INTERNET und DEMOKRATIE

Blog zum Buch von Stephan Eisel (weitere Informationen: www.stephaneisel.de)

Anonymous VI: Fragen an Anon

Posted by Stephan Eisel - 2. April 2012

Ein Leser dieses Blogs hat eine Reihe von Fragen gepostet, die sich nicht an mich, sondern an Anonymous-Anhänger richten. Mit seinem Einverständnis habe ich den Text nicht nur als Kommentar freigeschaltet, sondern auch als Artikel eingestellt. Dies erleichtert die Kommentierung durch die Angesprochenen.

Der Leser H. Rittker hat zur Diskussion um Anonymous auf diesem Blog folgenden Text gepostet:

“Eine, bitte, wirklich unpolemische Frage will ich stellen, nicht an Eisel, sondern an die ANON’s:

Ist den ANON’s oder deren Unterstützern schon mal aufgefallen, wie – vielleicht versehentlich – autoritär, d.h. von einer Übermacht gegenüber potenziellen Opfern her abgeleitet, ihre Sprache und ihr Auftreten ist?

Wissen diese Aktivisten, dass sich ähnliche Sprachmuster in den Subtexten und sprachlichen Konstruktionen von Regimen und kriminellen Organisationen finden, die andere zu Wohlverhalten oder zu Unterlassungen veranlassen wollen?

Erschreckt sich da niemand mehr drüber?

Das banale, bekannte, aber sehr brutale Beispiel Schutzgeld erpressender oder eben Wohlverhalten, wie zum Beispiel Schweigen, abpressenden Gangs, oder die Diktion der Lukaschenkos (der wohl letzte Diktator in Europa) gegenüber seinen voller Angst beladenen Landsleuten sind Beispiele.
Die Bemerkungen gegenüber Herrn Eisel, er habe sich dies alles selbst zuzuschreiben, erinnert mich aktuell an die Aussage von Margot Honecker, die Mauertoten hätten ja nicht zur Mauer gehen müssen.
Ist da nicht was schief gelaufen? Ist nicht beim “sich-über-den-Eisel-lustig-machen” auch viel an Allmachtphantasie und Genuss der Ohnmacht der Opfer dabei? was unterscheidet Euch von denen, die in U-Bahnen gegen Ausländer rangeln oder, hier physisch oder sozial, Schwächere massiver vorgehen?
Das ist der Teil, der mich an Anonymous ankotzt. Das andere, den Kampf um eine andere Freiheit des Internets und das Vorgehen gegen manche Ungerechtigkeiten auf der Welt, das “Leaken” usw., darüber kann ich diskutieren – das hat gewisse Analogie zu Bürgerrechtsaktivisten in autoritären Systemen, die Regeln verletzen müssen, um gegen Unterdrückung vorzugehen.
Gegen den transparenten, durchaus tapferen Eisel vorzugehen, wenn man technisch – und eben nicht argumentativ und offen gegen andere Positionen massiv unterdrückt, wie politische Bewegungen und auch Bewegungen wie Open Source dies offen praktizieren.
Zudem: niemand sollte Illusionen über die Durchsetzung der Anonymous-Strukturen durch Dienste haben – die werden sich die angeblich so “freie” Bewegung schon jetzt zunutze machen, um an den Eisels dieser, noch freien, Internet-Welt ein Exemple zu statuieren. Und sich dabei amüsieren, sich lustig machen, es “geil” finden, wie sie mal wieder einen fertig machen. Echt, so klein. Neil Postman hat Euch prognostiziert. “Wir amüsieren uns zu Tode” – als könntet Ihr nicht Euer Knowhow und Eure Power für Gutes einsetzen.
Darf man das sagen, Herr/Frau Anoynymous? Lukaschenko würde abstrafen, und Ihr? ANON macht Angst – das klappt ja schon ganz gut, wie man hier bei angstvollen Beiträgen sieht?
Meine Kinder wachsen mit Internet auf, nutzen viel, haben Bewunderung und Kritik für ANON & andere. Die werden im Internet von Big Brother groß, der – je nachdem – KP Chinas, FSB, CIA, NSA und ANON heißt. Ich will Freiheit des Internets, keine qualitativ neue Diktatur, eine digitale, die von Euch kontrolliert wird.
Zum Schluss: ich bin kein Junkie, will und kann auch nicht tagelang diskutieren, Haare und Bytes spalten. Wenn Ihr ein Minimum an Mumm habt, dann macht Ihr was, was neu wäre: Ihr haltet Kritik aus. Hat nichts mit ANON, sondern mit Toleranz, Fairness und Souveränität, auch mit persönlicher Stärke zu tun.
Ich bin jedenfalls ein Fan der Eisels dieser Welt, auch wenn sie nicht in allem Recht haben. Frei denken können Sie, und Mut zur Freiheit haben sie wie die Stärke, Kritik auszuhalten und zu kommentieren.
Grussan alle Aufrechten ! Don´t stop standing tall, don´t start creeping !”

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107 Antworten to “Anonymous VI: Fragen an Anon”

  1. Nami Okur said

    nur sehen wir von ihrem einsatz nix…..sie sezten sich bestimmt doch nur für ihren kontostand ein sonst nix…..

  2. gromulutus said

    “Sei der Erste, dem dieser post gefällt.”, sagt eigentlich alles.

    Bei Ihren anderen Einträgen sieht es auch nicht anders aus,
    fast alle Kommentatoren halten sie für komplett Plemplem.

    Wie erklären sie sich das? Tyrannei der Massen?

    • Ihre “Logik” ist bestechend: weil mich “alle Kommentatoren” für “komplett Plemplem” halten machen sich so viele die Mühe eines Kommentars und die Seite wird so intensiv besucht und gelesen. Nun denn, damit kann ich leben….

      • RK said

        Viele setzen (noch) Hoffnung darin, Ihnen etwas beibringen zu können.
        Das ist das schöne an Teilen unserer Gesellschaft: Man mag zwar für komplett Plemplem gehalten werden, dennoch gibt es genug nette Bürger, die Einen aufklären möchten.

        Frohe Ostern

      • Stimmt schon, bei manchen ist das die Grundhaltung: mir etwas “beibringen”. Zu diesem Zweck wird zu den unterschiedlichsten Methoden gegriffen. Unterschiedliche Meinungen als solche zu akzeptieren, fällt offenbar manchen schwer. Dem “agree to disagree” wohnt nämlich die demokratische Überzeugung inne, dass verschiedene Meinungen die gleiche Existenzberechtigung haben. Mit dem Löschen oder Blockieren unliebsamer Internetangebote ist das nicht vereinbar – dazu passt eher jemanden etwas “beizubringen”.

      • RK said

        Ja Sie dürfen Ihre Meinung haben. Es ist Ihr Recht in einer Demokratie diese zu haben.

        Eine Erweiterung dessen ist allerdings, sich die Meinung für fremde Argumente offen zu halten und diese auch mal anzupassen. Nur scheinen sie in diesem Punkt SEHR verschlossen. Es war schon wirklich sehr viel Aufwand, ihnen die Sache mit den Diebstahl beizubringen, welcher recht einfach anhand des Gesetzbuches (§202 ist wie Sie nun wissen richtig), Wortdefinitionen und praktischem Vorstellungsvermögen zu erklären ist. (Obwohl Sie immernoch beiläufig vom Diebstahl reden)

        Wenn man den Aufwand mal auf größere Themen hochrechnet, die viel komplexer sind als die einfache Definition von Wörtern und Tatbestände, ist es nahezu unmöglich Ihnen Gegenargumente nahezubringen. Sie wirken so von Ihrer Meinung überzeugt, das man als Gegenüber kaum Sinn darin sieht, sich mit Ihnen auszutauschen. Keine sehr attraktive Eigenschaft für Politiker einer Demokratie.

      • 1) Sie schreiben “Ja, Sie dürfen Ihre Meinung haben” – da danke ich doch für dieses großzügige Zugeständnis. Aber wenn ich mich mit meiner Meinung der Ihren nicht annähere, scheinen Sie das nur schwer akzeptieren zu können.

        2) In der Tat war und bleibe ich “verschlossen” gegenüber Ihrer Verharmlosung des strafrechtlich so bezeichneten “Ausspähen” bzw. “Abfangen” der Zugangsdaten zu meiner Homepage, das ich Diebstahl genannt habe. Sie meinten ursprünglich, das sei alles nicht schlimm, es sei ja allenfalls etwas kopiert worden und schlimmstenfalls ein Fall vergleichbar mit dem Sprähen von Graffiti an eine Hauswand. Am besten lesen Sie noch einmal Ihre früheren Kommentare. Vielleicht haben Sie ja die massiven Strafandrohungen in Art. 202 Strafgesetzbuch nachdenklich gemacht.

        3) Sie werfen mir vor: “Sie wirken so von Ihrer Meinung überzeugt, das man als Gegenüber kaum Sinn darin sieht, sich mit Ihnen auszutauschen.” Angesichts dessen posten Sie aber erstaunlich viele Kommetare auf meinem Blog …

      • RK said

        1) Ich tue mich desshalb schwer, weil Ihre Argumente zum Teil nicht für mich nachvollziehbar sind. Ich will ja nicht nur Sie über Denkfehler aufklären, ich bin auch offen dafür, dass Sie mich aufklären. Nur treten wir dabei auf der Stelle.

        2) Ich sprach von der reinen Tatsache, das es Datendiebstahl nicht gibt. Wie kommt es das diese ziemlich leicht nachvollziehbare Tatsache für Sie unglaubwürdiger erscheint, wenn ich daneben noch eine eigene Meinung zur Gewichtung äußere? Wenn Sie sagen “der Himmel ist Lila und 1+1=2″ dann wunder ich mich zwar über die Sache mit dem Himmel aber stimme Ihnen trotzdem prompt der Rechnung zu.

        3) DAS ist Ihre Antwort darauf? Ich kritisiere ein Problem das viele Blogbesucher hier mit Ihnen haben könnten, und DAS ist alles was Ihnen als Antwort einfällt? Eine Abwehrreaktion? Ich kann mich nur nochmal wiederholen: Keine sehr attraktive Eigenschaft für Politiker einer Demokratie.
        Um auf meine Kommentarlust zu reagieren: Ich bin wohl ein Optimist.

      • Dann verbindet uns wohl, dass wir Optimisten sind ..

        In diesem Sinne zum Kernproblem, das ihre Ausführungen m. E. immer wieder aufwerfen:

        Sie schrieben: “Ich will ja nicht nur Sie über Denkfehler aufklären, ich bin auch offen dafür, dass Sie mich aufklären.”

        Hier liegt wohl das Problem: “agree to disagree” – d.h. der wechselseitige Respekt vor unterschiedlichen Meinungen – hat nichts mit der Vermutung von “Denkfehlern” beim anderen zu tun, über die es “aufzuklären” gilt. Diese Ausdrucksweise legt die Vermutung nahe, es sei Ihre Auffassung, es gebe eine der anderen überlegene Meinung. In diesem Ansatz liegt eben der grundsätzliche Sprengsatz gegen die Meinungsfreiheit.

        Um zum Ausgangspunkt der Debatte zurückzukommen:
        Diejenigen, die meine Homepage attackierten, um dort unliebsame Texte zu löschen zu manipulieren, und sich selbst als “Anonymous” bezeichneten, haben zur Rechtfertigung ihrer (wie wir uns jetzt beide einig sind) kriminellen Aktion auf meiner Homepage folgenden Text hinterlassen:

        “Wir haben uns nun lange genug daran versucht uns über konstruktive Beiträge zu ihren mehr als fragwürdigen und äußerst schlecht recherchierten Blogs mit ihnen auf intellektueller Ebene auseinanderzusetzen, da sie es aber gekonnt schaffen immer mit den selben inhaltlosen Argumenten um sich zuwerfen, haben wir hiermit beschlossen ein wenig Spaß mit ihnen zu haben. Letztendlich haben sie die Reaktion die sie heraufbeschwören wollten nun bekommen.”

        Merken Sie an diesem Text, wie gefährlich ein solcher “Aufklärungs-Impetus”, weil man die eigene Meinung als die höherwertige betrachtet, sein kann ?

        In der politischen Ideengeschichte ist das ein alter Streit zwischen

        – denen, die für Vielfalt eintreten (modern: Pluralismustheorie) wie Aristoteles, Locke, Voltaire, Kant oder Ernst Fraenkel

        und

        – denen, die dem Einheitsideal anhängen (modern: Identitätstheorie) wie Platon, Rousseau, Fichte, Marx oder Carl Schmitt.

        Es ist der Streit zwischen “agree to disagree” und “volonté générale”.

      • RK said

        Eine Meinung bildet sich aus Eindrücken, Fakten, Gerüchten, Erfahrung usw usw.

        An der Meinung selbst will ich Ihnen ja garnichts einreden. Nur wenn es darum geht, etwas als Fakt zu bewerten, was womöglich kein Fakt ist, so lässt sich darüber doch reden.
        Auch wenn man den Eindruck hat, eine bestimmte Gruppe Menschen besteht größtenteils aus einem bestimmten Typ Mensch, dann kann man doch offen dafür sein, dass sich auch nicht wenige andere Teile dieser Gruppe heraus tun, um Einen zu zeigen, dass dieser andere Typ Mensch ebenfalls nennenswert vertreten ist.

        Letzten Endes bildet man sich am Ende unter Umständen eine andere Meinung, wenn neue Erkenntnisse hinzugekommen sind. Das überlasse ich natürlich ihnen.

      • Offenbar ist Ihnen entgangen, dass ich immer wieder darauf hingewiesen habe, dass sich meine Analysen auf das stützen, was die große Mehrheit derer sagen und tun, di sich als Anonymous-Anhänger bezeichnen. Ich habe des öfteren darauf hingewiesen, dass auch einige wenige andere Stimmen gibt, aber die Charakteristika dieses Internetkollektivs bestimmt sich eben aus dem, wie sich die große Mehrheit seiner Anhänger verhält.

        Vielleicht interessiert Sie ja, dass völlig unabhängig von mir das Time-Magazine gerade in dieser Woche beschreibt als “Shadowy, loose-knit cadre of hackers. Anonymous isn’t a person. It’s not even a group of people in any well-defined sense. But if you tick off the thin-skinned, ad hoc network of hackers who collaborate under the Anonymous moniker, get ready for trouble. Members have reportedly attacked sites ranging from the Vatican’s to those of major companies such as PayPal and Sony; they apparently released 75,000 credit-card numbers belonging to customers of research firm Stratfor. Arrests of dozens of suspected participants in multiple countries haven’t shut down the leaderless organization.”

      • RK said

        Ich rede schon in allen Kommentaren innerhalb dieser Antwort gar nicht von Anonymous, sondern allgemein um die Diskussion mit Ihnen. B.z.w. was die Schwierigkeiten in der Kommunikation sind.

      • Dann hatte ich sie falsch verstanden, weil Sie zum Beitrag “Fragen an Anonymous” kommentieren.

      • RK said

        Das ergab sich so, da es ohnehinn kein Beitrag “Gesprächsweisen mit Stephan Eisel” zu kommentieren gibt.

        Falls meine Kommentare innerhalb dieser Antwort von Gromulutus für Sie nun in einen neuen Kontext erscheinen, dürfen sie gerne weiter darauf eingehen. Wenn nicht, dann eben nicht.

      • Ich schlage vor, Sie kommentieren bei dem Blog-Eintrag, auf den sich Ihr Kommentar – das macht die Sache etwas einfacher ;-)
        “Gesprächsweisen mit Stephan Eisel” mag für Sie ein erfüllendes Thema sein, mir geht es hier um Argumente zur Sache.

  3. Andrea E. Reinhardt said

    Sehr geehrter Herr Eisel,

    schreiben Sie hier wirklich selbst, oder lassen Sie einfach die Agentur immer mal wieder die gleichen Elemente erneut (rein)kopieren
    -denn eher selten wird in Ihren Posts konkret Bezug genommen auf die einzelnen Beiträge.

    Und wozu dient agressive Kampfpropaganda wie z.B. “Ihnen Strafgesetzbuch egal”
    wenn es um konstruktiven Dialog geht ?

    Gerade unter den Aspekten des von Ihnen für die eigene Person betonten christlichen Hintergrunds, sowie die von Ihnen genannte langjährige Erfahrung in Politik und Internet, wäre da nicht auch ein anderer Sprach/Blog Umfangsstil denkbar ?

    Mit freundlichen Grüßen
    Andrea E. Reinhardt

    • Ich schreibe hier natürlich selbst und gebe Antworten auf die hier eingestellten Kommentare. Wenn sich Fragen und Kommentare wiederholen, ähneln sich logischerweise auch die Antworten.
      Sie mögen mit den Antworten inhaltlich nicht einverstanden sein, aber der Vorwurf der “Kampfpropaganda” ist nun wirklich abwegig. Sie sollten dabei auch nicht Satzteile aus dem Zusammenhang reißen.

  4. Gerhard Falkenberg said

    Guten Tag,

    was ich nicht verstehe ist: wie kann es möglich sein, in eine Internetseite einzubrechen. Bei einer Wohnungstür erscheint mir logisch, dass man z.B. mit einer großen Axt und genügend Ausdauer durchkommt, aber was ist das gewaltsame Äquivalent dazu in der Computerwelt?
    Wieso sind Webseiten offenbar nicht sicher und wie will man dies zukünftig ändern? Wenn es nur einer Person bedarf, die das nötige Know-How besitzt dann sind doch ohnehin alle Sicherheitsvorkehrungen nur eine Illusion und damit obsolet!

    mfG
    Gerhard Falkenberg

    • Mir wurden die – natürlich gesicherten – Zugangsdaten zu meiner Homepage gestohlen, um damit dort Texte zu löschen und manipulieren. Diese Straftat in den Ergänzungen zum § 202 Strafgesetzbuch klar beschrieben (Verletzung des Briefgeheimnisses):

      Ҥ 202a
      Ausspähen von Daten
      (1) Wer unbefugt sich oder einem anderen Zugang zu Daten, die nicht für ihn bestimmt und die gegen unberechtigten Zugang besonders gesichert sind, unter Überwindung der Zugangssicherung verschafft, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
      (2) Daten im Sinne des Absatzes 1 sind nur solche, die elektronisch, magnetisch oder sonst nicht unmittelbar wahrnehmbar gespeichert sind oder übermittelt werden.

      § 202b
      Abfangen von Daten
      Wer unbefugt sich oder einem anderen unter Anwendung von technischen Mitteln nicht für ihn bestimmte Daten (§ 202a Abs. 2) aus einer nichtöffentlichen Datenübermittlung oder aus der elektromagnetischen Abstrahlung einer Datenverarbeitungsanlage verschafft, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in anderen Vorschriften mit schwererer Strafe bedroht ist.

      § 202c
      Vorbereiten des Ausspähens und Abfangens von Daten
      (1) Wer eine Straftat nach § 202a oder § 202b vorbereitet, indem er
      1. Passwörter oder sonstige Sicherungscodes, die den Zugang zu Daten (§ 202a Abs. 2) ermöglichen, oder
      2. Computerprogramme, deren Zweck die Begehung einer solchen Tat ist,
      herstellt, sich oder einem anderen verschafft, verkauft, einem anderen überlässt, verbreitet oder sonst zugänglich macht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.
      (2) § 149 Abs. 2 und 3 gilt entsprechend

      • Don´tSayMyName said

        wieder einmal nicht die grundlegende frage verstanden.

        Die Frage vom Kollegen oben lautet, WIESO Sicherheitsfirmen und andere Seiten allgemein (nicht nur ihre!) derartige Sicherheitslücken aufweist das ein Teenager mit minderer IT Gebrauch und know how dort einbrechen kann?! Seiner Frage her vermute ich das er damit sagen will ob es nicht besser ist IT Wissen nicht eher für die öffentlich keit anzubieten, anstatt zu versuchen alles mit unnützen sicherheits- und Zensurmaßnahmen von der Regierung vollzustopfen, die in der Regel auch mit mittlerem IT Wissen leicht umsegelt und umgangen werden können.

        Freundliche grüße

      • Meine Homepage war gesichert und zwar auf eine Art und Weise, die nicht von einem Teenager zu umgehen war. Es handelte sich hier um kriminelle Energie mit Erfahrung beim Einbruch in Datenbanken.

      • Gerhard Falkenberg said

        Dankesehr Don´tSayMyName,

        Sie haben meine Frage in der Tat richtig verstanden. Zum Thema Teenager möchte ich nur eines sagen: wenn ich mir meine Schüler so anschaue dann würde ich Herrn Eisels Antwort sinngemäß so umformulieren: ”

        Meine Homepage war gesichert und zwar auf eine Art und Weise, die NICHT EINMAL von einem Teenager zu umgehen war. Es handelte sich hier um kriminelle Energie mit Erfahrung beim Einbruch in Datenbanken.”

        Und bei eben jenen Schülern werde ich jetzt auch die Antwort auf meine Frage einholen. Danke trotzdem auch an Herrn Eisel für die Mühe.

        mfG
        Gerhard Falkenberg

      • Sie können es auch gerne so formulieren.
        Vergessen sie bei Ihrem Schülergespräch nicht zu erwähnen, dass die Ausspähung und das Abfangen von Daten aus gutem Grund Straftaten sind:

        Strafgesetzbuch
        § 202a
        Ausspähen von Daten
        (1) Wer unbefugt sich oder einem anderen Zugang zu Daten, die nicht für ihn bestimmt und die gegen unberechtigten Zugang besonders gesichert sind, unter Überwindung der Zugangssicherung verschafft, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
        (2) Daten im Sinne des Absatzes 1 sind nur solche, die elektronisch, magnetisch oder sonst nicht unmittelbar wahrnehmbar gespeichert sind oder übermittelt werden.

        § 202b
        Abfangen von Daten
        Wer unbefugt sich oder einem anderen unter Anwendung von technischen Mitteln nicht für ihn bestimmte Daten (§ 202a Abs. 2) aus einer nichtöffentlichen Datenübermittlung oder aus der elektromagnetischen Abstrahlung einer Datenverarbeitungsanlage verschafft, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in anderen Vorschriften mit schwererer Strafe bedroht ist.

        § 202c
        Vorbereiten des Ausspähens und Abfangens von Daten
        (1) Wer eine Straftat nach § 202a oder § 202b vorbereitet, indem er
        1. Passwörter oder sonstige Sicherungscodes, die den Zugang zu Daten (§ 202a Abs. 2) ermöglichen, oder
        2. Computerprogramme, deren Zweck die Begehung einer solchen Tat ist,
        herstellt, sich oder einem anderen verschafft, verkauft, einem anderen überlässt, verbreitet oder sonst zugänglich macht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.
        (2) § 149 Abs. 2 und 3 gilt entsprechend.

      • Don´tSayMyName said

        Herr Eisel scheint entweder A das Strafgesetzbuch auswenidg hoch und runterbetten zu können, oder B er hat es die ganze Zeit aufgeschlagen.

        Herr Eisel sie sollten sich beiläufig auf ein konstruktiveres Mittel Berufen als auf das Strafgesetzbuch, da es sich hierbei auch um Ethische/ auch um Sinnfragen handelt und diese nicht immer vom Strafgesetzbuch geregelt werden können. Um auf ihre Sicherheitsseite zurückzukommen: SIE WAR VERALTET! Seit Jahrzehnten behält keine Sicherheitshomepage die Passwörter ihrer Clienten UNVERSCHLÜSSELT auf, noch gibt er ihnen beinahe identische Passwörter! Zudem gebe ich den Leuten von Anonymous in der Hinsicht recht, auf die Deutung auf den Mangeln der Sicherheitslücken betrifft. Die Sicherheitslücken wurden der Firma schon wochen, gar monate befor eingesendet, diese jedoch völlig ignoriert und einfach weiter mit den Daten ihrer Kunden unverantwortungsbewusst gehandt habt.

        Zudem wünsche ich dem Kollegen oben noch viel Glück bei der Befragung und mich würde das Ergebnis garantiert nicht verwundern das dabei rauskommen wird….

        Mit freundlichen Grüßen

      • 1) Wenn sie meine Antworten lesen (würden), wäre Ihnen aufgefallen, dass ich keineswegs nur mit dem Strafgesetzbuch argumentiere. Ich habe dieses zitiert, weil von ihnen und anderen ständig behauptet wurde, es habe sich bei der Aktion gegen meine Homepage nicht um eine Straftat gehandelt.
        Im blick auf die ethische Dimension, die übrigens auch dem Strafgesetzbuch innewohnt, habe ich von Anfang an darauf hingewiesen, dass das Löschen und Blockieren unliebsamer Interangebote undemokratisch und schon deswegen inakzeptabel ist.

        2) Es ist schlichtweg falsch, dass die Zugangsdaten für meine Homepage nicht gesichert gewesen wären. Wer etwas anderes behauptet, versucht eine Legende zu stricken, um vom eigenen undemokratischen und kriminellen Handeln abzulenken.

      • Anon18 said

        Sehr geehrter Herr Eisel,

        Da muss ich ihnen leider ein Bein stellen her Eisel und Don´tSayMyName recht geben, da ich MITGEPRÜFT habe, und zwar wie verschlüsselt diese Daten waren! (nochmals zum Merken das scanen von solchen Sicherheitslücken ist grundsätzlich nicht VERBOTEN, weder vom Gesetzbuch her noch von Ausnahmeregelungen). Das Ergebnis war das die Seite unter aller Sau gesichert war. Es ist natürlich klar das ihre Sicherheitsseite darauf antworten wird das se gesichert waren, waren sie aber eben nicht! Die Passwörter waren unverschlüsselt, die Firewall war auch schon längst überfällig sowie waren zich Sicherheitslücken des Sicherheitsprogrammes mit leichtigkeit auffindbar (Das Sicherheitsprogramm war im übrigen auch schon etwas älterer Natur). Eine GUTE Sicherheitshomepage hat ihre Daten gut zu verschlüsseln, Ihre Sicherheitsgrundmaße einzuhalten und ihre Secruity Programme non-stop auf dem laufenden zu halten, weil Herr Eisel hätte Ihre Firma das auch getan hätte so gut wie NIEMAND eindringen können. Und ich kann ihnen gleich sagen das es garantiert kein Profi war der sie gehackt hat (wenn man dieses niveou überhaupt Hacken nennen darf), mehr ein Hobby Hacker der aus fun und luls sein Hobby nachgeht.
        Sie sind sich zwar der Geschichte des Internets vertraut aber Wissen scheinbar nichts von der Technik dahinter, die Grundelementar ist um hier eine Diskussion wirklich eingehen zu können! Und wenn ich ehrlich bin wem ich mehr vertraue, einem Politker der nach seiner Karriere flaute jetzt in Bonn festsitzt und seine Informationen von einer Sicherheitsseite zugestellt kriegt die gehackt wurde, oder mir der der Firma bei einer kleineren Anonymous Aktion einen Scan durchgeführt hat (es gab schon früher nachweise darauf das ihre Sicherheitsfirma pfuscherei betreibt) und selber gesehen hat wie jähmmerlich die Sicherheitsnachweise dort waren, dann würd ich mir vertrauen.

        (Grund meiner Entscheidung ist weil ich Pate eines kleinen Weisenkinds in Afrika bin und diese Seite dort ja die ganzen Passwörter haben und ich selber sehen wollte wie gut sie sind was natürlich für mich wie auch für sie ein relativer Schock war. Zum nachwerk ich habe sie nicht gehackt wer es auch war ich kanns ihnen nicht sagen aber er wusste so gut wie ein paar andere was für eine lachnummer diese Sicherheitsseite war.)

        Mit freundlichen Grüßen

      • Auch durch ständige Wiederholung werden solche Behauptungen nicht richtig:

        1) Die Zugangsdaten zu meiner Homepage waren natürlich gesichert. Ihre gegenteilige Behauptung ist ebenso unsinnig und unwahr wie die Behauptung einer “ungeschützten Website” in einem mit “Anonymous” gezeichneten Text pastebin.

        2) Die Entwendung/Ausspähung dieser Zugangsdaten war eine Straftat – und zwar unabhängig davon, was dann mit solchen Daten geschieht. Noch einmal zu Erinnerung § 202 des Strafgesetzbuches im Wortlaut:
        “§ 202a Ausspähen von Daten
        (1) Wer unbefugt sich oder einem anderen Zugang zu Daten, die nicht für ihn bestimmt und die gegen unberechtigten Zugang besonders gesichert sind, unter Überwindung der Zugangssicherung verschafft, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
        (2) Daten im Sinne des Absatzes 1 sind nur solche, die elektronisch, magnetisch oder sonst nicht unmittelbar wahrnehmbar gespeichert sind oder übermittelt werden.
        § 202b Abfangen von Daten
        Wer unbefugt sich oder einem anderen unter Anwendung von technischen Mitteln nicht für ihn bestimmte Daten (§ 202a Abs. 2) aus einer nichtöffentlichen Datenübermittlung oder aus der elektromagnetischen Abstrahlung einer Datenverarbeitungsanlage verschafft, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in anderen Vorschriften mit schwererer Strafe bedroht ist.
        § 202c Vorbereiten des Ausspähens und Abfangens von Daten
        (1) Wer eine Straftat nach § 202a oder § 202b vorbereitet, indem er
        1. Passwörter oder sonstige Sicherungscodes, die den Zugang zu Daten (§ 202a Abs. 2) ermöglichen, oder
        2. Computerprogramme, deren Zweck die Begehung einer solchen Tat ist, herstellt, sich oder einem anderen verschafft, verkauft, einem anderen überlässt, verbreitet oder sonst zugänglich macht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.
        (2) § 149 Abs. 2 und 3 gilt entsprechend.

        3) Wenn Sie die Punkte 1 und 2 in Zweifel ziehen, dann treten Sie aus der Anonymität und ein ordentliches Gericht kann klären, ob Sie wie von Ihnen behauptet, an der Aktion gegen meine Homepage beteiligt waren und Ihr Verhalten nicht verboten war.

        Wenn Sie (was ich vermute), den Mut dazu nicht haben, bleibt dem Leser überlassen, was glaubwürdiger ist: Das Wissen des Betreibers einer Homepage um die Sicherung seiner Daten oder die anonyme Legendenbildung zur Verharmlosung einer Straftat.

      • Anon18 said

        Herr Eisel sie können scheinbar wirklich nur das Strafgesetzbuch benutzen,

        Nochmal zum mitschreiben: Das scannen der SQL DB ist etwa genauso straftätig wie als wenn ich ihr Haus anschauen würde. Oder ums einfach zu sagen ich habe angeschaut nicht angefasst. Zudem habe ich weder Daten entwendet noch kopiert die Seite wurde nur auf Sicherheitsmängel untersucht und hat eindeutig Mängel aufgewiesen. Und wenn sie nochmal mich auf das erstere Aufmerksam machen wollen mit der Ausspähung, das war keine ausspähung das war in etwa so als wenn ich einen Stein in ein Minenfeld geworfen hätte. Demnach also ein Test ob eine dementsprächende Resonanz auftritt, die eben nicht aufgetretten ist. Wir haben zudem durch diese Methode weder Daten von der Seite bekommen noch irgendwelche Passwörter, dadurch haben wir nur eine Resonanz bekommen wie hoch die Sicherheit dort ist nicht mehr, und nicht weniger. Zudem werden solche Scans von offizielen BEZAHLTEN white hackern benutzt, also Hackern die dafür bezahlt werden Sicherheitssysteme auf ihre Effektivität zu prüfen, jedoch scheinen sie sich nur mit dem Straftgesetzbuch und nicht mit allgemein geklärten Hackerprogrammen oder Begriffen aufgeklärt zu haben. Solche Programme kann man kaufen es gibt sie sicherlich auch kostenlos irgendwo zu finden.

        Wir haben die Betreiber gewarnt und auf die Ignorierung kamm wie einige befürchtet hatten demensprechend es zu das was lange überfällig war. Es ist natürlich klar das solche Programme auch anders benutzt werden, hierbei muss ich aber dann nachfragen, ob es nicht jede Erfindung des Menschen wurde. So wie das Sprengpulver erfunden wurde hat man großen Bergbau betrieben, aber auch eben Städte gesprengt und Menschen verletzt und getöt. Zur Anmerkung das Scan Programm selbst ist absolut in sich völlig legal, was damit angestellt wird ist eine komplett andere Geschichte und meiner Aussage her weder für mich noch den anderen die mitgemacht haben Strafbar noch in irgeneiner weise illegaler Natur. Sie sollten sich damit abfinden das nicht alles was Anonymous macht illegal ist und großartig mit Hacken zu tun hat, sondern auch auf Nachforschen, Proteste und Aktionen berufen.

        Zudem sollte ihr Betreiber wirklich fähig sein, sollte er auch in der Lage sein, den Hacker zurückzuverfolgen, was sie scheinbar weder tut oder kann. Zudem wie ich oben bereits gesagt habe, würde keine Betreiber jemals ohne das jemand stichhaltige Beweise bringt, zugeben das ihre Sicherheit komplett veraltet war. Unser Beweis war nur eine Bitte und eine Ansage das wir sie darauf aufmerksam gemacht haben, wie ich schon gesagt habe ignoriert wurde.

        Nochmal mit freundlichen Grüßen

      • Ihre Behauptung, das “SQL DB” Scannen sei erlaubt, ist schlichtweg falsch. Wenn Sie so etwas ohne das Einverständnis des Eigentümers der Daten machen, ist es eine Straftat. Das gilt insbesondere für die Methode, die u. a. bei der Attacke auf meine Homepage angewandt wurde, das sog. “bruten”, also Scannen von Zugangsdaten.

        Von sich behaupten Sie, sie hätten Daten “nur angeschaut” und tun so, als sei das erlaubt wie das Anschauen eines Hauses. Ich empfehle Ihnen dazu, noch einmal genau § 202a des Strafgesetz-buches zu lesen. Zu Thema “Ausspähen von Daten” heisst es dort:
        “Wer unbefugt sich oder einem anderen Zugang zu Daten, die nicht für ihn bestimmt und die gegen unberechtigten Zugang besonders gesichert sind, unter Überwindung der Zugangssicherung verschafft, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.”

        Genau das haben Sie nach Ihrer eigenen Darstellung getan und verniedlichen es als “anschauen”: Sie haben sich unbefugt Zugang zu Daten verschafft, die nicht für sie bestimmt waren und sind. Es geht Sie nämlich überhaupt nichts an, auf welche Art die Zugangsdaten zu meiner Homepage gesichert waren und ist völlig unerheblich, ob Ihnen diese Sicherung gefällt. Im übrigen machen Sie sich schon durch das Ausspähen der Daten Dritter strafbar, selbst wenn Sie weiter mit diesen Daten nichts tun würden.

        “Anonymous”-Aktivisten (für sich selbst haben Sie das ja bisher ausgeschlossen) haben aber keineswegs nur “Daten” angeschaut,
        sondern auch gegen §303a des Strafgesetzbuches verstoßen, denn es wurden auf meiner Homepage Daten gelöscht, unterdrückt, unbrauchbar gemacht und verändert.

        Ihre ganze Argumentation zeigt, dass Sie entweder vom Strafgesetzbuch im Blick auf Internet- und Datenvergehen keine Ahnung haben oder aber solche Straftaten bewusst begehen.

        Vor allem aber belegt Ihr Kommentar eindrücklich, was ich mit Selbstjustiz im Internet meine: Sie maßen sich einfach das Recht an, Internetangebote – wie zum Beispiel meine Homepage – auf von Ihnen gesetzte Sicherheitsanforderungen zu überprüfen. Weder haben Sie dazu das Recht noch geht Sie das irgendetwas an. Selbsternannte Privat-Sheriffs brauchen weder Online noch Offline.

      • Gerhard Falkenberg said

        An welcher Stelle behauptet noch gleich der Schreiber oben, er sei an der Aktion gegen Ihre Homepage beteiligt gewesen?
        Ich finde diese leider nicht.

        Das Gespräch mit meinen Schülern war im übrigen sehr aufschlussreich: Es ist technisch ohne weiteres möglich, einen Server bzw. eine
        Homepage ausreichend zu sichern, dazu muss man jedoch seinen Kenntnisstand up-to-date halten. Vergleichbar ist dies etwa mit einem KFZ-Mechaniker, der sich auf neue Motortypen und Technologien einzustellen hat, um konkurrenzfähig zu bleiben.

        Nebenbei bemerkt: wenn ich mich über die Qualität eines Produkts informieren will, schenke ich meist z.B. den Aussagen der “Stiftung Warentest” oder Berichten anderer Benutzer mehr Glauben als den Angaben des Herstellers. Das habe ich mir als kritischer Konsument so angewöhnt.

        Desweiteren bin ich auf folgende interessante Passage des Strafgesetzbuches gestoßen:

        “§ 202a Ausspähen von Daten
        (1) Wer unbefugt sich oder einem anderen Zugang zu Daten, die nicht für ihn bestimmt und die gegen unberechtigten Zugang besonders gesichert sind, unter Überwindung der Zugangssicherung verschafft, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
        (2) Daten im Sinne des Absatzes 1 sind nur solche, die elektronisch, magnetisch oder sonst nicht unmittelbar wahrnehmbar gespeichert sind oder übermittelt werden.
        § 202b Abfangen von Daten
        Wer unbefugt sich oder einem anderen unter Anwendung von technischen Mitteln nicht für ihn bestimmte Daten (§ 202a Abs. 2) aus einer nichtöffentlichen Datenübermittlung oder aus der elektromagnetischen Abstrahlung einer Datenverarbeitungsanlage verschafft, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in anderen Vorschriften mit schwererer Strafe bedroht ist.
        § 202c Vorbereiten des Ausspähens und Abfangens von Daten
        (1) Wer eine Straftat nach § 202a oder § 202b vorbereitet, indem er
        1. Passwörter oder sonstige Sicherungscodes, die den Zugang zu Daten (§ 202a Abs. 2) ermöglichen, oder
        2. Computerprogramme, deren Zweck die Begehung einer solchen Tat ist, herstellt, sich oder einem anderen verschafft, verkauft, einem anderen überlässt, verbreitet oder sonst zugänglich macht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.
        (2) § 149 Abs. 2 und 3 gilt entsprechend.”

        mfG
        G. Falkenberg

      • 1) Anon18: hat wiederholt geschrieben, er habe sich am “Scannen der SLQ DB” beteiligt – mit seinen Worten:
        “Oder ums einfach zu sagen ich habe angeschaut nicht angefasst. Zudem habe ich weder Daten entwendet noch kopiert die Seite wurde nur auf Sicherheitsmängel untersucht und hat eindeutig Mängel aufgewiesen.” Er meint, das sei erlaubt – täuscht sich dabei aber gewaltig. Das Scannen fremder Server und Datenbanken gegen den Willen des Eigentümers ist natürlich nicht erlaubt. Unter das SQL-Scannen fällt auch das sog. “bruten” , d. h. das Scannen von Zugangsdaten. Das war eine der Methoden, die angewandt wurden, um eine Homepage zu kapern.

        2) Auf den § 202 a-c des Strafgesetzbuches, den Sie zitieren, habe ich ja selbst mehrfach hingewiesen. Einschlägig für die Attacke auf meine Homepage ist auch § 303 StGB:

        “§ 303a Datenveränderung
        (1) Wer rechtswidrig Daten (§ 202a Abs. 2) löscht, unterdrückt, unbrauchbar macht oder verändert, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
        (2) Der Versuch ist strafbar.
        (3) Für die Vorbereitung einer Straftat nach Absatz 1 gilt § 202c entsprechend.

        § 303b Computersabotage
        (1) Wer eine Datenverarbeitung, die für einen anderen von wesentlicher Bedeutung ist, dadurch erheblich stört, dass er
        1. eine Tat nach § 303a Abs. 1 begeht,
        2. Daten (§ 202a Abs. 2) in der Absicht, einem anderen Nachteil zuzufügen, eingibt oder übermittelt oder
        3. eine Datenverarbeitungsanlage oder einen Datenträger zerstört, beschädigt, unbrauchbar macht, beseitigt oder verändert,
        wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
        (2) Handelt es sich um eine Datenverarbeitung, die für einen fremden Betrieb, ein fremdes Unternehmen oder eine Behörde von wesentlicher Bedeutung ist, ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe.
        (3) Der Versuch ist strafbar.
        (4) In besonders schweren Fällen des Absatzes 2 ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter
        1. einen Vermögensverlust großen Ausmaßes herbeiführt,
        2. gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung von Computersabotage verbunden hat,
        3. durch die Tat die Versorgung der Bevölkerung mit lebenswichtigen Gütern oder Dienstleistungen oder die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland beeinträchtigt.
        (5) Für die Vorbereitung einer Straftat nach Absatz 1 gilt § 202c entsprechend.

        3) Warum ist es eine mitteilenswerte Neuigkeit, dass Ihre Schüler Sie darauf hingewiesen haben, dass es “ohne weiteres möglich, einen Server bzw. eine Homepage ausreichend zu sichern.” Natürlich ist das möglich, wobei der Umfang der Sicherung nicht nur eine technische Frage (up-to-date), sondern auch eine Frage des finanziellen Aufwandes ist. Ich wiederhole ich noch einmal, dass meine Homepage und die Zugangsdaten dazu so gesichert waren, dass die Attacke dagegen den Straftatbestand nach §202 StGB erfüllte. Anonymous-Anhänger verbreiten zur Zeit die Legende, die Zugangsdaten nicht gesichert gewesen seien, läge auch keine Straftat vor. Das ist nachweislich falsch. Auch gegen §303a wurde verstoßen, denn es wurden auf meiner Homepage Daten löscht, unterdrückt, unbrauchbar gemacht und verändert.

      • RK said

        §202 fasst erst, wenn man einen Bereich betritt, der durch Sicherheitsvorkehrungen geschützt ist. Diese Sicherheitsvorkehrungen außerhalb eines geschützten Berreiches (also einem ungeschützten, öffentlichen Berreich) zu untersuchen kann doch demnach nicht von §202 gefasst werden?

      • Die Zugangsdaten zu meiner Homepage befanden sich in geschützten Bereich und der Zugang zu meiner Homepage war gesichert.

        Im übrigen gilt für das “Ausspähen von Daten”, dass dies in der Tat nur strafbar ist, wenn die Daten gesichert sind.

        Für die “Datenveränderung” (auch dass hat Anonymous auf meiner Homepage gemacht) gilt diese Hürde übrigens
        nach § 303a Strafgesetzbuch nicht. Dort heisst es:
        “(1) Wer rechtswidrig Daten (§ 202a Abs. 2) löscht, unterdrückt, unbrauchbar macht oder verändert, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
        (2) Der Versuch ist strafbar.”

        Bezogen auf die Attacke gegen meine Homepage haben die beteiligten Anonymous-Anhänger Straftaten nach 202 und 303 StGB begangen.

      • Anon18 said

        Herr Eisel scheint nur halb gelesen zu haben wie üblich,

        Wie ich beschrieben habe habe ich quasi einen Stein auf einen See geschmissen um zu sehen was passiert. Also habe ich auf eine Reaktion meiner Aktion gewartet die nicht aufgetretten ist.

        Ich habe weder Passwörter, noch Daten gesehen. Ich habe nur eine Rückmeldung bekommen wie das Sicherheitssystem reagiert hat.

        Zudem habe ich weder die Seite gehackt noch manipuliert, noch in irgendeiner Weise sabotiert um das mal jetzt klar zu stellen Herr Eisel. Wir haben das ja nicht mal versucht. Also hören sie mir deswegen schon mal mit 303 a und b auf, weil das von uns weder Sabotage, noch Datenveränderung war. Wir haben schließlich nur die Sicherheitsseite ihres Betreibers gescannt. Bei der Aktion auf ihrer Homepage, oder der Aktion gegen ihren Betreiber war ich nicht beteiligt.

        Und zu 202 habe ich weder ausspioniert, noch ausgespäht noch abgefangen oder ähnliches dieser Richtung getan. Nichts wurde gestohlen, kopiert und auch nichts beschädigt. Demnach treffen weder 303 a, b noch 202 auf unsere Aktion. Das scannen lieber Herr Eisel ist nochmal was ganz anders als ausspionieren, inflitrieren oder abfangen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Anon18

      • Das las sich in Ihrem letzten Kommentar ganz anders, denn dort haben sie vom “SLQ DB scannen” berichtet und geschrieben:
        “Oder ums einfach zu sagen ich habe angeschaut nicht angefasst.”
        Ich hatte Sie darauf hingewiesen, dass das “SQL DB Scannen” (wie Sie es nannten) strafbar ist, weil sie fremde Daten, die gesichert sind, auch nicht “anschauen” dürfen.

        Wenn Sie sich jetzt so deutlich darauf hinweisen, was Sie alles nicht getan haben, haben Sie offenbar dazu gelernt und wissen jetzt besser, was nach §202 und §303 Strafgesetzbuch strafbar ist.

        Die Anonymous-Anhänger, die sich an der Aktion gegen meine Homepage beteiligt haben, haben sich allerdings nachweisbar durch Verstoss gegen diese Bestimmungen strafbar gemacht. Sie tun sehr gut daran, so ausdrücklich darauf hinweisen, dass Sie daran nicht beteiligt waren. Ihre Ausführungen zum “SLQ DB Scannen” hatten einen anderen Eindruck erweckt.

    • RK said

      Hallo,

      Datenbanken einer Internetpräsenz / eines Servers sind im idealfall gut verschlüsselt und mit verschiedenen, komplexen Passwörtern gesichert. Sicherheitssoftware und die allgemeine Datenbanksoftware muss immer aktuell sein, um Angriffe zu vermeiden. Es zeigt sich allerdings, dass darauf in der Praxis oft kaum Wert gelegt wird. Passwörter sind schlecht, Datenbanken unverschlüsselt und/oder die Software ist veraltet, schon macht man es Angreifern sehr leicht.
      Herr Eisel – er ist wohlgemerkt Politiker, kein IT Spezialist – schien da genug Fehler gemacht zu haben, um dies möglich zu machen. Wenn Daten ausreichend gesichert sind, sind sie eigendlich nahezu uncrackbar.

      In Eisels Fall schien auf dem Server kaum bis nichts verschlüsselt gewesen zu sein. Vielleicht hatte Dieser angenommen, dass alles, was nicht auf der Seite selbst sichtbar ist, auch für alle anderen unsichtbar ist. Was eben falsch ist. Vielleicht war nur die Auflistung der internen Inhalte Passwortgeschützt, nicht aber die Inhalte selber.

      Ob es das wirklich war weiß ich natürlich nicht. Da Herr Eisel allerdings nur damit kontert, dass dies nicht stimmt, ohne nähere Erklärung, ist die Aussage der Anons zumindest glaubwürdiger..

      Gruß

      • “Anonymous”-Anhänger versuchen zur Zeit im Internet die Legende zu verbreiten, die Zugangsdaten zu meiner homepage seien nicht gesichert gewesen. So enthält beispielsweise ein bei pastebin eingestellter und mit “Anonymous” gezeichneter Text mehrere Unwahrheiten.
        Insbesondere war der Admin-Bereich meiner Homepage keineswegs wie dort behauptet wird “für jeden Internetnutzer frei zugänglich”, sondern der Zugang zu diesem Admin-Bereich war nur mit Benutzernamen und Passwort möglich. Beides haben “Anonymous” aus einer gesicherten Datenbank gestohlen bzw. wie es im entsprechenden Paragraphen des Strafgesetzbuches heisst “ausgespäht”. Mit diesen illegal ausgespähten Zugangsdaten wurden auf meiner Homepage Texte gelöscht, andere gefälscht und manipuliert und wieder andere zusätzlich eingestellt. Ausserdem wurde mit Hilfe der gestohlenen Zugangsdaten der Zugang zum Admin-Bereich geändert und für mich gesperrt. Dies alles ist dokumentiert.
        Es ist schade, dass Sie sich – wie Sie selbst schreiben ohne eigene Kenntnis – an der Verbreitung von “Anonymous”-Legenden beteiligen.

      • RK said

        Glauben Sie mir, ich weiß gerade selbst als Anon, dass Anonymous ohne Beweise auch nichts zu glauben ist.
        Nur gibt es von Beiden Seiten derzeit keine Beweise, und ich versuche mir ein Urteil zu bilden.

        Herr Eisel, mich interessiert bei Ihrer durchaus logischen Aussage, wie Sie wieder an die Kontrolle des Admin Berreiches gelangt sind.
        Ich habe noch die Vorstellung im Kopf, ein Politiker Ihres Alters (was ich durchweg ohne negativen Hintergedanken äußere) nicht bessere IT Fähigkeiten aufweist, als ein Teenager der immerhin mit der gängigen Technologie aufgewachsen ist. Und wenn Dieser es nicht schaffen kann, an Ihre Login Daten zu kommen, wie haben Sie es dann geschafft?

        Hatten Sie Hilfe dabei?

      • Das sehen Sie einmal, wohin Klischees und Vorurteile führen – als sei das Lebensalter an sich ein Hinweis auf Internetkomeptenz ..
        Ich befasse mich seit Anfang der 90er Jahre mit dem Internet, bin seit dieser zeit darin aktiv und habe 1998 erstmals dazu publiziert. Was Sie als “Altersnachteil” empfinden mögen, könnte ja tatsächlich ein “Erfahrungsvorsprung” sein ;-)

      • RK said

        Ohja da haben Sie Recht. Und der schnellste Weg, einem diese Vorurteile auszutreiben, ist es, ein beeindruckendes Gegenbeispiel zu liefern.
        Was ich übrigens mit meiner Frage, wie Ihnen das gelungen ist, verlangt habe.
        Nur haben Sie darauf leider nicht geantwortet. Die nächste Frage wäre nun: warum nicht?

        Können Sie das nicht beantworten – was nicht der Fall ist, da Sie offensichtlich wieder die Kontrolle über Ihre Seite haben – oder wollen sie darauf nicht Antworten?
        Ich will da erstmal nichts unterstellen, es kann ja auch legitime Gründe geben, sich da bedeckt zu halten, wenn in einem aktuellen Verfahren gegen die Cracker die Information den Ausgang dessen beeinflussen könnten. (Was ich allerdings nicht nachvollziehen würde)

        Also… Wie kamen sie wieder an die Kontrolle der Seite – Oder – warum wollen Sie sich dazu nicht äußern?

      • Sie vermuten richtig, dass ich weder die technischen Einzelheiten der kriminellen “Ausspähung” – wie es im Strafgesetzbuch heisst – der Zugangsdaten zu meiner Homepage noch die Gegenmaßnahmen veröffentlichen werde. Die Dokumentation der Attacke wird zum geeigneten Zeitpunkt an zuständiger Stelle zur Verfügung gestellt.

      • wastl said

        Wer solche amateurhaften Blogs betreibt und nicht einmal eine anständige Kommentar-Funktion zustande bringt, der hat auch keine Ahnung, wie man seinen Server sichert. Sorry Herr Eisel, aber Ihre IT-Kompetenz-Märchen können Sie wem anders auftischen.

      • Was wollen Sie denn ? Sie kommentieren doch…

  5. Don´tSayMyName said

    herr Eisel wieder einmal scheinen sie nur halb alles durchzulesen

    Kopieren ist nicht gleich diebstahl nur die kopie kann für diebische zwecke benutzt werden und auf ihrer Seite werde nsich wohl kaum dinge wie ihre pin oder ähnliches aufbewahrt haben. Höchstens Diese ach so tollen Bericht z.B. den sie erst heute am 4. April rausbringen wollte und Aktualisiert wurde weshalb sie das auch gleich gelöscht haben, da dadurch schnell klar geworden wäre, das sie Ihre ganzen “Analysen” AM STÜCK PRODUZIEREN! Analysen müssen aktuell und in diskussionen ausdiskutiert werden was aber auch gut zeigt das unsere meinung ihnen vorbeigeht sie schmeißens trotzdem raus wie sies wollen, ohne dabei nur gedankengänge von anderen hier in betracht zu ziehen.

    Ehrlich gesagt wollen sie Herr Eisel nur aufmerksamkeit. Will Anonymous auch jedoch aber 1. nicht nur durch hacks 2. Auf dinge aufmerksam die auch wirklich wichtig sind!

    Wieso denken sie wohl, weshalb niemand den ach so tollen sieg über sie nicht gleich getwittert hat oder sonst wo gepostet hat, sondern einfach nur ihre Seite mit VANDALISMUS nicht mit DIEBSTAHL schikaniert hat, wobei wir diskutieren könnten ob aktuallisieren und 2 Witze reinstellen ihnen nun wirklich so geschadet haben, weil sie eh keiner außerhalb von bonn wirklich kennt.

    Ich sag ihnen wieso keiner isch damit rühmt, weil es kein EPIC WIN war. Ihre Seite war derart lächerlich gesichert, dass ein Teenager, der wahrscheinlich net ma wirklich IT begabt ist ihre Sicherheitsfirma und gleich mal sie dazu gehackt hat. Zudem waren Die passwörter auf der Seite ihrer Sicherheitsfirma nicht mal verschlüsselt was erst recht ein witz war. Das war nichts weiter demnach als einlogen kopieren nochmal einlogen und Nen paar Witze reinhauen.

    Es regt sie auf das sich keiner von Anonymous dafür meldet das ers war, weil sie es zu einfach gemacht haben. Sie hoffen aufmerksamkeit zu kriegen, indem Anonymous sich über Twitter oder ähnliches rühmt ihnen in den arsch getretten zu haben, was leider nicht passiert ist. Weils einfach nicht Wert gewesen wäre und es zur zeit VIEL lokrativer Angriffsziele gibt z.b. das zwei strike abkommen, acta den rest zu geben oder die bevölkerung weiter aufzuklären oder ganz einfach wieder mal Scientologie zu ärgern.

    Ich bin zwar kein Artzt aber ich würde auf schwere Mitleidskrises, was bei Männern ab 50 und darüber, durchaus verbreitet ist und dafür muss man sich auch nicht schämen jedoch ist es auch keine Entschuldigung sich wie ein Affe aufzuregen dem man grade die Banannenstaude weggenommen hat.

    Mit freundlichen Grüßen nochmals

    Don´tSayMyName

    • Lesen Sie einfach das SYtrafgesetzbuch:

      Ҥ 242
      Diebstahl
      (1) Wer eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
      (2) Der Versuch ist strafbar.”

      Der Text ist eindeutig und unter “bewegliche Sachen” fallen natürlich auch fremde Daten !

      • Don´tSayMyName said

        merkwürdig ich habe noch einen Screenshot von einem kommentar unter diesen herr eisel…

        Tolle Lüge mit dem hier wird nichts gebannt sie warten eben nur darauf bis sies machen können zu blöd das ich hier direkt beweisführung betreibe.

      • Das ist völliger Unsinn, hier wird nichts unterdrückt. Schicken Sie Ihren Sreenshot eines angeblich gelöschten Kommentars oder hören Sie auf, Unwahrheiten zu verbreiten.

    • Ihre ganze Sophistik hilft Ihnen nichts – erneut das Strafgesetzbuch

      Ҥ 202a
      Ausspähen von Daten
      (1) Wer unbefugt sich oder einem anderen Zugang zu Daten, die nicht für ihn bestimmt und die gegen unberechtigten Zugang besonders gesichert sind, unter Überwindung der Zugangssicherung verschafft, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

      (2) Daten im Sinne des Absatzes 1 sind nur solche, die elektronisch, magnetisch oder sonst nicht unmittelbar wahrnehmbar gespeichert sind oder übermittelt werden.”

      Im übrigen sind Ihre Vermutungen darüber, dass die Zugangsdaten zu meiner Homepage ungesichert waren, schlichtweg falsch.

      • RK said

        Zum: § 202a

        Darf man daraus nun schließen, das Sie es verstanden haben, dass das Ausspähen von Daten kein “Diebstahl” sein kann?
        (Ich habe auch genug Argumente geliefert, auf die zum Schluss keine Gegenargumente mehr folgten…)
        Immerhin ist die Gewichtung auch anders. Für Diebstahl bekommt man bis zu 5 Jahre, bei dem Ausspähen sind es nur 3.
        Da sich ihre Moral rein an Gesetzen orientiert, und ehr minder an potentiell dem Gesetz abweichender Ethik, muss Ihnen doch nun ersichtlich sein,
        dass es sich bei beiden Straftaten um unterschiedlich schwere Verbrechen handelt. Wer jetzt noch von Diebstahl spricht, der übertreibt die Situation.

        Wie kommt es, das sie diesen Fehler nicht ehrlich eingestehen? Oder sind Sie gar noch davon überzeugt, das Sie “bestohlen” worden sind?!

      • Inzwischen müssen auch Sie einräumen, dass es sich beim “Ausspähen”bzw. “Abfangen” (wenn Ihnen das Wort stehlen nicht gefällt, nehmen Sie gerne die Begriffe des § 202 Strafgesetzbuches) der Zugangsdaten zu meiner homepage um eine Straftat handelt. Das hatten Sie ja in Ihren Beiträgen ständig bestritten.

        In der Tat halte ich mich bei meiner Bewertung an gültige Gesetze, sie nehmen offenbar für sich eine “potentiell dem Gesetz abweichende Ethik” an Anspruch. Aber auch wenn Ihnen das demokratisch legitimierte Gesetz persönlich nicht gefällt, sind auch Sie daran gebunden, deshalb hier noch einmal der vollständige Wortlaut der Ergänzungen zum § 202 StGB (Verletzung des Briefgeheimnisses):

        Ҥ 202a
        Ausspähen von Daten
        (1) Wer unbefugt sich oder einem anderen Zugang zu Daten, die nicht für ihn bestimmt und die gegen unberechtigten Zugang besonders gesichert sind, unter Überwindung der Zugangssicherung verschafft, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
        (2) Daten im Sinne des Absatzes 1 sind nur solche, die elektronisch, magnetisch oder sonst nicht unmittelbar wahrnehmbar gespeichert sind oder übermittelt werden.

        § 202b
        Abfangen von Daten
        Wer unbefugt sich oder einem anderen unter Anwendung von technischen Mitteln nicht für ihn bestimmte Daten (§ 202a Abs. 2) aus einer nichtöffentlichen Datenübermittlung oder aus der elektromagnetischen Abstrahlung einer Datenverarbeitungsanlage verschafft, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in anderen Vorschriften mit schwererer Strafe bedroht ist.

        § 202c
        Vorbereiten des Ausspähens und Abfangens von Daten
        (1) Wer eine Straftat nach § 202a oder § 202b vorbereitet, indem er
        1. Passwörter oder sonstige Sicherungscodes, die den Zugang zu Daten (§ 202a Abs. 2) ermöglichen, oder
        2. Computerprogramme, deren Zweck die Begehung einer solchen Tat ist,
        herstellt, sich oder einem anderen verschafft, verkauft, einem anderen überlässt, verbreitet oder sonst zugänglich macht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.
        (2) § 149 Abs. 2 und 3 gilt entsprechend.

      • RK said

        Natürlich bestreite ich es nicht, dass die Aktion auf Ihrer Seite eine Straftat war. Habe ich von Anfang an versucht so zu vermitteln, es kam aber wohl nicht bei Ihnen richtig an. Mir ging es ehr darum aufzuzeigen, das es ein weniger dramatischer Strafbestand ist, als Sie es hier glaubhaft machen wollen.

        Die Aktion war für mich ehr: Anons haben ihr Gartentor aufgetreten und Ihre Hauswand mit Graffittis besprüht. Mal dazu erwähnt, das Sie ohne Geldmittel zu benötigen die Schäden auf Ihrer Homepage recht schnell selbst beheben konnten.

        Sie machen hier allerdings einen Aufstand, als wären Anons zusätzlich in Ihr Haus eingebrochen, hätten alles verwüstet, hätten ihren Hund umgebracht (sofern Sie einen besitzen) und sämtliche Wertsachen mitgehen lassen.

        Ja, beides ist illegal, aber es ist nicht so dramatisch wie Sie das hier schildern. Ich heiße die Aktion nicht prinzipiell gut. Es ist legitim wenn diese Anons eine gesetzliche Strafe annehmen müssten, da es ja alles Eigenverantwortung ist, was man bei Anon tut. Allerdings ist die Geschichte längst nicht so dramatisch.

        Im übrigen sollten auch Politiker eine von dem Gestz abweichende Ethik besitzen, um dort überhaupt die Motivation aufzubringen, mit Gesetzesänderung das Gesetzbuch zu verbesserun oder zu perfektionieren. Wenn Sie einfach nur alles so behalten wollen, wie es ist, und lediglich die Ordnung verteidigen wollen, hätten Sie ehr über eine Karriere als Ordnungshüter bei der Polizei nachdenken sollen…

        Die Diskussionskultur und Ihr Ansehen hier wäre wesendlich positiver, wenn Sie ab und zu Inne halten würden und Fehler eingestehen würden, die man Ihnen aufzeigt (zum Beispiel die Sache mit dem Diebstahl), aber ich habe nicht das Gefühl, dass Sie darauf keinen Wert legen. Ich will garnicht so sehr darauf rumreiten, das auch Sie mal Fehler machen, nur es gehört doch zum guten Umgang, diese Fairness aufzubringen. Auch ich irre mich ja ab und zu.

      • 1) Offenbar sind wir uns nun einig, dass die Unterdrückung bzw. Blockade unliebsamer Internetangebote wie beispielsweise bei der Attacke auf meine Homepage undemokratisch und kriminell, d.h. eine Straftat ist.
        Ich habe das nicht zu verantworten, sehr wohl über das Verhalten von Anonymous-Anhängern berichtet – und zwar ohne Dramatisierung oder Verharmlosung. Sie sehen das als ein “Graffiti an meiner Hauswand”, ich als Einbruch in ein Haus. Es mag Ihnen aufgefallen allerdings sein, dass das im Strafgesetzbuch vorgesehene Strafmaß für das entsprechende Delikt über das von Sachbeschädigung hinaus geht.

        2) Wenn ich alles so behalten wollte, wie es ist – um mit Ihren Worten zu sprechen – wäre ich nicht politisch aktiv. Aber der Wille zu Veränderung steht nicht im Widerspruch dazu, sich an die gültigen Gesetze zu halten bis es in einem demokratischen Verfahren Mehrheiten zur Veränderung gibt. Im Sinne einer “Ethik der Demokratie” sind dies zwei Seiten der gleichen Medaille.

      • Don´tSayMyName said

        Herr Eisel ich gebe zu ich habe mich geirrt, aber nicht zu meinen kommentaren oder ihrer Einstellung, nein sonder zur einschätzung ihres IQ.

        Danke auch für den Kollegen RK der Herr Eisel versucht von seiner Verwirrung zu befreien, dies aber auch nichts bringt, gerade weil Herr Eisel gerade viel Wind um die Sache machen WILL, aber keiner Entstanden ist was ihn zunehmend enttäuscht hat.

        Zudem scheint Herr Eisel sich nicht unsere Beweisführung angeschaut zu haben, das die Daten von ihm auf der Sicherheitsfirmenseite seiner Homepage alle unverschlüsselt WAREN. Kann aber auch sein das er die Firma selber befragt hat, in diesem Fall ist wohl klar was die Firma gesagt hat zu ihm: “Nein Herr Eisel, unsere Daten waren Verschlüsselt.” was wohl jeder hier sofort als Lüge erkennt Herr Eisel das aber trotzdem als unsachgemäßen Argument aufbringt, weil er gerade so ein Argument braucht um sich hier Verteidigen zu können. (was genauso effektiv ist wie die Sicherheit seiner Homepage)

        Im übrigen Herr Eisel sind sie glaub ich eher deswegen Sauer weil jemand nen paar verscharrte Dokumente in ihrem Garten gefunden hat und sie an die Wand mit Graffite geschmiert hat, was sie erst in ein paar Tagen rausbringen wollten.

        Aber wie von mir oben gesagt Beweist allein schon das, dass unsere Argumente hier ihnen soviel zählen wie ein Stück Hundescheiße der auf wilden Rasen liegt. Weil ansonsten würde nsie gefälligst warten wie die Resonanz der Leser ist und darauf dann ihren nächsten Bericht stützen, anstatt ihn einfach zu schreiben und so zu behalten, egal was wir hier auch Argumentieren.

        Zudem Herr Eisel wette ich mit ihnen das sie mir hier gleich wie oben schon 2 mal mit ihrem tollen Gesetzesbuch daher kommen. Bitte kommen sie dieses mal doch mit logischen Begriffen die mal ausnahmsweise nichts mit “Diebstahl”, “Gesetzesbuch” oder “Beleidigung” zu tun haben und bitte Sparen sie sich auch ihre 0815 Antworten da, wie viele hier schon gesagt haben, Diese alle UNS am arsch vorbeigehen.

        Zudem sollten sie sich freuen das Kritik kommt, denn das heißt doch das sich hier jemand für sie und ihre Meinung interresiert. Und wer Kritik raushaut sollte demnach auch Kritik einstecken.

        Mit freundlichen Grüßen

        Don´tSayMyName

      • Wenn Sie von “unserer Beweisführung” schreiben, waren sie wohl an der Attacke auf meine homepage beteiligt. Dann wissen sie ja sehr wohl, dass “Anonymous”-Anhänger jetzt im Internet Legenden zu diesem Thema verbreitet.
        So enthält ein bei pastebin eingestellten und mit “Anonymous” gezeichneter Text mehrere Unwahrheiten. Insbesondere war der Admin-Bereich meiner Homepage keineswegs – wie dort behauptet -“für jeden Internetnutzer frei zugänglich”, sondern der Zugang zu diesem Admin-Bereich war nur mit Benutzernamen und Passwort möglich. Beides hat “Anonymous” aus einer gesicherten Datenbank gestohlen. Mit diesen gestohlen Zugangsdaten wurden auf meiner Homepage sehr wohl Texte gelöscht, andere gefälscht und manipuliert und wieder andere zusätzlich eingestellt. Ausserdem wurde mit Hilfe der gestohlenen Zugangsdaten der Zugang zum Admin-Bereich geändert und für mich gesperrt. Dies alles ist dokumentiert und sowohl eine undemokratische Unterdrückung der Meinungs- und Informationsfreiheit als auch schlicht kriminell.

      • Ferreus Hastis said

        Herr Eisel…
        Ihr Webhost will Ihnen das weismachen, das die Passwörter verschlüsselt waren.
        Ist ja auch logisch, wer würde schon eine Schwäche zugeben, wenn sein Geschäft davon abhängt?
        Nehmen wir mal an, Ihr Webhost gibt offen zu, das die Passwortdaten nicht verschlüsselt waren, was glauben Sie würde dann passieren?
        Ganz richtig, es zieht so grosse Kreise, das der Webhost die Koffer packen kann.
        Sie selbst wissen genausowenig wie jeder andere, ob die Passwortdaten verschlüsselt waren oder nicht, und wenn, wie sicher die Verschlüsselung war.
        Es gibt genau 2 Parteien die die Fakten kennen. Der Webhost und der “Hacker”.
        Beide halten sich jedoch aus Gründen des Selbstschutzes bedeckt.
        Daher können Sie, genauso wie wir “anderen” nur werweisen, was wirklich Sache war.
        Sie Herr Eisel, würden gut daran tun, die ganze Story mal etwas zu hinterfragen.

        Grüsse

        Ferreus Hastis

      • Sie täuschen sich, wenn Sie meinen, dass ich die Art der Sicherung der Zugangsdaten meiner Homepage nicht kannte und kenne. Diese Zugangsdaten waren so gesichert, dass ihre “Ausspähung” (so wird der Diebstahl von Passwörtern im Strafgesetzbuch beschrieben) ohne Zweifel ein Straftat im Sinne von § 202 Strafgesetzbuch war.

  6. Hans W. said

    Es gibt zwei Versionen, zum einen die von Ihnen verbreitete des Diebstahls und zum anderen die im pasebin verbreitet das die, mit dem Webdesign beauftrage Firma vorab, per Mail über Sicherheitslücken informiert wurde. Also steh hier Aussage gegen Aussage. Ich habe übrigens auch gelacht über die Veränderungen auf Ihre Homepage. Das Sie als Betroffener das etwas anders sehen ist verständlich.

    Aber eins möchte ich nochmal zur Gesamtsituation sagen : Ewig erklärt die Politik zusammen mit der Wirtschaft in den Medien es gäbe einen Fachkräftemangel im IT Bereich. Die jenigen die sich die Mühe machen Sichereitslücken zu finden um solche Aktionen durchführen zu können, scheinen über sehr viel Freizeit und Langeweile zu verfügen und die sind sicherlich genau die jenigen, die unsere Witschaft braucht. Daher sollten sie ihre vorhandene Kreativität in Bewerbungen stecken und nicht in “hacks”.

    • Der von “Anonymous” bei pastebin veröffentlichte Text enthält mehrere Unwahrheiten. Insbesondere war der Admin-Bereich meiner Homepage keineswegs “für jeden Internetnutzer frei zugänglich”, sondern der Zugang zu diesem Admin-Bereich war nur mit Benutzernamen und Passwort möglich. Beides hat “Anonymous” (bzw. wer auch immer den unten stehenden Text so gezeichnet hat) aus einer gesicherten Datenbank gestohlen. Mit diesen gestohlen Zugangsdaten wurden auf meiner Homepage sehr wohl Texte gelöscht, andere gefälscht und manipuliert und wieder andere zusätzlich eingestellt. Ausserdem wurde mit Hilfe der gestohlenen Zugangsdaten der Zugang zum Admin-Bereich geändert und für mich gesperrt. Dies alles ist dokumentiert und sowohl eine undemokratische Unterdrückung der Meinungs- und Informationsfreiheit als auch schlicht kriminell.

      Übrigens ist an dem pastebin-Text auch interessant, dass ihn jemand mit “Anonymous” gezeichnet, der offensichtlich an der ganzen Aktion massgeblich beteiligt war – soweit zur ebenfalls verbreiteten Legende, Anonymous habe mit dem Angriff auf meine Website garnichts zu tun gehabt.

  7. RK said

    Hallo,

    Da sich das ganze an Anon richtet und kein Bezug auf Herrn Eisel hat, lasse ich ihn und seine Meinung und Argumente mal außen vor:

    Um auf das Verhalten von Anon einzugehen, muss man wissen, wie und wo es entstanden ist.

    Anon ist aus einem Medium heraus entstanden, in dem es üblich ist, sich gegenseitig sehr asozial zu behandeln. (Hat sich so ergeben) Im Gegensatz zum Rest der Welt ist das allerdings zu einem humorvollem, aktzeptierten Umgang geworden. Jeder, der dort unterwegs ist, weiß, das all diese Äußerungen komplett inhaltsleer und damit nicht ernst gemeint sind. Da in dem Medium noch dazu ohnehin alles anonym geschrieben wird, hat sich eine Spaßkultur entwickelt, die heute noch den Humor in der ganzen Webkultur prägt. Stichwort Meme’.

    Es ist auch für Diese nicht wichtig, das ihr Humor verstanden wird. Sie legen es sogar darauf an, Neue mit ziemlich makaberen Aussagen zu verschrecken, um unter Gleichgesinnte zu bleiben und/oder sich daran zu amüsieren.

    Das Problem, welches Sie beschreiben, ergibt sich daraus, dass sie vor jenen Anons Angst haben, Die dieses Medium verlassen und woanders im Netz wüten. Mehr kann man dazu nicht wirklich sagen.
    Ziel dieser reinen Lulz-Anons ist es nicht unbedingt, Personen zu “vernichten”. Zuerstmal sollen sie ehr an den Pranger gestellt werden, für zum Beispiel nicht zutreffende Aussagen, oder einfach dadurch, das sie Anon falsch verstehen.

    Es ist dabei eine ganz andere Stufe, und damit ein ganz anderer Teil von Anonymous, der (netz-)politisch motiviert Hacktivismus betreibt. Wenn Sie an Moral appelieren wollen, zum Fight-for-the-good aufrufen wollen, wird nur dieser Teil – wenn überhaupt – darauf eingehen. In der oben genannten Gruppe ist das nicht von Belangen. Im schlechtesten Falle werden sie persöhnlich auch dafür an einen Pranger gestellt, da Sie dies missverstanden haben.

    Ich kann nur empfehlen, sich wirklich ausgiebig über Anonymous auseinander zu setzen, bevor man sich dazu äußert. Und dabei rede ich nicht von ausschließlich der Untersuchung der Taten von Anonymous, wie es Herr Eisel tat, sondern vielmehr mit den Inneren Aufbau und dessen Motivation, bei dem die Nachforschungen von Herrn Eisel längst aufhöhrten. Welches übrigens der Grund war, warum er nun an den Pranger kam. Er hat Anonymous – fairerweise muss ich das betonen – aus Sicht von uns Anons falsch verstanden.

    Sollte man einmal doch an Anonymous geraten und man merkt, man wird zur Zielscheibe, kann ich persöhnlich nur empfehlen, sich nochmal genau die eigenen Passwörter anzuschauen, ob die etwas taugen. Außerdem eventuell die eigene Serversicherheit überprüfen, und ansonsten auf die Aussagen der diskussionswilligen Anons penibel und Meinungsoffen einzugehen, und ansonsten den wütenden Mob von Anon zu ignorieren. (der sich innerhalb der Diskussion eh kaum zu Wort meldet)
    Auf kein Fall vom hohen Ross herab reden! Sofern man die Fähigkeit zur Selbstreflexion besitzt.

    Ganz wichtiger Tipp bei der Diskussion: Man sollte es nicht versuchen, Argumente der Anons als falsch auszuschlagen, wenn man nicht gerade daran interessiert ist, sich mit dem Mob anzulegen. (was man durchaus tun kann, wenn ma ndarauf Lust hat) Ohne nachgeben zu müssen bietet es sich ehr an, direkt anzusprechen, dass man die Meinung zwar nicht teilt, allerdings zumindest als Meinung des Anderen aktzeptiert. Was man netürlich erst tut, wenn man merkt, die Diskussion führt zu nichts.
    Wirklich lassen sollte man es, sich mit Aussagen zu wiederholen, die ohnehin für den Gegenüber nicht überzeugen. Das hat nichts mehr mit einer Diskussion zu tun, da es jedem wirklich auffallen sollte, wo man noch versuchen kann zu diskutieren, und wo man – möglichst freundlich – die Diskussion für beendet erklärt, da man es bedauert, keinen gemeinsamen Konsens finden zu können.
    Am Ende sind es nicht die jenigen, die diskutiert haben, die Angriffe starten, sondern jene, die mitgelesen haben und damit unzufrieden sind, wie sich die Diskussion entwickelt.

    Hat ein Shitstorm erst einmal angefangen, wird er ohnehin abflachen, je weniger man selbst darauf reagiert. man muss selbst entscheiden, wie man das handhabt.

    PS: Was ich hier sage muss nicht die Wahrheit sein, geschweige denn die gemeinsame Anschauung der Anons. Ich spiele mich auch nicht als Sprecher von Anon auf, das hier ist nur meine persöhnlich Meinung, die – davon kann man ausgehen – viele Anons nicht teilen.

    • Merken Sie eigentlich, wie gut sich Ihre Vorschläge unter dem Motto “Und bist Du nicht willig,….” zusammenfassen lassen ? Zum Beispiel schreiben Sie:

      “Sollte man einmal doch an Anonymous geraten und man merkt, man wird zur Zielscheibe, kann ich persöhnlich nur empfehlen, sich nochmal genau die eigenen Passwörter anzuschauen, ob die etwas taugen. Außerdem eventuell die eigene Serversicherheit überprüfen, und ansonsten auf die Aussagen der diskussionswilligen Anons penibel und Meinungsoffen einzugehen, und ansonsten den wütenden Mob von Anon zu ignorieren.”

      “Man sollte es nicht versuchen, Argumente der Anons als falsch auszuschlagen, wenn man nicht gerade daran interessiert ist, sich mit dem Mob anzulegen.”

      • RK said

        Ja und zum Beispiel schreiben Sie:

        “Schon an einem kleinen Beispiel zeigt sich, dass” [...] “Anonymous-Attacken gegen Tunesien nicht” [...] “Attacken gegen Paypal, Mastercard usw.” [sind.]

        Lieber, lieber Herr Eisel, die Sätze davor und dannach gehören zum Kontext. ich habe nicht empfohlen prinzipiell Diskussionen zu meiden und seine Meinung prinzipiell für sich zu behalten.

        Machen sie das eigendlich absichtlich?

      • Sie haben “Anonymous” zum Teil der Demokratiebewegung z. B. in Tunesien stilisiert. Ich habe drauf hingewiesen, dass es Anonymous bei seinen Aktionen dort nicht um Demokratie für Tunesien ging, sondern um die “Bestrafung” derer, die sich gegen Wikileaks wandten und deshalb geschrieben:
        “Schon an einem kleinen Beispiel zeigt sich, dass das Verhalten von Anonymous auch in den von ihnen aufgezeigten Beispielen viel komplexer ist als Sie es darstellen. So ging es bei Anonymous-Attacken gegen Tunesien nicht um eine Unterstützung von Bürgerrechtlern dort, sondern um die Unterstützung von Wikileaks (so wie bei den Attacken gegen Paypal, Mastercard usw.)

        http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,737695,00.html

      • RK said

        Wie gesagt – aber nicht von Ihnen freigeschaltet – bin ich nicht Ben.
        Ich habe einfach nur einen Satz von ihnen aus dem Zusammenhang gerissen, wie Sie es bei mir tun. Das Ihnen genau Das nicht aufgefallen ist, erklärt aber zumindest Teile Ihrer Gedankengänge.

        Oder aber sie weichen meiner Aussage absichtlich aus…

      • Inzwischen müssten Sie begriffen haben, dass hier alle Kommentare freigeschaltet werden. Im übrigen schreiben Sie in Rätseln…

      • Don´tSayMyName said

        Sie Herr Eisel tuhen nur so das sie es nicht verstehen. Er hat den Spieß umgedreht und mal genauso geantwortet wie sie, was auch gut zeigt wie hoch ihre Fähigkeit zur selbstreflektion ist: beinahe 0.

        Entschuldigung wenn ich mich oft in die Gespräche mit ihnen und RK einmische, aber manchmal schüttle ich hier nur den kopf und muss mich ernsthaft fragen wie viel hier Absicht und wie viel hier nicht nachdenken ist von ihnen.

        Ich kanns auch falsch verstehen, sie werden jetzt eh meine Aussage so im Mundrumverdrehen das es ihnen passt deswegen werd ich mal destruktiv, kreativ und mache einen Hauch von Ironie rein und nehme ihnen auch gleich mal die Arbeit hat.

        Eisel: “Sie sprechen hier genauso sehr in Rätzeln wie Herr RK. Im übrigen müssen sie hier nicht in diesem Blog schreiben, wenn sie eh nicht mit dem Ergebniss zu frieden sind…”

        Mit freundlichen Grüßen,

        Don´tSayMyName

      • Sie schreiben in der Tat in Rätseln und müssen nicht in diesem Blog nicht schreiben …

      • Don´tSayMyName said

        Hallo wieder mal,

        Bessers Viel Herrn Eisel auch nicht mehr dazu ein und ist natürlich klar das einer wie sie wieder mal ALLES nur in Rätzeln versteht, die anderen jedoch relativ klar zur aufklärung was wir sagen: IHRE ARGUMENTE BERUHEN AUF NEGIERUNG UND DISTANZIEREN UND AUCH AUF ABLENKUNG DES THEMAS.

        So bringen sie in unangebrachten Momenten das Strafgesetzbuch raus, kommen mit den jämmerlichsten, gar simpelsten negierungs antworten wie sie oben grade schön demonstiert haben, oder ganz einfach sie gehen auf die frage selber nicht ein und tuhen auf dumm oder ” ich habe die frage nicht verstanden, ich schreib einfach mal was ich so weit verstanden habe”. Die Betonung liegt hierbei auf TUHEN (mit Absicht)!

        Ich bitte sie darum doch dieses Schmierentheater sein zu lassen und endlich mal richtig zu antworten. (auch wenn sie sich als politiker einen wahren Ausweichreflex antrainiert haben müssten auf solche Fragen.)

        Mit freundlichen Grüßen

      • Es fällt Ihnen wirklich schwer zu akzeptieren, dass jemand eine völlig andere Meinung hat als Sie. Wenn Ihnen dazu nur “Schmierentheater” einfällt, sollten Sie sich einmal mit dem Gedanken der Toleranz beschäftigen….

      • Don´tSayMyName said

        Ich Tolerie ihre Meinung ich Tolleriere jedoch nicht die Absicht dahinter.

        Sie können es drehen und wenden wie sie es wollen aus meinen Augen ist ihre Meinung genauso unqualifiziert wie aus ihren Augen meine Meinung für sie unqualifiziert sind.

        Der Unterschied besteht daran das ich versuche sie zu verstehen, sie jedoch aber nicht Antworten auf meine Fragen geben. Sie wollen mich garnicht verstehen und ich gebe ihnen trotzdem Antworten auf Fragen die sie mir stellen.

        Nehmen und geben… so etwa ging der Spruch. Wenn sie wollen das die leute aufhören sie immer wieder mit den selben Fragen zu bomberdieren dann sollten sie diese auch mal endlich gescheit Antworten und Argumentieren, und zwar so das es auch befriedigend ist und keinen salzigen Geschmack von Enttäuschung auf der Zunge hinterlässt.

        Nochmal zur Erklärung und sicherlich treibts sies auf die Palme aber ich sags nochmal: Entweder sie hören auf mit ihrem Politischen Technik geschwafel und versuchen auf ein Diskussions Niveou zu kommen, oder lassen sies gleich sein weil es sowohl für mich als auch für sie sonst nur Enttäuschend wird.

        Mit freundlichen grüßen

      • Ihre Kommentare treiben mich nun wirklich nicht “auf die Palme”. Sie können meine Meinung und Argumente kritisieren so viel und so lange Sie wollen – das ist ihr selbstverständliches Recht. Ich stelle Ihnen sogar dafür meinen Blog als Forum zur Verfügung. Es wird Ihnen aber nicht gelingen, mir hier vorzuschreiben, was ich auf meinem eigenen Blog “besser bleiben lassen soll”. Solange sie sich auf meinen Blog begeben, werden sie hier auch meine Meinung lesen. Aber niemand zwingt Sie dazu, ständig hierher zurückzukehren …

      • Don´tSayMyName said

        Ich versuche hier bei nur ihre Ansicht kennen zu lernen die sich in meinen Ohren etwa so anhört: “Anonymous besteht nichts weiter als einer beinahen Terroristen Gruppe aus Luls süchtigen und Profi hackern die den Statt zerstören wollen und kein Recht haben Wahrheiten die der Statt für sich behält an die Öffentlichkeit zu bringen.”

        zum mitschreiben: Der Statt hat gefälligst keine Geheimnisse vor seinen Bürgern zu haben und 2. Der Bürger sollte derjenige sein der eigendlich all seine Geheimnisse für sich bewahren darf.

        Wenn sie vorschlagen das gesamte Internet abhören zu wollen, wird das allein schon daran scheitern weil dan die wahren Verbrecher dann einfach durch ihre Sicherheitslinien umsegeln, dagegen der normal Bürger abgehorcht wird und keiner seiner Schritte mehr ungesehen bleibt. Sowas kann man auch bezeichnen als das jeder Bürger quasi für den Staat unter generall verdacht steht dem Staat schaden zu wollen.

        Sowas ist weder nett noch akzeptiert und die Regierung sollte endlich einsehen das die Bürger bei sowas einen richtig dicken Hals bekommen und nicht still sitzen werden und dabei zusehen wie sie die Leute zu gläsernen Menschen machen.

        Mit freundlichen Grüßen

      • Es ist ziemlich unerheblich, was sich in Ihren Ohren wie anhört: Entscheidend ist, was ich geschrieben habe. So lange sich Ihre Kritik nicht darauf bezieht, bin ich der falsche Ansprechpartner.

  8. Nun, Herr Eisel hat NICHT über Anonymous recherchiert, oder, als Dr. (sic!), maximal das Niveau der BILD erreicht. Ein Armutszeignis welches er sich ausstellt, aber gut.

    Tunesien -> https://www.google.de/search?sourceid=chrome&ie=UTF-8&q=Anonymous+Tunesien

    Ägypten -> https://www.google.de/search?sourceid=chrome&ie=UTF-8&q=Anonymous+Tunesien#hl=de&sclient=psy-ab&q=Anonymous+%C3%84gypten&oq=Anonymous+%C3%84gypten&aq=f&aqi=g1&aql=&gs_l=serp.3..0.37876l43359l0l43574l24l7l8l9l12l0l191l661l6j1l32l0.frgbld.&pbx=1&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_cp.r_qf.,cf.osb&fp=a8f6ffe1593be21d&biw=1366&bih=637

    ….

    Syrien https://www.google.de/search?sourceid=chrome&ie=UTF-8&q=Anonymous+Tunesien#hl=de&sclient=psy-ab&q=anonymous+syrien&oq=anonymous+syrien&aq=f&aqi=g1&aql=&gs_l=serp.3..0.2720l5692l0l5947l16l11l0l5l5l1l173l1042l8j3l16l0.frgbld.&pbx=1&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_cp.r_qf.,cf.osb&fp=a8f6ffe1593be21d&biw=1280&bih=963

    Occupy Wallstreet http://www.adbusters.org/blogs/adbusters-blog/anonymous-joins-occupywallstreet.html

    Hacking 4 freedom http://www.youtube.com/watch?v=bilJ7lZtutQ

    Die Frage ist in welcher Welt Sie und vor allem Ihre Kinder leben wollen? In der Welt des Herrn Eisel, welcher etwas als komplett böse hinstellt ohne die guten Aspekte hervorzuheben und nach Gründen sucht warum Bürger nicht entscheiden sollten, es aber unsere lieben Lobbyfreunde tun sollten, welche sich meist weniger mit den Themen auskennen als interessierte Bürger.

    Ihre Entscheidung…

    • Schon an einem kleinen Beispiel zeigt sich, dass das Verhalten von Anonymous auch in den von ihnen aufgezeigten Beispielen viel komplexer ist als Sie es darstellen. So ging es bei Anonymous-Attacken gegen Tunesien nicht um eine Unterstützung von Bürgerrechtlern dort, sondern um die Unterstützung von Wikileaks (so wie bei den Attacken gegen Paypal, Mastercard usw.)

      http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,737695,00.html

      • No shit Sherlock? Hört sich ja fast an als ob Sie persönlich dabei waren. Der Mainstream-Artikel ist A) lange nach den eigentlichen DDOS-Attacken auf die im Artikel referenziert wird und B) waren wir zu der Zeit schon mit ganz anderen Themen in Tunesien beschäftigt. Nun, ich kann nur mit Informationen aus erster Hand dienen und die werde ich gerne mal zum Besten geben, Herr Dr. Eisel.

        Ja, die ersten DDOS-Attacken sind wegen Unterdrückung der Pressefreiheit in Bezug auf die Wikileaks-Cables über die Korruption des Ben-Ali Clans unternommen worden. Dies geschah Mitte Dezember 2010 und brachte unsere Aufmerksamkeit nach Tunesien, wodurch wir auch die komplette Story von Mohamed Bouazizi und seiner Selbstenzündung in Sidibouzid mitbekommen haben. Diese war Auslöser für die ersten Proteste, welche sich schnell und auch durch das Internet ausgebreitet haben. Die Informationen in der Mainstream-Presse war eher karg. Wenn überhaupt bekämpfte Ben Ali ein Terroristen-Nest, doch in Realität war der Anfang der Revolution durch normale Bürger.

        Durch die Proteste in Sidibouzid und die Ausbreitung über das Internet wurde massiv weiter zensiert. Ammar404 ist hier das Stichwort (http://en.wikipedia.org/wiki/Internet_censorship_in_Tunisia), die tunesische Internetbehörde, über welche der ganze Traffic aus Tunesien lief. Dies ermöglichte sehr effektive Zensur von kritischen Websites, doch so sehr Sie versuchten den Informationsfluss zu stören, so sehr bauten wir unsere Netzwerke auf um die Informationen aus Tunesien raus zu bekommen und den Zugang zu unzensierten Informationen bereit zu stellen. Das von mir bereits verlinkte Carepack ( http://www.mediafire.com/?jeg4tyl294qpa7o) ist zu Zeiten von Tunesien entwickelt und zusammengestellt worden. Es enthält auch noch das Script um die Pishing-Attacken auf die User-Daten durch Ammar 404 abzuwenden.

        Können Sie es sich vorstellen wie es ist wenn Facebook, Twitter, Youtube etc von der Regierung zensiert wird? Es fängt klein an aber schnell sind kritische Websites, blockiert… und schnell wird eine VDS zur Verfolgung eingesetzt… wie in Tunesien. Wir haben viele Menschen mit unserem Einsatz vor Verfolgung geschützt.

        Irgendwann kam der Schießbefehl von Ben Ali an die Polizei, welche mit scharfer Munition auf friedliche Demonstranten schoss. Wir haben versucht die Bilder an die MSM weiterzuleiten, doch die zeigten Bilder von Hupkonzerten für Ben Ali in Tunis… ohne kritisch zu hinterfragen ob das alles nur gefaked ist, den es war es. Alle Autos in den gezeigten Autokorsos waren Mitwagen und keine normalen Bürger. Ich kann mich sehr gut erinnern wie N24 die Bilder zeigte und mir ein Tunesier im IRC sagte das die Farbe der Kennzeichen für Mietwagen steht. Die Aussage habe ich geprüft und Sie war korrekt.

        Klar ist Tunesien nicht so eskaliert wie Lybien, wo Gaddhafi friedliche Demonstranten auf einem Platz mit Kampfjets bomardieren lassen hat (http://articles.businessinsider.com/2011-02-21/news/30064219_1_military-jets-protesters-fighter-jets), aber dennoch wurden grausame Massaker an der Zivilbevölkerung verübt und sogar Flammenwerfer gegen Demonstranten eingesetzt (Video diesbezüglich ist in dieser Präsentation http://www.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3DbilJ7lZtutQ&ei=P698T62BHu2O4gTwuYn2DA&usg=AFQjCNFwZwxWLix0yCrs6Dgvw9h7KNzHow&sig2=N9m2vPnquE6RH0KLcRZ9Sw) . An Menschen die ihre fundamentalen Rechte eingeforert haben: ihre Menschrechte!

        Ich hab 2011 so oft gedacht “Was zur Hölle macht die Politik!?”?”… wie ein Fähnchen im Wind, ohne zu den fundamentalen Werten dieses Landes zu stehen. Panzer für Saudi Arabien, 2 Monate nachdem Saudi Arabien die Demokratiebewegung in Bahrain blutig mit deren Armee niedergeschlagen wurde. Kommen Sie, die wussten was da abging oder etwa nicht? Und dann denen noch Panzer verkaufen? Es ist ein Armutszeugnis für diese Demokratie, aber es zeigt was wirklich von Value ist: GELD. Das ist der Grund warum ich für direktere Demokratie bin. Dem Lobbypack muss ein Riegel.

        Wenn Sie die Bilder gesehen hätten die ich sah. Die Toten, die Verstümmelten, die Menschen die von Snipern auf Anordnung der Regierung den Kopf weg geschossen bekommen haben, wie würden Sie empfinden. Die Erinnerungen kommen hoch und ich muss an einen meiner Kontakte denken. Mo Nabbous.. http://en.wikipedia.org/wiki/Mohammed_Nabbousich ein wundervoller Mensch der leider von uns ging… aber es waren ja alles Rebellen in Lybien! Fuck NO, es waren Zivilisten die an Waffen gekommen sind. Rebellen sind militärisch ausgebildet! Dank an die Presse für dieses Meinungsbild… Klasse, der Mainstream, oder? Besonders wenn einer vom anderen abschreibt und keiner mehr richtig recherchiert. Es gibt noch ein paar gute Journos mit dem Herz am rechten Fleck und ich arbeite gerne mit Ihnen zusammen, sofern es meine Zeit zulässt.

        http://english.aljazeera.net/indepth/features/2011/01/20111614145839362.html

        Herr Eisel, ich verzichte auf Beschimpfungen meinerseits, stelle aber die Frage in den Raum wo Sie waren und wie Sie die Menschen während ihres Kampfes für Demokratie und Menschenrechte unterstützt haben. Ich habe nicht viel Freizeit, doch scheine ich mich vlt ein wenig mehr mit Internet und Demokratie auseinandergesetzt zu haben als Sie in einer bezahlten Stelle als Projektleiter “Internet und Demokratie”.

        Wollten Sie nicht noch zufällig eine Klarstellung zu ihrem ersten Artikel über uns schreiben? Ich finde es wäre an der Zeit, oder ist es guter Ton unrecherchiert über andere zu Urteilen? In meinen Augen ist das gaaaanz schlechter Stil und man sollte zumindest das Rückgrat haben seine Fehler einzugestehen. Geben Sie sich einen Ruck und Sie ernten Annerkennung dafür und gerne auch Unterstützung bei Ihrer Arbeit.

        Beste Grüße

        BenB

      • Sie können gerne in meinem Buch nachlesen, wie ich die Rolle des Internets bei der Arabellion beschreibe (und würdige). Es ist aber ziemlich anmaßend, dass Sie die entsprechenden Aktivitäten einfach Anonymous zuschreiben. Die meisten derer, die sich in Tunesien, Ägypten, Libyen auch im Internet für Demokratie engagiert haben, haben das gerade nicht anonym getan.
        Dass beispielsweise in Tunesien diejenigen, die sich als Anonymous-Anhänger bezeichnet haben nicht die tunesische Regierung wegen ihres diktatorischen Charakters angegriffen haben, sondern um Wikileaks zu unterstützen, können ja selbst Sie nicht leugnen.
        Im übrigen setzt sich die Konrad-Adenauer-Stiftung in diesen Ländern seit langem für Demokratie und Menschenrechte ein. Vielleicht ist auch Ihnen dies in den letzten Wochen konkret in der Berichterstattung über Ägypten aufgefallen.

      • Herr Eisel, ich will nicht in ihrem Buch nachlesen wo ich selbst dabei war. Habe ich irgendwo gesagt das wir die Revolution ausgelöst hätten? Nein! Sind die Fakten bezüglich der Unterstützung anmaßend? Nein! Sie vergessen das wir anonym sind und dies uns nicht in unsere CV´s schreiben werden. Der einzige der hier anmaßend ist, ist ein gewisser Herr der sich gern mal einen auf sein Buch …. und denkt er wüsste alles weil er ein paar Mainstream-Artikel gelesen hat. Ich denke nicht das viel Wahrheit in Ihrem Buch steht, aber nun gut.

        Anhand des Beispiels Ägypten beweisen Sie wunderbar ihre Ahnungslosigkeit. Die Bewegung rund um Tahrir und #Jan25 wurde größtenteils durch die Admins der FB-Gruppe “We are all Khaled Said” organisiert (http://www.dailykos.com/story/2011/02/17/946150/-History-of-the-Revolution-on-Facebook) und wäre dies nicht anonym geschehen wären Sie alle mal flott in einem von Mubarak bereitgestellten Loch verschwunden. Für Folter etc hat auch die CIA Ägypten geschätzt (benutzen Sie mal die Suche auf Wikileaks).

        Die Gruppierung kam zu uns in den IRC und arbeitete mit uns und Telecomix-Hacktivists zusammen. Auch ich war im IRC in #OpEgypt unterwegs und verfolgte die Situation über AJE und die Informationen die in die Channels gespreadet wurden, als in der Nacht vom 27. auf den 28. die kompletten Ägyptische Aktivisten wegbrachen… (http://www.huffingtonpost.com/2011/01/28/this-is-what-egypts-cutoff-from-the-net-looks-like_n_815335.html&h=512&w=940&sz=70&tbnid=zAeIxryfISLYfM:&tbnh=66&tbnw=121&zoom=1&docid=grvVd2BonNKqdM&sa=X&ei=kkx9T-q3JMOQ4gSz5u34DA&ved=0CGsQ9QEwBA&dur=231)

        Zur aktuellen Situation in Ägypten: da das Land Bestandteil von US Foreign Policies ist (http://en.wikipedia.org/wiki/Egyptian_Armed_Forces) und Tantawi bereits am 27.01.2011 in Washington war, so wird wohl kaum viel Demokratie zugelassen werden. Die Worte von Clinton und Co. sind Augenwischerei und das Militär hat weiterhin Backup aus den USA. Die kümmern sich nicht drum ob das Land von Bastarden regiert wird. Denen ist nur wichtig das es ihre Bastarde sind die an der Macht sind. Soviel zum Thema “Wir bringen Freiheit und Demokratie”.

        Bezüglich Tunesien nochmal: Es ging zuerst um die Unterdrückung der Pressefreiheit im Zusammenhang mit Wikileaks. Die weiteren Aktionen – als wir gesehen haben was dort passiert – richteten sich gegen das Regime und wir haben dir Korken knallen lassen als wir den Jet von Ben Ali über http://www.flightradar24.com/ etc verfolgten. Wir wollten ihm noch einen möglichst herzlichen Empfang bereiten und einen direkten Anschlussflug nach Den Haag vor den internationalen Gerichtshof verschaffen. Leider ist dieser Penner nicht innerhalb der EU gelandet…

        Ich finde ihr Buch noch immer schlecht recherchiert und das Sie die falschen Schlüsse ziehen, stelle ihr Projekt “Internet und Demokratie” in Frage da ich bisher nur Probleme aber keine Lösungsvorschläge gesehen habe und halte Sie – um es mit Franklins Worten zu sagen – für einen “educated BLOCKHEAD”. Ja, Franklin hat im 18. Jahrhundert die Republik befürwortet. Das ist allerdings schon eine kleine Weile her und Kutschen waren da auch noch State of the Art. Heute, unter anbetracht der Technik, ist dieses Model Outdated.

        Falls es ihr Buch mal digital gibt, so werde ich es gerne auf weichem Papier ausdrucken und es gebührend an einem ruhigen Ort wertschätzen.

        KTHXBAI

      • Im Eingangssatz schreiben sie, Sie wollen meine Recherchen zum Thema in meinem Buch nicht lesen, dann behaupten Sie am Schluss, das Buch sei schlecht recherchiert. Wie können Sie behaupten, etwas seicschlecht recherchiert, das Sie garnicht kennen und nicht zur Kenntnis nehmen wollen ???
        Auf diesem Niveau macht eine sachliche Diskussion keinen Sinn.

      • Herr Eisel, mir reichen die Ergebnisse ihrer sonstigen Recherchen aus und auf jegliche hier dargelegten Fakten gehen Sie nicht ein. Ihre Aussagen über Anon sind nicht recherchiert. Ihre Aussagen über den arabischen Frühling wohl eher aus dem Mainstream kopiert und nicht aus dem Kontakt mit beteiligten Aktivisten hervorgegangen. Ihre Recherche hat das Niveau der BILD, genauso wie die pauschal negative Vorbelegung des Wortes “Hacker”.

        Machen Sie endlich mal ihre Hausaufgaben! Tun Sie ihren Job! Seit 91 im Internet und PL “Internet & Demokratie” aber noch immer so ein NOOB? Sie wissen nichts über die Geschichte von PC´s und Internet, insbesondere in Bezug auf deren private Nutzung und welche Rolle Hacker dabei gespielt haben?

        Sie nutzen soviel Technik die auf Hacker zurückzuführen ist. Apple… die Herren Jobs und Wozniak waren/sind Hacker gewesen und auch Gates gehört genauso zum dem Haufen rund um den Homebrew Computer Club. Setzen Sie sich mal mit der Geschichte auseinander. Hacker haben angefangen Computer für private Zwecke zu nutzen und sind jene, die die System am Laufen halten und weiterentwickeln.

        Natürlich ziehen Sie sich aus der Diskussion. Zur sachlichen Diskussion fehlt es Ihnen an Wissen. Und bezüglich Niveau? Wer hat den die niveaulose Aktio gestartet und heult nun wie ein kleines Mädchen über die Reaktio. Sie teilen aus und stellen sich als Opfer dar wenn Sie einstecken? Wenn Sie sachlich und mit Niveau die Kommunikation eröffnen so wird Ihnen auch anders entgegen getreten. Sie sollten jetzt allerdings erstmal die Größe haben ihren Fehler einzugestehen.

      • Ähnlich wie auf Twitter gefallen sie sich darin, mich zu beschimpfen. Diese Argumentationsarmut ist nur traurig.

  9. Don´tSayMyName said

    Sie scheinen selbst verwirrt… Haben sie schon mal sich die ach so “tollen Argumente” von Herrn Eisel durchgelesen?

    Herr Eisel hat die Diskussion eh komplett falsch angepackt und mit einer puren “contra” Stellung angefangen. NIEMALS sollte man eine Diskussion so anfangen. Eine pro-contra Stellung ist dafür ideal und zeigt von Einverständnis und Rücksichtnahme der anderen Seite, die er scheinbar komplett irgendwo versickern lies. Als Beispiel habe ich einen Blog von Herrn Emanuel Schack, einen Rechtsanwalt, Fachanwalt für Strafrecht mit eigener Kanzlei in Frankfurt/Main. Dieser hat eine pro-Seite zu Anonymous aufgebaut ich zitiere:”Anonymous ist keine Gruppe im klassischen Sinn, sie hat keine feste Struktur, keine festen Mitglieder. Anonymous ist ein Phänomen, das zugleich seine eigene Lebensvoraussetzung beschreibt: ein freies, unkontrolliertes und unzensiertes Netz. Klassische Anonymous-Aktionen richten sich vor allem gegen Institutionen oder Gruppierungen, die versuchen, eine Regulierung und Kontrolle der Datenströme im Netz zu erreichen. Aber auch gegen rechtsradikale Gruppierungen oder Foren von Pädophilen geht Anonymous vor. Mit diesen Aktionen zielt Anonymous vor allem auf Aufmerksamkeit und Transparenz. Zumeist erreichen sie dieses Ziel auch. Kritiker werfen ihnen regelmäßig vor, letztlich nichts anderes zu sein als kriminelle Hacker, die sich hinter der Anonymität ihrer (virtuellen) Masken verstecken, um Straftaten zu begehen. Verkannt wird dabei allerdings der politische Charakter, der den Aktionen dieser Idee bzw. Bewegung häufig beikommt. Anonymous ist Protest, eine Art virtuelles Pendant zu den Demonstrationen auf den Straßen unserer Städte. Und ebenso wie diese Demonstrationen etwa den Straßenverkehr behindern, behindert Anonymous mit seinen Aktionen den Datenverkehr: vorübergehend und ohne bleibende Schäden für die Betroffenen. Bei Straßen-Demonstrationen ist allgemein anerkannt: Je mehr Menschen damit konfrontiert werden, je zentraler und öffentlicher sie stattfinden, umso effektiver sind sie. Nicht trotz, sondern wegen der damit einhergehenden temporären Behinderung für die nicht teilnehmende Umwelt. Ein DDoS-„Angriff“ auf eine Webseite, die letztlich nur dazu führt, dass diese temporär von außen nicht erreicht werden kann, ist kein Hack, weil nicht in das EDV-System eingegriffen wird. Es ist eine Art virtuelle Sitzblockade, die sich zudem ohne Zutun von Polizei oder sonstigen Ordnungskräften wieder auflöst. Und die zum Ziel hat, Missstände bei dem Betroffenen aufzuzeigen. Was nicht heißt, Anonymous-Aktionen seien generell gutzuheißen. „Einbrüche“ in Datenbänke mit Veröffentlichung so gewonnener Daten gehen weit über das hinaus, was hingenommen werden kann. Umgekehrt erlauben uns solche Fälle nicht, alle anderen Aktionen zu verurteilen. Vielmehr sollte „Anonymous“ Anlass sein, über die Berechtigung und eventuell auch Regeln eines solchen Protests, solcher digitaler Demonstrationen zu diskutieren. Nicht über deren generelles Verbot. Protest ist Teil und Ausdruck einer vitalen Demokratie. Auch im Netz.”

    Er sieht es sehr kritisch und bringt auch ein das nicht alle Aktionen wirklich das Standbild von Anonymous vertretten können.

    Wohingegen Eisel in seiner Contra “Beleidigung” quasi zu einem Angriff heraufbeschworen hat, und man eigentlich meinen sollte, dass wenn er umfangreiche Recherchen gemacht hatte, vorhersehen konnte was passieren könnte und lieber mal die bei sich die Sicherheit hätte hochkurbeln hätte sollen. Der Scherz auf seiner Homepage wurde höchstwahrscheinlich von einen Teenager gemacht, der einfach einen “lulz” wollte und auch einen “epic win” erzieht hat in dem sich Eisel noch mehr aufregt. Man könnte beinahe meinen Herr Eisel wollte gerade das erreichen, einen Angriff damit er beweise hat wie unreif Anonymous ist, aber das ist das Wesen von Anonymous: unreif, verspielt, aber auch ernst zunehmend, unberechenbar und unzerstörbar.

    Jemand der Umfangreiche Reserchen betätigt hatte sollte demnach auch so Geschützt sein.

    Mit freundlichen Grüßen

    Don´tSayMyName

    • Vielleicht ist Ihnen der folgende Satz in der Stellungnahme des von Ihnen zitierten Rechtsanwalts entgangen:

      “”Einbrüche“ in Datenbänke mit Veröffentlichung so gewonnener Daten gehen weit über das hinaus, was hingenommen werden kann.”

      Genau auf diesem Weg wurden die Zugangsdaten für meine Homepage gestohlen !!

      • RK said

        Ihnen wurde nichts gestohlen, sie haben es noch. Informationen wurden kopiert. Bitte merken.

        Ansonsten: Es war hervorsehbar, das es so kommt. Das es dann auch passiert ist, liegt daran, das sie es nicht geahnt haben. So haben sie nun den Schaden und sind das Opfer.

        Die Straftat ist allerdings meiner Meinung nach nicht mit Einbruch und Diebstahl gleichzusetzen, es ist ehr etwas wie Vandalismus ohne finanzielle Schäden.

      • Mir wurden die Zugangsdaten zu meiner Website gestohlen. Ihre bizarre Argumentation ist so, wie wenn Sie nach dem Diebstahl einer Kreditkarten-Nummer und -PIN behaupteten, das sei nicht so schlimm, denn die Kreditkarte sei doch noch da.
        Bei beidem handelt es sich um Straftaten.

      • RK said

        Das ist nicht bizarr, sondern die gängige Auffassung von Datenschützern und Sicherheitsexperten, und ganz nebenbei steht das auch so im Duden:

        Diebstahl – “[meist] heimliches Entwenden fremden Eigentums; Stehlen”
        Entwenden -> Wegnehmen -> “(durch sein Vorhandensein) bewirken, dass etwas nicht mehr vorhanden, verfügbar ist”

        Kopie – “Abschrift, Durchschrift oder sonstige originalgetreue Reproduktion, Doppel eines Schriftstücks o. Ä., besonders Fotokopie”

        Auch bei Kreditkartennummern oder PINS handelt es sich um Kopieren, nicht Diebstahl.
        Ob und wie kriminell das nun ist, entscheidet der jeweilige Fall. Kopieren allein ist nicht illegal.

        Bei Kreditkartennummern oder PINS können erhebliche finanzielle Schäden entstehen.

        Welche Informationen lagen denn auf ihren Server, die ähnliche Bedeutung haben können?

        Ich will nicht die Tatsache herunterspielen, es sei so oder so keine Straftat. Nur das reine Verunstalten einer Webseite ist für mich jediglich Vandalismus.

      • Lesen Sie einfach das Strafgesetzbuch:
        Ҥ 242 Diebstahl
        (1) Wer eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
        (2) Der Versuch ist strafbar.”

        Auch Kreditkartendaten oder Zugangsdaten usw. sind eben solche “fremde beweglichen Sachen”. Die Bestimmungen im Strafgesetzbuch sind glasklar und Ihnen fällt sich auf, dass von der Höhe des entstandenen Schaden nicht die Rede ist, zumal schon der Versuch strafbar ist.
        Der Einzelfall wird vom Gericht beurteilt und bestimmt die Strafhöhe, aber der Straftatbestand ist eindeutig.
        Falls es Zweifel, können sich die Diebe meiner Zugangsdaten gerne der Beurteilung durch ein Strafgericht stellen.

      • RK said

        Vorallem fällt mir auf, dass das Gesetz bereits 14 Jahre alt ist. Sieht man von der nicht unwichtigen, in diesem Fall aber nicht unbedingt bedeutsamen zusatz “oder einem Dritten” ab, enstrpicht der Wortlaut des Gesetzes sogar der Fassung davor, jener aus dem Jahre 1979. Wirkliche Einflüsse des digitalen Zeitalters kann ich in der Geschichte dieses Gesetzes seit der Fassung von 1969 nicht ausmachen.

        Es mag sein, dass dies das aktuelle Gesetz ist. Allerdings ist es längst überholt. Sie dürfen sich natürlich darauf berufen, das ist Ihr Recht, aber das Gesetz selbst lässt sich heute nicht einwandfrei rechtfertigen. Meiner Ansicht nach.

      • Ihre ganze Sophistik hilft Ihnen nichts – erneut das Strafgesetzbuch

        Ҥ 202a
        Ausspähen von Daten
        (1) Wer unbefugt sich oder einem anderen Zugang zu Daten, die nicht für ihn bestimmt und die gegen unberechtigten Zugang besonders gesichert sind, unter Überwindung der Zugangssicherung verschafft, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

        (2) Daten im Sinne des Absatzes 1 sind nur solche, die elektronisch, magnetisch oder sonst nicht unmittelbar wahrnehmbar gespeichert sind oder übermittelt werden.”

        Und bevor Sie sich weiter verausgaben und neuen Legenden im Internet glauben: Selbstverständlich waren die Zugangsdaten zu meiner Homepage “besonders gesichert” !

      • RK said

        Übrigens zu Ihrer Aussage: “Auch Kreditkartendaten oder Zugangsdaten usw. sind eben solche “fremde beweglichen Sachen”. ”

        http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__90.html

        “Sachen im Sinne des Gesetzes sind nur körperliche Gegenstände.”

        Informationen sind keine körperlichen gegenstände. Sie sind bestenfalls ein Zustand von Materie eines Speichermediums oder einer Neuronenzelle. Die Materie, in der diese Information gespeichert wird, wird nicht entwendet. Nur ihr Zustand wird kopiert.

      • Ihre ganze Sophistik hilft Ihnen nichts – erneut das Strafgesetzbuch

        Ҥ 202a
        Ausspähen von Daten
        (1) Wer unbefugt sich oder einem anderen Zugang zu Daten, die nicht für ihn bestimmt und die gegen unberechtigten Zugang besonders gesichert sind, unter Überwindung der Zugangssicherung verschafft, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

        (2) Daten im Sinne des Absatzes 1 sind nur solche, die elektronisch, magnetisch oder sonst nicht unmittelbar wahrnehmbar gespeichert sind oder übermittelt werden.”

      • Don´tSayMyName said

        1. jetzt halten sie mal die luft an Kopie ist und wird nicht diebstahl es wird dann wenn nur höchstens zu diebischen Zwecken “missbraucht”. Zudem scheinen sie zu viel Freizeit zu haben oder ihre Karriere ist grade in derartiger Staktion das sie hierbei eine Lösung sehen wieder an die Presse zu kommen: Zum wach werden, DIE MEDIEN INTERRESIEREN SICH EINEN SCH…. OB ANONS SIE ÄRGER! Seit ihr Mentor weg ist interessiert sich niemand mehr für sie was auch der Grund ist weshalb sie beinahe niemand außerhalb von Bonn sie zu kennen scheint!

        2. Nennt man das meiner Auffassung nach vandalismus wie der Kollege oben trefflich beschrieb hat, aber daran sieht man das sie hier eh nur jedem zuhören und auch recht geben der ihnen au glei in den arsch kriecht.

        3. Kommen sie bloß nicht auf die Idee mit ihren Auto Sätzchen wie :”Beleidigung zeigt von Argumentationsschwäche” das hier sind Argumente und Punkt.

        4. Ist ihnen aufgefallen das kein Anon per twitter oder sont was sich damit gerühmt hat das er sie veräppelt hat? ich sag ihnen au glei wieso: “WEIL IHRE SICHERHEIT EIN REINER WITZ AN SICH WAR.” Das war nichts mit dem man sich hätte rühmen könnte das wäre kein “epic win” das wäre einfach nur peimlich und Anonymous hat schon gecheckt das sie nur aufmerksamkeit wollen. Wir wollen auch Aufmerksamkeit aber auch um auf Gewisse Dinge aufmerksam zu machen, sie wollen nur Aufmerksamkeit weil sie niemand zu beachten scheint und ihre Karriere in einer Sackgasse ist.

        5. Stecken sie Anonymous mit LulSec und den ganzen anderen Splittervereinen in einen Hut kommen se demnach mal raus aus ihren Schubladen denken.

        6. Weiß langsam jeder das sie ihre Berichte hier nicht nacheinander, sondern in Satz herstellen! Sie wollen hier news vermitteln was aber nichts weiter als vorbearbeitete Reden sind. NEWS macht von sofort und vor Ort und mit Argumenten aus Diskussionen und macht sie nicht BEFOR man sich mit der Masse darüber besprochen hat, was wieder zeit wie sehr sie hier jedem zuhören: GARNICHT

        7. Scheinen sie selber einfach in einer Mitleifkrises zu stecken, was für Männer mit 50 und darüber absolut normal ist, trotzdem keine Rechtfertigung für ihre lächerlichen Bemerkungen die ums auf Deutsch zu sagen so viel Engstirnigkeit besitzen das es mich wundert das ihr hirn nicht an sauerstoff mangel leidet.

        Viele freundliche Grüße und denken sie doch einfach mal zweimal über einen Satz nach befor sie anfangen zu schreiben.

      • Lesen Sie einfach das Strafgesetzbuch bevor Sie eigene Theorien darüber aufstellen, was ein Diebstahl ist:

        Ҥ 242
        Diebstahl
        (1) Wer eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
        (2) Der Versuch ist strafbar.”

      • Don´tSayMyName said

        Sie haben keine Argumente dazu nur das Strafgesetzbuch. Sie haben einfach nix weiter mit de msie sich verteidigen könnten. Zudem habe ich mehr Angesprchen als Diebstahl was sie wieder Ignoriert haben.

        Bitte schreiben sie erst wenn sie auch Diskussionen und Kritik annehmen können und mehr anzubieten haben als ihr nettes Strafgesetzbuch.

        Nochmal freundliche Grüße zurück

      • Dass Ihnen das Strafgesetzbuch egal ist, mag ja sein – mir ist es nicht egal….

      • Don´tSayMyName said

        So ist es,

        Die Regeln und Gesetze im Strafgesetzbuch sind nun mal keine Naturgesetze Herr Eisel ums auf den Punkt zubringen. Sie sind nicht bindend, lassen sich gerne abschaffen und auser Kraft setzen. Wenn man das beim Gesetz der Schwerkraft machen wöllte, würde man sehr sehr oft auf die Nase fallen. In jedem Land herrschen überal andere Gesetze, aber nur die Naturgesetze sind eben universell.

        Oder um auf den Punkt zu kommen: Menschen irren Herr Eisel. Die Bibel wurde von Menschen geschrieben, deshalb kann dort auch nicht alles die Wahrheit sein (was es garantiert auch nicht ist). Auch die ach so tollen 10 Gebote sind nicht universell, sie sind nicht auf extremsituationen aufgesetzt zb. wenn mich jemand töten will, würde mir es ja verbieten den zu töten der mich töten will, selbst wenns aus notwehr wäre. (In solchem Momenten würde kein Mensch dumm sein und den anderen Töten wenn es nicht anders geht). Darauf beruht auch der Spruch von Anonymous, den sie so oft kritisiert haben das es so viel heißen soll wie wir können machen was wir wollen. Eben nicht. Selbst Hacker haben sowas wie ethische Regeln untereinander und für sich selbst, die sogenannten Hacker Ethik falls sie mal was davon gehört haben, aber das ist was anderes.

        Es soll heißen das der Mensch nun mal ein Wesen des Irrens ist, er sich aber bessern kann.

        Jedoch brauche ich mich mit einen Politiker nicht über Ethnische Regeln zu diskutieren, selbst wenn sie zu einer Religiösen Partei gehören, wo man denken könnte Moral sei dort Pflicht. Sie werden immer alles Verteidigen was ihres Wissens nach Recht ist, aber irgendwann werden sie, wir vlt sogar alle sehen das wir geirrt haben.

        Das als Andenk Stoß für sie,

        Mit freundlichen Grüßen

      • Natürlich lassen sich einer Demokratie Gesetze ändern, wenn es dafür Mehrheiten gibt. Aber solange dem nicht so ist, sind diese Gesetze bindend. Das gilt natürlich auch für das Strafgesetzbuch.

        Es kann nicht einfach jeder, seine eigenen Wert- oder Unwertvorstellungen anderen aufzwingen – auch nicht im Internet z. B. durch das Löschen oder Blockieren unliebsamer Internetangebote. Das ist eben gerade das, was ich als “digitales Faustrecht” und “Selbstjustiz im Internet” bezeichne.

      • Don´tSayMyName said

        Merkwürdig ich habe garnicht wieder mit Anonymous angefangen und sie kommen gleich mal wieder darauf.

        Sitzblockaden Herr Eisel. Wir berufen auf Sitzblockaden und anstatt sowas zu verbieten sollte man Regelungen dafür schaffen, da weder was beschädigt oder gestohlen wird wie sies so gerne in den Mund nehmen. Zudem sollten sie Anonymous von lulsec und ein paar anderen Vereinen trennen. Das reine Anonymous steht für Redefreiheit und für Aufklärung der Bürger, nur ein kleiner, sehr dunkler Teil von Anonymous der leider auch sehr effektiv ist um Aufmerksamkeit zu gewinnen setzt nun mal auf das Hacken (lulsec anonaustria). Und wen der Staat das nicht versteht, dann auch nur deswegen nicht weil es ihm nicht willkommen ist.

        Das elementare ist z.B. wieso wird ein Programmiere für fast 4 Jahre weggesperrt, aber Kinderschänder beinahe immer ziehen gelassen, oder für nicht mal 3 Jahre weggesperrt? Hier versagt das Judikative, oder haben sie eine Begründung was an den Programmierer so viel schlimmer macht als den Kinderschänder der eine unschuldige Seele marodiert hat?

        Der Programmierer hat zwar die Seite kreiert, aber was damit getan wird bleibt entscheidung des Besitzers.

        Wegen solcher Ungerechtigkeiten dürstet es den Leuten danach endlich die Dinge selber in die Hand zu nehmen Herr Eisel, und nicht weil wir einfach nur Spaß dran haben zu sehen wie Regierungen sich den Kopf zermürbeln um sich etwas einfallen zu lassen wie sie diese “Extremisten” aufhalten soll. Anonymous ist geboren worden weil solche Ungerechtigkeiten nicht beachtet wird von keiner der 3 Staatsmächten, weder von der Judikativen, der Exekutiven oder der Legislativen, dabei sollten gerade diese sowas verhindern!

        In meinen Augen sind es nun mal Freiheitskämper, weil sie für ein Ziel arbeiten das mir sehr gelegen wäre. Für sie sind es natürlich Extremisten, weil sie gegen ihr Ziel arbeitet.

        Ein Satz zum nachdenken Herr Eisel, wenn ihre Tochter vergewaltigt wird und der Dreckkerls keine 3 Jahre später wieder rauskommt und sie dann in der Zeitung lesen das jemand 4 Jahre eingebuchtet wird, weil er geholfen hat eine Internet Seite zu kreieren, die oft für illegale Downloads benutzt wurde, würden sie das denn auch noch verstehen?

        Mit freundlichen Grüßen

      • 1) Auch wenn es Sie danach “dürstet, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen”, haben weder Sie noch andere irgendein Recht den Privat-Sheriff zu spielen.

        2) Meine Haltung zum Thema Kinderpornographie im Netz finden sie hier: http://internetunddemokratie.wordpress.com/2011/12/01/loschen-und-sperren-sind-keine-alternativen/

        3) Wenn Sie und Anon8 weiterhin für Ihre Kommentare gleiche e-mail-Adressen benutzen, könnte ich auf die Idee kommen, es handele sich um eine Person ;-)

      • Pssst… Sie versuchen hier im Cyberspace uns genau eben Ihre Wertvorstellungen aufzuzwingen. Dies ist der Cyberspace und nicht Deutschland.

        https://projects.eff.org/~barlow/Declaration-Final.html

      • Da haben wir eine ganz unterschiedliche Überzeugung: Für mich sind die Grundwerte freiheitlicher Demokratie universell und deshalb setze ich mich überall dafür ein.

      • Don´tSayMyName said

        Ich habe von einen Kinderschänder gesprochen der ihre Tochter sexuell vergewaltigt hat und nicht von Kinderpornografie…

        Gut zu merken wie genau sie lesen und interessant das sie hier übrigens auch scheinbar einsicht darauf haben woher all die Kommentare her kommen.

        Ich habe sie persönlich gefragt ob sie es verstehen können, ob es gerecht wäre wenn der Schänder ihrer Tochter keine 3 Jahre später wieder drausen wäre, demnach antwoten sie auf auch so auf diese Antwort und kommen sie mir nicht mit Kinderpornografie. Zudem ist ihr Demokratisches System ebenfalls so universell wie die Schöpfungsgeschichte der christlichen Bibel. Höchstens universell in ausspähung, das der liebe gott ja auch macht wenn er mich non stop stalken tut. Ich will das sie meine Fragen so antworten wie ich sie ihnen stelle Punkt. Und die Frage wiederhole ich nochmal:

        Verstehen sie wieso Kinderschänder meistens ungeblüht davon kommen aber dann ein Programmiere 4 Jahre sitzen darf?

        Da kann ja nicht sehr viel stimmen mit diesem System wenn es solche Urteile fällen KANN.

        freundliche Grüße

      • Sexueller Missbrauch von Kindern wird nach § 176 Strafgesetzbuch mit bis zu zehn Jahren Haft bestraft. Schlagen Sie vor dieses DStrafmaß zu erhöhen ?

      • Don´tSayMyName said

        … Haben sie eigenldich auch den rest gelesen?!

        Diese Leute kommen meistens ungeschoren davon!
        Erklären sie mir wie es sein kann das diese Leute nicht die 10 Jahre kriegen wie sie sagen, sondern meistens ziehen gelassen werden oder nach nicht einmal 3 Jahren wieder drausen sind?!
        Wenn sie mir jetzt kommen wollen das es bislang noch nie so einen Fall gegeben haben soll wie ich hier Schildere, dann lesen sie offensichtlich weder Zeitung noch Hören sie Radio oder benutzen das Internet um gerade solche Informationen zu ziehen!

        Allein wenn ich im Internet suchen würde würden zich TAUSEND Fällen wo die Judikative völlig versagt haben!
        Beispiel? Der Kerl, der z.B. ein Mädchen getöt hat nur um die Familie an Geld erpressen zu können! Was hat er bekommen? Keine 10 Jahre und seine Ausbildung zum Anwalt finanzieren sie dem auch noch damit er noch früher sich rausreden kann! Das, und noch viel mehr wollen sie mir erzählen noch nie gehört zu haben?!

        Ein System das so einen bitteren Geschmack an Verzweiflung und Tränen, besonders an den Bekannten und Familienangehören des Opfers bringt kann und ist garantiert weder universell noch in irgendeiner weise in Ordnung!!!

        Lieber Herr Eisel erklären sie mir Bitte wo da bitte das universelle an diesem Rechtssystem ist, wenn alles dort so lange versagt bis es mal um Geld geht?! Erst wenns ums Geld geht oder irgendwelche Copyright damit zu tun ist wirds ernst und die Leute werden beinahe noch viel schlimmer bestraft als es eigendlich Sinn macht!

      • ich kann und will hier nicht Gerichtsentscheidungen zu Fällen bewerten, deren Einzelheiten ich nicht kenne.

      • Don´tSayMyName said

        Das zeugt davon wie gerne sie sich jetzt darauf einlassen stimmts? Weil es ein so richtig happiges thema ist wo, wenn sie irgendwas in dem mund nehmen was manche in Rage versetzen, sich demnächst den nächsten Shitstorm anhören dürfen. Es ist allgemein Herr Eisel!
        Beinahe jeder verdammter Dreckskerl kommt mit so einer Scheiße davon!
        Das ist der größte Witz.

        Auch auf Diskussionen zur Fachkompetenz ihrer Beamtenkollegen wie der Exekutiven, der Judikativen und der Legislativen weichen sie immer und immer wieder aus!

        Weil sie wissen das dort ne menge gepfuscht wird. Weil sie wissen das dort Korruption im Spiel ist. Weil sie wissen das wenn sie das hier auch nur erwähnen, wie viel gepfuscht und Lobbysiert wird, sie demnächst noch ein paar Politiker stufen runtergetretten werden.

        Gerade das Herr Eisel. Das ist die Ungerechtigkeit die jeder verabscheut. Ganz nach dem Motto: “Ich Sehe nichts Böses, ich Höre nichts Böses, ich Sage nichts Böses.” Die untätigkeit ihrer Arschfaulen Beamtenkollegen und die Fälle die man hört, die REGEN jeden auf! Nur weil sie nichts tun heißt das nicht das sie nicht böse sind. Wer nichts tut ist mindestens genauso schlimm wie jeder der was schlechtes getan hat während sie untätig geblieben sind.

        All diese Ausreden und das scheiß Ausweichen auf die Fragen die kritisch sind, die Kotzen auch an! Und sie können hier nicht ewig so tun als ob sie hier nichts wüssten. Fall Lena z.B.: Exekutiven Pfusch von vorne bis hinten! Das kamm überall in den Nachrichten und auch in der Zeitung. Da können sie mir schlecht sagen das sie davon nichts gehört haben, sie haben es lieber nichts gehört haben zu WOLLEN!

        So tuhen sie uns alle einen Gefallen. Entweder Sie machen weiter bis wieher, weichen sämtlichen Fragen auf das System und ähnlichem aus und sorgen dafür das hier niemand hier auch nur ein wort glaubt. Oder: Sie sagen hier mal endlich mal was dazu anstatt immer nur die stille Marionette zu spielen, die eigendlich jeder Politiker ist im Hintergrund!

        mit freundlichen Grüßen

      • Auf diesem Niveau ist eine sachliche Debatte leider nicht möglich.

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