INTERNET und DEMOKRATIE

Blog zum Buch von Stephan Eisel (weitere Informationen: www.stephaneisel.de)

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Internet-Buch These 1: Das ambivalente Internet

Posted by Stephan Eisel - 4. Oktober 2011

Im Schlusskapitel meines Buch INTERNET UND DEMOKRATIE habe ich den Inhalt in 20 Thesen zusammengefasst, die in diesem Blog nach und nach zur Diskussion gestellt werden. Wie ist Ihre Meinung ?

These 1: Das Internet ist ein ebenso faszinierendes wie ambivalentes Medium. Es ist weder gut noch böse, sein Wert bestimmt sich nach dem Zweck, für den es eingesetzt wird.

Das Internet läutet weder den Untergang des Abendlandes ein noch führt es uns in ein Zeitalter der Erleuchtung. Es ist ein faszinierendes technisches Hilfsmittel, dessen Entwicklung in atemberaubender Dynamik und immer größer werdender Unübersichtlichkeit verläuft. Es zeichnet sich vor allem durch seine örtliche und zeitliche Ungebundenheit, seine Schnelligkeit und seine scheinbar unbegrenzte Speicherfähigkeit aus. Diese Eigenschaften zeigen nicht nur die Möglichkeiten des Internets zur Verbesserung und Erleichterung menschlichen Lebens, sondern beschreiben zugleich seine Ambivalenz durch die Möglichkeiten zum Missbrauch. Das Internet ist auch weder per se demokratisch noch per se anti-demokratisch. Es bietet Chancen für die freiheitliche Demokratie, weil es dem Einzelnen als Freiheitsmedium fast unbegrenzte Möglichkeiten der ungehinderten Informationsbeschaffung und Meinungsäußerung bietet. Zugleich ermöglicht es in ebenso unbegrenzten Umfang den Missbrauch dieser Freiheit auf Kosten anderer. Deshalb bedarf das Internet eines Wertefundaments und Wertekorridors.

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