INTERNET und DEMOKRATIE

Blog zum Buch von Stephan Eisel (weitere Informationen: www.stephaneisel.de)

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Internet-Buch These 14: Klare Absage an virtuelle Gewalt

Posted by Stephan Eisel - 15. November 2011

Im Schlusskapitel meines Buch INTERNET UND DEMOKRATIE habe ich den Inhalt in 20 Thesen zusammengefasst, die in diesem Blog nach und nach zur Diskussion gestellt werden. Wie ist Ihre Meinung:

These 14: Das Internet hat mit dem „Cyberwar“ eine neue Gefährdung der inneren und äußeren Sicherheit hervorgebracht, der mit einer überzeugenden Absage an virtuelle Gewalt entgegen getreten werden muss.

 

Teilweise unter dem Deckmantel angeblicher Gewaltfreiheit und eines grenzenlosen Experimentier- und Spieltriebes werden im Internet Verhaltensweisen geduldet, die ohne Rücksicht auf unbeteiligte Dritte das Faustrecht des Stärkeren einsetzen. Dazu gehören Viren- und Hackerangriffe ebenso wie virtuelle Sitzblockaden mit dem Ziel ganze Internetteile oder Server lahmzulegen. Immer stärker wächst auch die Gefahr, dass der Cyberwar über Angriffe auf lebenswichtige Systeme wie die Strom- und Wasserversorgung oder Industrieanlagen sowie Kommunikations- und Verkehrssysteme auch ganz konkrete Auswirkungen in der realen Welt haben kann. Dieser Methoden bedienen sich inzwischen auch Einzelpersonen, kriminelle und terroristische Gruppen und totalitäre Staaten, deren ausdrückliches Ziel die Beseitigung der freiheitlichen Demokratie ist. Demokratische Gesellschaften müssen sich damit nicht nur durch die Verbesserung ihrer technologischen Sicherheitsmaßnahmen auseinandersetzen, sondern auch eine wesentlich intensivere Diskussion darüber führen, dass auch virtuelle Gewalt nicht zu rechtfertigen ist. Sie kann sich auch nicht hinter einer „David gegen Goliath“-Begründung verstecken, denn längst sind durch die Offenheit der freiheitlichen Demokratie die Angreifer im Internet in einer nicht zu unterschätzenden Machtposition.

Das gesamte Schlußkapitel des Buches können Sie hier ausdrucken

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