INTERNET und DEMOKRATIE

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Anonymous IV: Auf der Facebookseite Anonymous-Kollektiv werde ich mit Hitler verglichen

Posted by Stephan Eisel - 28. Februar 2012

Auf der Facebook-Seite Anonymous-Kollektiv (www.facebook.com/Anonymous.Kollektiv?sk=wall) wurde dieses Bild veröffentlicht wurde, das mich mit Hitler vergleicht. Ich fordere alle Anonymous-Anhänger auf, sich von diesem unwürdigen Stil der Auseinandersetzung klar zu distanzieren. Dies unverschämte Verunglimpfung ist keine Satire, überschreitet jede Grenze des Anstands und ist durch nichts zu rechtfertigen.Screenshot von der Facebookseite "Anonymous.Kollektiv" am 28.2.20

(Screenshot von der Facebook-Seite „Anonymous.Kollektiv“ am 28.2.2012)

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43 Antworten to “Anonymous IV: Auf der Facebookseite Anonymous-Kollektiv werde ich mit Hitler verglichen”

  1. Emanuel said

    Super Blog, gefaellt mir sehr.

  2. Kleiner Tipp: Streiten Sie sich niemals mit Trollen… die gewinnen ehh immer…

    btw: Sie wissen doch ganz genau, dass es Ihre Partei eigentlich garnicht geben dürfte. Nehmen sie sich also in der Hinsicht erstmal ein Beispiel an denen… bevor Sie hier versuchen ihre jahrzehntelange Gleichgültigkeit mit solch einem Contra-Eifer vertuschen zu wollen.

    …uuunnd: Schäuble spielt Sudoku im Bundestag waahahaha

    Ich grüße alle Anons o/

    • na prima – wollen Sie die CDU verbieten ?
      und mir werfen Sie „jahrzehntelange Gleichgültigkeit“ vor, ohne mich zu kennen …
      so „gewinnen“ Sie nie

      • wohohoho2k said

        Wenns nach mir geht.. selbst ein Verbot der NPD würde nur die Büchse der Pandora öffnen.

        Ich greife sie schon gar nicht persönlich an, dafür sind sie mir ein zu schlechter HaterTroll..
        Mir geht es darum, dass Ihre Partei sich in einer säkularen Republik lieber selber anstandshalber abschaffen sollte.
        Wer sich bei einer Atomkatastrophe auf Gott beruft, hat in der Politik nichts zu suchen und ist als unzurechnungsfähig zu betrachten.

        Es gibt kein Links-Rechts Schema.. es gibt nur Tyrannei und Freiheit.
        Und ihre Partei vertritt schon lange nicht mehr die Freiheit oder die Mitte der Gesellschaft.

        Und warum? Weil sie alles verbieten…

      • Ihr Kommentar richtet sich selbst.

  3. Danke für die Distanzierung von diesem unsäglichen Hitler-Vergleich.

    Wo und wie habe ich denn jemanden gekränkt?

  4. Anonymus said

    Irgendwie finde ich es bezeichnend, dass sich Herr Eisel nur mit den Beiträgen auseinandersetzen will, die ihn angeblich verunglimpfen, er aber die Auseinandersetzung mit den sachlicheren und sich auf seinen Blog inhaltlich beziehenden Beiträgen nicht sucht. Wir hätten gerne zu unserem Video eine Antwort. Leider bleibt sie aus. Herr Eisel beweist seine Kompetenz dadurch, dass er sich über 15jährige mit Anonmaske lustig macht. Das spricht für die Qualität seiner Gedankengänge 😉

    • Würden Sie diesen Blog tatsächlich lesen, würden Sie sehen, dass ich auf fast alle Kommentare reagiere. Mir liegt an der sachlichen Diskussion und Sie werden von mir keine Beleidigungen und Verunglimpfungen finden. Welches Video meinen Sie ???

      • DenMussNichtJederWissen. said

        Dieses hier:

      • Sophismus-Versuch…

      • Ist „Sophismus-Versuch“ in Ihren Augen eine ernstzunehmende Auseinandersetzung mit einem Video, das sich mit den meisten Ihrer Vermutungen und Interpretationen – Analyse wäre wohl zu weit gefasst für ihre Thesen – doch eingehender befasst hat?

      • Ich kann in diesem (nicht besonders gelungenen) Versuch sophistischer Umkehrung meiner Argumente und der von mir aufgeführten Tatsachen allenfalls einen Gag erkennen, aber keine ernsthafte Auseinandersetzung

      • Im Video nimmt man sowohl zu ihrem Voltaire-Statement Stellung, zum Motto der 99%, zur Politisierung, die sie vorgenommen haben, zur Problematik DDoS/SItzblockade, zum Vorwurf der Organisiertheit, zum Faustrecht, außerdem werden grundsätzliche Gedanken erläutert, die das Wesen von Anonymous umschreiben. Dass Anonymous alles nicht so ernst nimmt, ist auch ein Wesenszug; wenn sie daraus ableiten, sich nicht mehr der innewohnenden Kritik, die im Video eindeutig zu finden ist, stellen zu müssen, bestätigen Sie die ursprüngliche Annahme, dass es Ihnen nicht um eine Diskussion geht – dafür spricht auch die Tatsache, dass sie nicht dort geantwortet haben, wo Ihnen die Fragen gestellt wurden, sondern die Diskussion in ihren Blog verlagert haben, ohne ihren Gesprächspartner darüber zu informieren. Dass man sich im Anbetracht Ihrer Uninformiertheit über Sie lustig macht – jo mei, damit müssen sie wohl leben, wenn sie mit Anonymous in eine direkte Konfrontation eintreten.

      • Dass Anonymous alles nicht so ernst nimmt, ist auch ein Wesenszug;Rede, das Video ist kein ernsthafter Diskussionsbeitrag, sondern eher ein Gag – und dabei wird auch das Stilmittel des Sophismus (zwar eher misslungen, aber dennoch) eingesetzt.
        Wenn sie meinen es geht mir nicht um Diskussion, dann haben Sie die Kommentare und meine Antworten nicht gelesen.
        Im übrigen findet die Diskussion hier statt, weil ich meine Beiträge hier veröffentliche. Aber niemand zwingt Sie hier zu schreiben …

      • Warum so patzig? Im Video wurden Fragen gestellt und Kritikpunkte aufgeworfen. Es nutzt nichts, 1000mal zu wiederholen, dass eine Diskussion stattfindet, wenn man sich nicht auf sie einlässt. Also, möchten Sie nun in die Diskussion zu den Punkten, die im Video genannt wurden, eingehen, oder verschanzen Sie sich hinter „Das ist ja nur ein Gag“ ?

      • Ich verschanze mich hinter garnichts, aber ich lasse mir keine Diskussion aufzwingen, in der es nicht um die Sache geht, sondern um den Gag.
        Wie Sie merken, nehme ich hier gerne Stellung, wenn die Kommentare nicht einfach nur aus Beschimpfungen bestehen.

    • Wann fangen Sie denn endlich damit an, Stellung zu den im Video genannten Kritikpunkten zu nehmen? Ich als Urheber des Werkes kann Ihnen versichern, dass es kein Gag, sondern ernstgemeinte Kritik war. Zugegebenermaßen fällt es mir allerdings immer schwerer, jemanden, der sich keiner Diskussion stellt, aber gegenteiliges behauptet, noch ernst nehmen zu können.

      • Sie behaupten der Urheber des Videos zu sein, aber Anonymous gibt es doch garnicht, alle sind keiner und also sind Sie auch alle und deshalb keiner, wie aber kann keiner urheber von allen und damit wieder keinem sein, wenn doch überall nirgends ist….

      • Steffen Pohl said

        ich meine bei ihrem kommentar eine qualität zu erahnen, die ich in den vorherigen anonymous beiträgen kritisierte.
        geben sie sich einen ruck und überhören sie die sticheleien, wenn sie ihrer diskusionbereitschaft treu bleiben wollen.

      • … Da „erahnen“ Sie falsch …

      • Steffen Pohl said

        dann bitte ich sie inhaltsbezogen zu antworten. denn wir sind alle an einer debatte interessiert.

      • Lesen Sie meinen Blog und Sie werden feststellen: wer sachlich zu den Themen rund um „internet und Demokratie“ postet, bekommt auch sachliche Antwort. Sie werden nirgends finden, dass ich jemanden beschimpfe oder persönlich beleidige

      • Steffen Pohl said

        ich bitte sie nochmals auf solche meta-antworten zu verzichten und auf das video zu antworten.
        was von ihnen als gag misverstanden wurde, ist eine spielerische humoristische art mit einem thema umzugehen. in dem fall sind anscheinend sie und konservative parteien das ziel.
        dennoch „zerstört“ es den themenbezogenen inhalt nicht.
        ich bin ernsthaft an einer themenbezogenen antwort zu diesem video ihrerseits interessiert.

      • Auch wenn Ihnen meine Antworten nicht gefallen, müssen Sie schon damit leben. Im übrigen können Sie gerne hier Sachbeträge liefern, die ich dann auch gerne kommentieren werde.

  5. 1234 said

    Der Vergleich ist tatsächlich ziemlich idiotisch und manche Methoden einiger Unterstützer Anonymous‘ sind in der Tat fragwürdig.
    Trotzdem sollten sie bedenken, dass Anonymous eine Idee ist und nicht per se eine Gruppe.
    Wer auch immer dieses Bild auf Facebook hochgeladen hat, ist EINE Person die sich mit dieser Idee identifiziert, wobei das auch mehrere Leute sein könnten da ich mir nicht vorstellen kann dass der Account nur einer Person gehört. Wie gesagt, ist diese Methode in dem Fall wirklich fragwürdig, trotzdem ist es sinnlos Anonymous als Leute zu kritisieren da Anonymous keinen festen persönlichen Kern hat. Ihre Kritik trifft ins Leere und führt nur dazu dass sich Aktivisten und ein Haufen spamwüter Nerds in ihren Weltbild angegriffen fühlen..diesen Streit können sie nicht gewinnen.
    Anonymous kann nicht als Personen verstanden werden, insofern können sie nur Ideen kritisieren, oder Methoden. Und dann nur diese an sich, denn auf ‚Nicht-Personen‘ kann man keine Idee anwenden.

  6. Alexander Reinhold Brehm said

    Herr Eisel,

    Zunächst hoffe Ich, das mir gestatten mögen, dass ich Ihnen nicht die Grußformel „Sehr geehrter Herr“ zugestehe. Ich werde gleich näher erläutern warum.

    Folgendes dazu möchte ich Ihnen mitteilen und fordere Sie auf, zu reflektieren, anstatt den nächsten Knüppel auszupacken:

    Sie haben Anonymous nicht verstanden. Aus Unvermögen oder Angst vor der digitalen Welt haben Sie in das Horn der Unvernunft geblasen. Die, die Sie angegriffen haben, haben Ihnen mit einem kleinen Scharmützel geantwortet. Sportlich haben Sie es nicht genommen, wie ich von einem Politiker und einem Mitglied eines Kompetenzteams „Internet“ erwarten würde:
    Sie haben jedoch wie ein in die Enge getriebener Löwe reagiert,als es der Zeitpunkt gewesen wäre, zuzugeben, dass Sie keine Ahnung von Anonymous haben.
    Sie haben in Ihren Posts die letzten Tage nicht eine Sekunde dran verschwendet ein gutes Haar an der Freiheit zu lassen.
    Sie haben tausende Menschen, die nie was verbrochen oder illegales getan haben in einen Topf mit Kriminellen und Terroristen geworfen.
    Sie haben mit jeder Phrase, die Sie in den letzten Tagen in digitaler Form gepostet haben, Menschen, die ihre Freiheit behalten wollen, als Extremisten getaggt.
    Sie haben die Grenze des guten Geschmacks überschritten, mit Ihren leeren Floskeln, die Sie um sich geworfen haben.
    Sie stehen genauso wenig wie allen anderen Politiker der etablierten Parteien, zu ihrem Wort und zensieren kritische Kommentare zu Ihrer Person.

    Sie fordern Anstand, von Menschen, die Sie mit Dreck beworfen haben.

    Herr Eisel, Sie gehören einer Aussterbenden Art an. Die Zeiten, wo Politik unter dem Deckmantel „zum Wohle des Volkes, denn es weiß nichts“ sind vorbei. Meine Generation und die Generationen nach mir sind aufgeklärt und
    wissen mehr als Ihnen, den „Dinosauriern der Politik“ lieb sein dürfte.

    Bevor Sie etwas fordern,sollten Sie erst einmal Ihre Hausaufgaben machen, und nicht schmollen wie ein kleines Kind, dem man den Lollie geklaut hat.
    Und genau deshalb gestehe ich Ihnen keine Ehre zu.

    Ich weiß sehr wohl, das Sie diesen kritischen Kommentar von mir nicht veröffentlichen werden.
    Deshalb werde ich diesen hier kopieren und in den weiten des Netzes verbreiten, sogar auf Facebookseiten von Anonymous.

    Ich bin immernoch, genau wie gestern, der Bürger

    Alexander Reinhold Brehm.

    • Ihr Kommentar ist keineswegs „kritisch“, sondern eine Aneinanderreihung von Klischees. Dass Sie mir Unkenntnis vorwerfen, hängt vielleicht mit der Selbstgewissheit zusammen, mit der hier über andere urteilen.

      Wie kommen sie zum Beispiel zu der absurden Behauptung ich hätte „tausende Menschen, die nie was verbrochen oder illegales getan haben in einen Topf mit Kriminellen und Terroristen geworfen“ ?? Offenbar haben Sie meine Texte garnicht gelesen. Die Worte „Terrorist“ oder „Krimineller“ kommen garnicht vor. Was also soll das ???

      Im Unterschied zu Ihnen nehme ich es auch nicht „sportlich“ mit Hitler verglichen zu werden.

      • Alexander Reinhold Brehm said

        Herr Eisel,

        von uns beiden verwendet nur einer Klischees- und das bin nicht ich.

        Meine persönliche Meinung als Klischee zu bezeichnen, macht Ihre bislang getroffenen Aussagen im Übrigen auch nicht besser.

        Sie haben die Worte Terrorist und Krimineller nicht verwendet, das stimmt. Sie sugerieren das jedoch im Kontext mit ihren Blogeinträgen. Wissen Sie nicht mehr, was Sie am 21.02.12 geschrieben haben?
        Ich bin so frei und zitiere:

        „In Diktaturen schützt Anonymität vor Verfolgung, in der Demokratie gehört sie zur Grundausstattung der Gegner der Freiheit: Rechts- und Linksextremisten vermummen sich, religiöse Fundamentalisten agieren aus dem subversiven Untergrund. Wer im Schutz der Anonymität nicht nur Internetseiten lahmgelegt, sondern auch Kreditkartendaten stiehlt oder persönliche Daten veröffentlicht, bedient sich der gleichen Methoden. Der Glaube an die Überzeugungskraft eigener Argumente kommt darin jedenfalls nicht zum Ausdruck, eher die Feigheit dafür einzustehen.“

        Sie setzen Menschen, die sich für Ihre eigene Freiheit einsetzen, mit Links- und Rechtsextremisten gleich. Noch schlimmer, Sie bezeichnen diese als „Gegner der Freiheit“

        Weiter erklären Sie, dass auf der deutschen Anonymous Homepage Slogans zu finden seien. Nun Herr Eisel, es ist nun so, dass Anonymous von sich selbst behauptet, keine feste Organisationsstrukturen zu haben.jeder kann Anonymous sein, egal in welchem Umfang.
        Wenn ich als „Anonymous“ Webseiten von Unternehmen hacken will, kann ich das und bin dann kriminell. Ich bin für mein handeln verantwwortlich. Soweit sind wir uns einig und ich gehe mit Ihnen da konform. Jedoch hacke ich keine Webseiten. Ich bin jedoch Freiheitsliebend. Sie scheren, zumindest liest sich das so, ob Sie das beabsichtigt haben, weiß ich nicht, alle über einen Kamm und stellen mich unter den Scheffel, Links- oder Rechtsextremist zu sein und unterstellen Menschen, die ihre Freiheit durch die Politik, die Sie vertreten, gefährdet sehen, eben genau jenes.

        Sie verwenden Vorurteile und Klischees um Ihrem Standpunkt, zu manifestieren.
        Polemik wird nur mehr Menschen gegen Sie aufstacheln.

        Herr Eisel, um es nochmals klar auszudrücken, wie ich das auch gestern bereits tat: Ich bin einer der Wähler, die jahrelang CDU gewählt haben. Ich bin einer derer, die bei der letzten Bundestagswahl den Lügen der FDP geglaubt hat. Ich bin einer derer, der gegen ACTA auf die Strasse geht und demonstriert. Ich bin einer derer, der nie mit dem Gesetz in Konflikt gekommen ist. Jemand, der jeden Tag arbeiten geht, Ich bin einfach nur ein Mensch, ein Bürger, ein Wähler, der sich von der Regierung verarscht fühlt.

        Sie haben keinen einzigen der Kommentare verstanden, der gegen Ihre Politik gerichtet ist. Sie sehen das als persönliche Angriffe von Anonymous. Sie sehen nicht die Menschen hinter der Maske, die ihre
        Politikverdrossenheit zum Ausdruck bringen wollen.

        Die Maske dient nicht der Maskierung an sich, sondern als Zeichen gegen die zunehmende Überwachung durch den Staat.
        Darf ich auf den kürzlich geleakten Bericht des Bundesdatenschutzbeauftragten verweisen? Oder auf die Meldung, dass mehr als 37 Mio E-Mails durch Staatsorgane auf illegale Inhalte wie Terrorismus kontrolliert wurden? Woher weiß ich, dass meine Emails nicht kontrolliert wurden, weil ich meiner Nichte geschrieben habe, dass es in der Schweiz sehr viel Schnee hat? theoretisch kann diese E-Mail eine dieser 37.000.000 sein, die aufgrund einiger Worte geöffnet wurden. Weiß ich, ob nicht irgendein Ex-Stasi-Spitzel das Wort Schnee auf den Index für Drogendelikte gesetzt hat?

        Sie nehmen es nicht sportlich, mit Hitler verglichen zu werden. Das verstehe ich, das mach ich auch nicht.
        Aber wieso vergleichen Sie Anonymous dann mit Rechtsextremisten?
        Mit Scharmützeln war das spammen ihres Facebook-Accounts gemeint, nicht die Hitler-Karikatur mit Ihnen.

        Herr Eisel, ich gebe Ihnen nun noch eine Frage zurück, beziehe das jedoch auf Ihre polemische (und unerwartet Niveaulose) Antwort auf meinen Post: was soll das?

        Ich sehe ein, dass es nichts bringt, sich weiter mit Ihnen diesbezüglich auseinander zu setzen und bedanke mich bei Ihnen aufrichtig für das Freischalten und ihre Zeit

        Alexander Brehm

      • Zu Recht zitieren Sie mich
        “In Diktaturen schützt Anonymität vor Verfolgung, in der Demokratie gehört sie zur Grundausstattung der Gegner der Freiheit: Rechts- und Linksextremisten vermummen sich, religiöse Fundamentalisten agieren aus dem subversiven Untergrund. Wer im Schutz der Anonymität nicht nur Internetseiten lahmgelegt, sondern auch Kreditkartendaten stiehlt oder persönliche Daten veröffentlicht, bedient sich der gleichen Methoden.“

        und kommentieren dies Ihrerseits
        „Sie setzen Menschen, die sich für Ihre eigene Freiheit einsetzen, mit Links- und Rechtsextremisten gleich. Noch schlimmer, Sie bezeichnen diese als “Gegner der Freiheit”

        Wer aber die Freiheitsrechte anderer verletzt (sei es durch Diebstahl, Einschränkung der Informationsfreiheit usw.) setzt sich nicht für die eigene Freiheit ein. Die eigene Freiheit ist immer auch die Freiheit des Anderen. Wer die eigene Freiheit zu Lasten der Freiheit Anderer durchsetzt praktiziert Willkür.

    • Alexander Reinhold Brehm said

      Ich muss doch noch einmal schreiben:

      Herr Eisel,

      nochmal, damit auch sie das Verstehen:

      – ACTA schränkt die Informationsfreiheit ein

      – Anonymous hat nichts gestohlen, einige Kriminelle, die sich als diese ausgeben, haben das getan. Das heisst aber noch lange nicht, dass jeder, der Anomynous ist, ein Dieb ist. Sie suggerieren das aber durch Ihre undifferenzierte und polemisierende Art, darüber zu bloggen. Ein Video, das Sie falsch verstanden haben, haben sie als Drohvideo deklariert (Ich habs mir angeschaut, ich konnte keine Drohung gegen Ihre Person finden). Sie schüren Ängste in Menschen, die weder Anonymous noch ACTA verstehen. Das hat Sie zum Angriffsziel für die ersten kleinen Scharmützel gemacht. ihre Reaktion darauf hat sie zur Hitler-Karikatur gemacht.

      – Ihre Politik, die Ihrer Partei und ihrer „Konkurrenz“, die im Bundestag sitzt beschneidet seid Jahren massiv die Freiheit der Bürger. Es werden drakonisch anmutende Strafen gegen Raubkopierer mit bis zu 5 verhängt, während Kinderschänder und Kinderpornoverteiler mit Strafen unter 5 Jahren davon kommen. Ich sehe hier nicht die Relation; der finanzielle Schaden wird in der BRD mehr gewichtet als der Schaden, der an unschuldigen Kindern entsteht. Die Medien sind voll von solchen Ungerechtigkeiten. Das Bundesamt für Verfassungsschutz (warum heisst der eigentlich Verfassungsschutz wo wir doch offiziell gar keine haben) scheint tief in den braunen Sumpf verstrickt zu sein. Und unsere Politiker in Deutschland heucheln Betroffenheit und versprechen Aufklärung. Whistleblower, die interne Papiere der Regierungen den Menschen offen legen, werden dafür bestraft.

      Alles in allem habe ich das Gefühl, das sie nicht wahrhaben wollen, dass die Menschheit den nächsten Schritt gehen will, die nächste Stufe der politischen Evolution erklimmen (nicht Revolution)will.

      Ich wurde in der frühen Ära Kohl geboren, ich bin mit dem Staatsgebilde, das Sie als „Demokratie“ bezeichnen, aufgewachsen. Ich bezeichne das als „represäntative Demokratie“, nicht als direkte Demokratie.

      Ich habe Angst, dass wir in einer „DDR 2.0“ enden und Ihre „Bemühungen“, Anonymous,zu diffamieren hauen nach meiner persönlichen Meinung nach genau in diese Kerbe.

      • Alles in allem habe ich das Gefühl, das sie nicht wahrhaben wollen, dass die Menschheit den nächsten Schritt gehen will, die nächste Stufe der politischen Evolution erklimmen (nicht Revolution)will.
        Wer beurteilt eigentlich, was „die Menschheit“ will ? Das lässt sich doch nur in demokratischen Wahlen feststellen und nicht dadurch, dass jeder willkürlich für sich in Anspruch nimmt, für „die Menschheit“ zu sprechen.

        Im übrigen habe ich nirgends behauptet, dass jeder, der sich als Anonymous-Anhänger bezeichnet, „ein Dieb“ ist. Ich habe darauf hingeweisen, dass die große Mehrheit derer, die mit dem Label „Anonymous“ auftreten die Blockade unliebsamer Internetangebote für legitim hält. Ich kritisiere solche Einschränkung der Freiheitsrechte Dritter als undemokratisch.

      • Alexander Reinhold Brehm said

        Interessant finde ich, dass Sie auf meine anderen Punkte gar nicht eingegangen sind. Sind sie so auf die Anonymous-Bewegung eingeschossen?

        “ Wer beurteilt eigentlich, was “die Menschheit” will ? Das lässt sich doch nur in demokratischen Wahlen feststellen und nicht dadurch, dass jeder willkürlich für sich in Anspruch nimmt, für “die Menschheit” zu sprechen.“

        Aha, demokratische Wahlen.
        Parteien, egal welcher Couleur, versprechen VOR der Wahl das Blaue vom Himmel. Wahlversprechen interessieren die etablierten Parteien NACH der Wahl nicht mehr.
        Ich behaupte, dass das die Willkür ist, von der Sie sprechen,“Frei nach dem Motto, was interessieren mich versprechen von gestern“
        Petitionenseingaben an den Bundestag bringen trotz tausender Stimmen nicht, weil die Mindestanzahl von 50.000 innerhalb weniger Tage nicht aufgebracht werden kann, weil lange nicht jeder Bürger online diese Möglichkeit nutzen kann bzw.überhaupt weiß, dass er das Nutzen kann.
        Echte Demokratie wäre, eine direkte Demokratie, wie in der Schweiz,wo jeder Bürger abstimmen kann über politische Entscheidungen.
        Bürgerentscheide müssen her, damit die wahre Macht beim Volk liegt, nicht beim Volksvertreter.
        Dann hätte Ihre Partei und der FDP längst die Quittung für die letzten 3 Jahre bekommen, die komplett am Bürger vorbei zogen.
        Denken Sie an meine Worte: 2013 sind die Piraten im Bundestag vertreten, die FDP draussen, SPD; CDU und Grüne werden Stimmen verlieren. Mein Wunschdenken wwäre ohne den SED-PDS-Nachfolger Linke, aber das wird nicht sein.
        Kommen Sie jetzt bitte nicht mit Totschlagargumenten.

        Das was wir momentan erleben, ist, das die Deutschen beginnen auf die Strasse zu gehen.

      • Dass die Demokratie des Grundgesetzes von den Bürgern als „echte“ Demokratie gesehen wird, zeigen u. a. Meinungsumfragen, nach denen von 94% der Bevölkerung Wahlen als das beste Mittel der politischen Einflussnahme gesehen werden (mehr dazu hier)
        Im übrigen könnte es Sie nachdenklich machen, dass die Beteiligung an Volksabstimmungen regelmässig (auch in der Schweiz) eta um 20 Prozent niedriger liegt als bei Wahlen…

      • Alexander Reinhold Brehm said

        Ist eine Meinungsumfrage representativ, die von einer Stiftung durchgeführt wird, die im Ruf steht, einseitig bezüglich parteipolitischer Neutralität zu berichten? Eine Stiftung, die in der Kritik steht,weil sie mit Parlamentariern absprachen trifft?

        Das kann doch nicht ihr ernst sein!

        Herr Eisel, ich arbeite in der Schweiz und das nicht erst seit gestern. Ich glaube, ich weiß besser über die Politik in diesem Land bescheid als Sie:

        Die Beteiligung an Volksabstimmungen liegt bei etwa 45-50% abhängig von der Popularität der Abstimmung: Link dazu zur Schweizerischen Regierung: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/17/03.html

        Wahlbeiligung der letzten Nationalratswahl zwischen 1975 -2011: 42 -52%. Mehr dazu hier: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/17/02/blank/key/national_rat/wahlbeteiligung.html

        Wohl gemerkt, beide Links verweisen zu den offiziellen Angaben, der schweierischen Eidgenossenschaft!

        Wo nehmen sie die 20% her oder ist das frei nach dem Pippi Langstrumpf-Motto: „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt“ ?

      • Ich wüsste nicht, wo die Bertelsmann im Ruf steht parteipolitisch „einseitig“ zu sein. Es gibt aber andere Studien in die gleiche Richtung. Ich werde dazu bald eine eigene Analyse veröffentlichen.

        Nicht bestreiten lässt, sich, dass in Deutschland die Wahlbeteiligung bei Plebisziten deutlich geringer als bei Wahlen:

        Bei der baden-württembergischen Landtagswahl im März 2011 betrug die Wahlbeteiligung 66,3 Pro­zent, bei der Volksabstimmung zu Stuttgart 21 wurde eine Beteiligung von 48,3 Prozent erreicht. Das sind 18 Prozent weniger. Auch die mit 67,8 Prozent überdurch­schnittliche Beteiligung an der Volksabstim­mung in Stuttgart lag unter der Beteiligung von 73,1 Prozent an der Landtagswahl in der Landes­hauptstadt.

        Insgesamt bestätigte sich damit erneut, dass die Beteiligung an Volksabstimmungen signifikant hinter der Beteiligung an entsprechenden Wahlen zurück bleibt. So stimmten beim Berliner Volksentscheid zum Flughafen Tempelhof im April 2008 nur 36,1 Prozent der Wahlberechtigten ab, bei der bayerischen Abstimmung zum Nichtraucherschutz im Juli 2010 waren es 37,7 Prozent, beim Volksentscheid gegen die Schulreform in Hamburg im Juli 2010 nur 36,1 Prozent und beim Volksentscheid über die Offenlegung von Privatisierungsverträ­gen der Berliner Wasserbetriebe im Februar 2011 nur 27,5 Prozent. Die jeweiligen Landtagswah­len hatten ausnahmslos eine um zwanzig Pro­zent höhere Beteiligung.

        In der Schweiz ist der Abstand auch vorhanden, aber in der Tat geringer. Sie haben die höchsten Beteiligungen bei Volksabstimmungen und die niedrigsten bei Nationalratswahlen gegenüber gestellt. So lag zum Beispiel die Beteiligung bei den Volksabstimmungen beispielsweise am 26.9.2010, am 17.5.2009, am 27.9.2009, 24.2.2008 und am 17.6. 2007 bei deutlich unter 40 Prozent, bei Nationalratswahlen fast immer um die 50 %.

      • Steffen Pohl said

        traue nur der statistik, die du selbst gefälscht hast.

        ich selbst halte diese differenz für logisch und unausweichlich.
        alle politikinteressierten menschen gehen für gewöhnlich zur wahl.
        nicht alle von diesen menschen sind jedoch in einem gewissen streitfall interessiert. beispiel:
        60% wahlbeteligung
        40% volksentscheidsbeteiligung

        von den 40% sind 35% bei der wahl gewesen, die anderen 25 sind nicht interessiert und 5% haben nicht gewählt, sind aber am thema interessiert.

        hört sich für mich plausibel an und daher halte ich diese differenz für völlig irrelevant.

        die eigentliche „gefahr“ direkter demokratie sehe ich in der größeren mediengewalt (va bei unaufgeklärteren/ungebildeteren menschen). schließlch kann da eine „bildpropaganda“ einfluss auf die politik machen. und die kann man ja auch kaufen, sind ja unternehmen (die korruptionsgeschichte bliebe).

        ungefähr so wie beim… afghanistan war es glaub ich…

        denkbar wäre es erst, wenn der großteil der bürger über eine angemessene aufklärun und bildung verfügen, für die zu sorgen ist.

      • Zu den Gefahren plebiszitärer Demokratie finden Sie mehr hier http://burgerbeteiligung.wordpress.com/2011/11/02/reprasentativ-oder-plebiszitar/

      • Alexander R. Brehm said

        Sehr geehrter Herr Eisel,

        „zu den Gefahren plebiszitärer Demokratie“ argumentieren sie auf Ihrem Blog, unter anderem mit einer wesentlich niedrigeren Wahlbeteiligung.
        Nun Frage ich Sie, Herr Eisel: Wenn Sie ein Thema nicht interessiert, Sie dazu keine Meinung haben, stimmen sie dann trotzdem dazu mit „Ja“ oder „Nein“ ab? Das erklärt die niedrigere Wahlbeteiligung bei Volksbefragungen; es ist nicht aufgrund der Häufigkeit der Wahlen.

        Zum Thema „Bertelsmannstiftung“ , wo sie doch meine Kritik unverständlich abgetan haben, würde ich Ihnen noch gerne dazu auf einen Artikel des Handelsblattes verweisen: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/enthuellungsbuch-schlimme-vorwuerfe-gegen-bertelsmann-stiftung/3513246.html

        Leider sind bislang meine direkten Fragen an Sie weiter oben unbeantwortet geblieben.

        Mit freundlichen Grüßen

        Alexander Brehm

      • 1) An die Höhe der Beteiligung bei Wahlen und Plebisziten sind zunächst die gleichen Maßstäbe anzulegen. Dabei ist es auffällig, dass in Deutschland die Beteiligung an Plebisziten durchgängig um ca. 20 Prozent unter denen von Wahlen liegen. Die Ursache mag im Desinteresse an den Abstimmungsthemen bei Plebisziten liegen – dann ist allerdings auffällig, dass dies die unterschiedlichsten Themen gleichermaßen betrifft. Die Ursache der niedrigeren Beteiligung könnte auch darin liegen, dass viele Bürger die bei Plebisziten unumgängliche Vereinfachung der Fragestellung und die Isolierung eines Themas zur Problemlösung für unangemessen halten (siehe die von mir zitierte Bertelsmannumfrage uind ähnliche Studien). In jedem Fall ist zu konstatieren, dass Plebiszite kaum mehr als 30 Prozent der Wahlberechtigten mobilisieren und dies eine wichtige Aussage zu ihrer Legitimationskraft und Verankerung der Bevölkerung ist.

        2) Die von der Bertelsmann-Stiftung veröffentlichte Umfrage wurde zwischen 31. Mai und 6. Juni 2011 vom Meinungsforschungsinstitut TNS-EMNID unter 1.005 repräsentativ ausgewählten Bundesbürgern durchgeführt. An den wissenschaftlichen Standards gibt es keinen Zweifel. Ich sehe nicht, wieso die Aussagekraft dieser Meinungsumfrage durch die Kritik an anderen Aktivitäten der Bertelsmann-stiftung berührt sein sollte.

  7. Anony said

    Fairer weise muss dazu gesagt werden das nicht jeder mit dieser Aktion konform war, mich einbegriffen.
    Dies drückten auch einige in Posts aus.

    Aber so funktioniert Anonymous.
    Jeder kann etwas starten aber auch jeder hat das Recht das für nicht gut zu befinden.
    Wie ein Schiff das anlegt, dort kommen Passagiere an Board und beim nächsten Anlege Ziel steigt man aus.
    Wenns wieder weiter geht, geht man wieder an Board.
    Wann wer wo aussteigt bleibt natürlich aber jeden selber überlassen.

    Darum scheren sie bitte hierbei nicht alle über einen Kamm was Anonymous und seine Aktivitäten angeht.

    • Ich schere keineswegs alle über einen Kamm. Aber ich registriere, was Leute schreiben und tun, die sich Anonymous verbunden fühlen, und wie andere Anonymous-Anhänger reagieren. Deshalb danke ich Ihnen und den wenigen, die diesen Hitler-Vergleich zurückweisen. Leider zeigen die Einträge auf Facebook, dass die große Mehrheit derer, die mit dem Namen Anonymous hantieren, diese Beleidigung rechtfertigen und gut finden.

  8. gonnorock said

    Wie war das noch gleich, sie zensieren keine Kommentare?

    Dann sollte man Anons Worte auf FB doch auch gleich beifügen:

    Anonymous
    Causa Eisel: „Dies unverschämte Verunglimpfung ist keine Satire, überschreitet jede Grenze des Anstands und ist durch nichts zu rechtfertigen.“ – Da müssen wir Sie leider enttäuschen Lieber Herr Eisel! Da Sie eine Person des öffentlichen Lebens sind, ist diese überaus gelungene satirische Abbildung Ihrer Person in Deutschland durch das Recht auf freie Meinungsäußerung legitimiert. Sie können sich zwar nach Belieben darüber echauffieren, zivil- oder strafrechtlich dagegen vorgehen können Sie nicht. Bitte nehmen Sie sich diesen Seitenhieb nicht allzu sehr zu Herzen und machen Sie es wie wir: Lachen Sie einfach mal eine Runde mit! 🙂

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