INTERNET und DEMOKRATIE

Blog zum Buch von Stephan Eisel (weitere Informationen: www.stephaneisel.de)

Gauck mit sieben Thesen zum Internet

Posted by Stephan Eisel - 1. März 2012

Freiheit und Verantwortung könnte die Überschrift zu den sieben Thesen sein, die der designierte Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten, Joachim Gauck, zum Internet formuliert hat. Der Tenor stimmt mit den Schlussfolgerungen meines Buches „Internet und Demokratie“ überein.  

Deutsches Instiut für Vertrauen und Sicherheit im Internet, Hamburg, Februar 2012

Das Deutsche Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI) ist eine gemeinnützige Gesellschaft. Ihr erklärtes und ausdrückliches Ziel ist es, vertrauliche und sichere Kommunikation im Internet zu fördern. DIVSI ist eine Gründung der Deutschen Post AG.

Die Sieben Thesen zu Vertrauen und
Sicherheit im Internet von Joachim Gauck

  1. Das Internet ist eine Kulturleistung der Menschheit von historischer Bedeutung.
    Es revolutioniert unsere Arbeit und die Freizeit, unser Denken und die Kommunikation. Deshalb geht das Internet uns alle an – ob wir es schon nutzen oder (noch) nicht.

  2. Die Menschen müssen darauf vertrauen dürfen, dass die Technologie ihnen nutzt.
    Dafür ist ein transparenter und demokratischer Gestaltungsprozess erforderlich, in dem Politik, Wirtschaft und Gesellschaft produktiv zusammenwirken. Nur auf dieser Basis wird das Internet sein Potenzial voll entwickeln.

  3. Auch im Netz kann sich Freiheit nur dann entwickeln, wenn berechtigtes Vertrauen in die Sicherheit herrscht.
    Erforderlich dafür ist eine Sicherheitspolitik, die uns erklärt, mit welchen Maßnahmen sie unser Recht im Internet schützt, von welchen Verhältnismäßigkeitsgrundsätzen sie sich leiten lässt und gegen welche Risiken wir uns in eigener Verantwortung schützen müssen.

  4. Straftaten im Internet müssen in verhältnismäßiger Form verfolgt werden. Die Anonymität des Netzes und die damit erschwerte Arbeit der Justiz wird zunehmend für kriminelle Zwecke missbraucht.
    Wer solche Taten begeht oder unterstützt, schadet nicht nur den direkten Opfern. Er untergräbt auch das Vertrauen der Menschen ins Internet und gefährdet die großen Chancen dieser Technologie für die gesellschaftliche Entwicklung.

  5. Wirtschaft und Verwaltung haben ihnen anvertraute Daten vor Hackerangriffen zu schützen.
    Besondere Sorgfalt muss dort walten, wo kritische Infrastrukturen über das Netz gesteuert und überwacht werden. Versorgungsnetze und gefährliche Industrieanlagen gehören nicht ans Internet.

  6. Bürger dürfen die Verantwortung für ihre Sicherheit nicht auf andere abwälzen.
    Wer ungeschützte Computer am Internet betreibt, handelt fahrlässig. Er gefährdet damit sich und andere. Staat und Wirtschaft sind allerdings in der Pflicht, die Öffentlichkeit nachhaltig über Gefahren aufzuklären.

  7. Das freie und sichere Internet ist eine wichtige Triebfeder für eine Stärkung der Demokratie in aller Welt.
    Es ist viel zu wichtig, nur Fachleuten überlassen zu werden. Dank Internet haben die Bürgern nie dagewesene Möglichkeiten, Staat und Gesellschaft mit zu gestalten. Den Diskurs um die Grundregeln des Zusammenlebens im Internet muss unsere Gesellschaft gemeinsam führen. Bei positiver Nutzung kann das Internet Wohlstand, Verteilungsgerechtigkeit, Bildung und Informationsfreiheit fördern.


39 Antworten to “Gauck mit sieben Thesen zum Internet”

  1. Don´tSayMyName said

    Erstmal danke das sie auf meine Frage geantwortet haben.

    Das auf ihre Homepage war ein Scherz, der davon ausging das sie sich aufregen weil Trolle sie Ärgern, dabei sollten sie als angeblich „erfahrener“ Internet User wissen, das Trolle ihre Vorwürfe nicht als Beleidigung sondern als Herausforderung sehen, als nächstes sagen sie zwar das Freihet des Andersdenken aus ihrer Sicht Freiheit ist, aber viele der Anons hacken nicht einmal. Sie gehen raus auf die Straße und Protestieren z. B. würden sie diese Leute trotzdem Beschuldigen das sie die Freiheit anderer einschränken? Sie sollten sich schon klarer Ausdrücken in der Hinsicht da Anonymous jeder sein kann nicht nu rein paar Trolle die wissen wie man andere Ärgert.

    Am meisten vergessen sie nicht das Anonymous niemand aber auch jeder ist. Es gibt keine Anhänger, Mitglieder oder ähnliches, es gibt nur Sympatisanten einer Idee und wie jeder weiß ist eine Idee kugelsicher und Immun allein schon vom Gesetz her. Um das Thema besser zu verstehen zur „nichtigen“ Existenz empfehle ich nen paar Bücher von Friedrich Nietzsche.

    Und zum Schluss muss ich bemängeln das sie nicht auf meine 2. Frage geantwortet haben wenn sie hier als den „Schwachen“ sehen. Denn sollten sie die Bürger als die schwachen sehen kann ich ihnen sagen das man nicht die Homepage von einer Firma braucht um sich über sie zu informieren oder was bei diesen Leuten zu kaufen. Zudem greifen sie die Firma nicht direkt an, nur Splittergruppen z.B. Lulsec haben das getan aber diese haben schon ein ganz neues Level beginnen wollen was ihnen auch gelungen ist.

    Und ich habe eine neue Frage wieso zwar Anonymous zwar von ihnen hier ständig angeprangert wird, aber nicht jemand wie „The Jester“ der auch Selbstjustiz ausübt und darüber hinaus über ein um viel fach gefährlicheres Program benutzt als die von Anonymous benutzt „LOIC“.

    Nochmals mit freundlichen Grüßen

    • 1) Den Diebstahl von Zugangsdaten zu einer Homepage und deren Nutzung um unliebsame Texte zu löschen oder und manipulieren als „Scherz“ zu bezeichnen, ist eine unangebrachte Verharmlosung eines inakzeptablen und undemokratischen Verhaltens. Bei Willkür und Selbstjustiz auf Kosten dritter gilt: wehret den Anfängen.

      2) Natürlich sind das Demonstrationsrecht ein demokratisches Grundrecht, zu dessen Gunsten auch gewisse Sreiheitseinschränkungen Unbeteiligter (etwa im Strassenverkehr) hingenommen werden können. Aber die Grenze liegt eben dort, wo die Freiheit anderer unverhältnismässig eingeschränkt wird. Deshalb wird beispielsweise nicht jeder beantragte Demonstrationsweg genehmigt. Auch Demonstrationen die zur Gewalt aufrufen oder diese anwenden sind nicht zulässig.
      Vielleicht hilft ein historisches Beispiel die Grenze des Demonstrationsrechtes zu beschreiben. Die Aktion „Kauft nicht bei Juden“ am 1. April 1933 tarnte sich als scheinbar friedliche, gewaltfreie Demonstration, bei der sich angeblich nur einige Bürger vor jüdischen Geschäften versammelten (lesen sie mal die damaligen Aufrufe der Organisatoren): Tatsächlich war es ein massiver Eingriff in die Freiheit Anderer.

      3) Den Hinweis, dass Anonymous „niemand und jeder ist“, ist meines Erachtens eine billige Ausflucht, denn es handelt sich – wenn auch in der Anonymität verborgen – um sehr reale Personen, die für ihr Verhalten auch verantwortlich sind. Ich befasse mich in meinen Anonymous-Analysen mit denen, die sich selbst ausdrücklich als Anonymous-Anhänger bezeichnen, dem was sie sagen und tun. Theoretische Überlegungen Dritter, was Anonymous sein könnte, führen nicht weiter – spannend wirds immer, wenns konkret wird.

      4) Bei der Blockade unliebsamer Internetangebote gibt es zwei betroffene „Schwache“: Den Bürger, dem durch solche Blockaden die Informationsfreiheit genommen wird, und den Anbieter, dem die Meinungsfreiheit genommen wird. Schwach sind beide, weil sie sich gegen solche Blockaden unliebsamer Internetangebote nicht wehren können. Das ist die von mir kritisierte Rückkehr zum (digitalen) Faustrecht

      5) In meinem Buch „Internet und Demokratie“ finden sie auch die Auseinandersetzung mit anderen Hackergruppen.

      • Don´tSayMyName said

        Dakne für die schnelle Antwort,

        … sie kommen jetzt tatsächlich „schon wieder“ mit dem 1. april 1933? Jetzt wirds aber bunt das war ein Gewaltdemonstration. Und bislang habe ich noch nie gesehen das Anonymous während einer Demo gewaltätig wurde. Gewaltfrei und Gewalt sollten unterschieden werden, schließlich vergleicht man Mahatma Gandis friedliche Proteste auch nicht mit den Protesten irgendwo in Afrika wo das Volk endlich an die Macht will. 2. Gestohlen wurde bei ihnen ja nichts es wurde nur verändert. Fakt ist NICHTS kann aus dem Cyber Space wirklich gelöscht werden weil das Prinzipiel gar unmöglich ist. Zu ihrem 4. Punkt habe ich doch vorhin gesagt, das die Bürger nicht die Homepage einer Firma brauchen um von da Informationen rauszuhollen/ dort die Waren der Firmen zu kaufen, das zeigt wie gut sie scheinbar gerne die Kommentare hier durchlesen. Und eins stellen wir gleich mal da, sie gehen davon aus das Anonymous nur diejenigen sind, die entweder Protestieren oder Hacken, man braucht nur in irgendeiner Form Anonymous zu unterstützen und man ist quasi „Anonymous“ ich bins jetzt z.b weil ich sie verteidige und darauf berufe, dass ihre sogenannten „Analysen“ halbhzerzig durchgekauert wurden und aus seiten rausgehollt wurde, die sie als Politiker als staatlich Korekt ansehen. Aber ich bezweifle ganz massiv das sie sich im Darknet umgesehen haben oder über /b/ informationen eingehollt haben.

        Letzeres ich habe ihr Buch nicht gelessen und werde es auch nicht weil solche Halben Analysen zur Geldschneidere ich mir A) weder meinem Geist antuhe auch wenn ich wirklich sehr weit offen bin für neues und B) ich bessere Bücher wüsste die ich gerne lessen würde, wenn ich das Geld dafür hätte.

        Zum Schluss nochmal ein philosophische Anregung da sie scheinbar nicht ganz das Wesen des „nichtigen“ verstehen.
        In der realen Welt mögen sie Politiker sein, und deswegen würde auch kein „normalsterblicher“ sie in irgendeiner Form versuchen zu beleidigen außer er hätte nichts mehr zu verlieren und oder einfach: Er wäre sehr Mutig. Aber hier im Cyberspace sind sie auch nichts weiter als eine Person die genauso nichtig ist wie alle anderen hier und jederzeit vergessen wird nur eben nicht vom Cyberspace selber. Zudem muss ich gleich mal sagen das sie als Politiker erst recht auswechselnbar sind und eigendlich jeder das könnte was sie machen, demnach sollten sie hier langsam verstehen wieso sich hier viele provoziert fühlen und auch das sie lernen sollten das zwar umfragen ganz nett sind aber die Moral der Masse eben nen wenig anders ist als die Moral des einzelnen. Das habe ich nur schonmal vorweg genommen wenn sie mir daimt kommen wollen das man „Wahlen“ oder „Umfragen“ machen muss um zu wissen was die Mehrheit will. Zudem gibt es einige die nicht so politisch Angagiert sind und einfach irgendwen Wählen das sollte ihnen auch noch im Hinterkopf bleiben.

        Danke das sie sich nochmal die Zeit nehmen das hier verstehen zu wollen (auch wenns oft nicht wirklich danach aussieht für mich und andere)

        Liebe Grüße

      • Gerne gehe ich noch einmal auf einige Ihrer Punkte ein:

        1) „… sie kommen jetzt tatsächlich „schon wieder“ mit dem 1. april 1933? Jetzt wirds aber bunt das war ein Gewaltdemonstration.“
        Natürlich war die Aktion „Kauft nicht bei Juden“ eine Gewaltdemonstration, auch wenn physische Gewalt (meist) nicht angewandt wurde, sondern sich Menschen „nur“ vor Ladeneingänge gestellt haben. Sie können an diesem Beispiel sehen, dass es nichts mit Gewaltfreiheit (und schon garnicht mit Mahatma Ghandi) zu hat, anderen seinen Willen aufzuzwingen. Nichts anderes tun aber diejenigen, die sich im Internet anmaßen unliebsame Meinungen zu blockieren und/oder zu löschen.

        2. „Gestohlen wurde bei ihnen ja nichts es wurde nur verändert.“
        Beides ist schlichtweg falsch: Gestohlen wurden bei einem Einbruch auf einem fremden Server Zugangsdaten zu meiner Homepage. Damit wurden Texte manipuliert und gelöscht. Das ist nicht undemokratisch, sondern auch schlichtweg kriminell, denn es betraf mein eigentum.

        3, „Zu ihrem 4. Punkt habe ich doch vorhin gesagt, das die Bürger nicht die Homepage einer Firma brauchen um von da Informationen rauszuhollen/ dort die Waren der Firmen zu kaufen“
        Mit welcher Anmaßung entscheiden Sie denn darüber, was Ihre Mitbürger brauchen oder nicht. Wer unliebsame Internetangebote lahmlegt, beschneidet sowohl die Informationsfreiheit der Nutzer als auch die Meinungsfreiheit der Anbieter. Anonynmous-Anhänger haben keinerlei Legitimation dafür, ausser dass sie sich für bessere als andere halten. Wir wissen, wo es hinführt, das Andere nicht als gleichwertig, sondern als minderwertig und damit der Behandlung nach eigenem Gutdünken als verfügbar zu betrachten.

      • Don´tSayMyName said

        Wieso antowrten sie immer nur auf die hälfte meiner Fragen?

        Weil sie scheinen sich nicht einmal darüber aufzuregen das ich ihre Analysen als minderwertigen alltag produktion von jedem anderen Schriftsteller halte der schnell Kohle will. Und auweichen gilt hier au net mehr. Ich sag ihnen mal wieso grade SOO viele diese Leute so Sympathisch sehen…

        Weil sie das hinkriegt was ihr Politker, Einsatzbehören und Juristikern net ma in 10 Jahren hin kriegt!

        Kleines Beispiel aus der vergangenheit?:

        … die Presse füttern mit der Aussage, das sie 10.000 Leute mit Kinder Pornografie erwischt haben?
        … und die schuld dafür tragt immer schön die Chefs auf den höheren Ebenen nicht vergessen.

        Und Anonymous machte euch ja sogar noch aufmerksam auf die größte Kinderpornografie Seite im Web und ihr … sitzt rum, dreht däumchen, spielt ne Runde Soduko und verartztet euer schon im Koma liegendes ACTA Abkommen.

        Zudem bin ich seiner Meinung über ACTA: Es ist undemokratisch! http://www.youtube.com/watch?v=NqetXpPlNhw

        Den Politiker hät ich gewählt der die Eier hatte zu sagen: „NEIN! das ist Falsch das ist entgegem der Freiheit des Bürgers damit will ich nichts mehr zu tun haben“.

        Und von den netten Bundestrojaner wollen wir noch net mal anfangen. Was bitte hat Abhören und e-mails durchsuchen und zudem auch nocht ACTA! (ja damit habt ihr Politiker echt was reingesetzt damit ihr euch jetzt schon Beweisen müsst nicht mit Lobylisten im Bunde zu stehen) mit demokratie zu tun. Den Grundsätzen zufolge sollte der Staat an sich offener werden währendessen die Privatssphäre des einzelnen „Bürgers“ (ja der Staat steht grundsätzlich eigentlich keine Privatssphäre zu vor seinem Bürgern!). Ihr aber fangt schon an in die genau entgegengesetzte richtung zu Arbeiten und wie sehr das bei euch dann zu einem schönen geordneten Chaos der demobürokratie führt merkt glaube ich sogar der Dümmste.

        und zu ihrem ersten Punkt. „Natürlich war die Aktion “Kauft nicht bei Juden” eine Gewaltdemonstration, auch wenn physische Gewalt (meist) nicht angewandt wurde“ physische Gewalt übt Anonymous gar nicht aus die Seiten werden weder beschädigt noch gelöscht doch wenn sie sie wirklich Provozieren wollen mit sowas, dann malen sie sich lieber schonmal eine Zielscheibe an die Brust ihrer Homepage denn Anon könnte bald schön über ein bisschen böseres tool verfügen und dann werden selbst sie sich wünschen das es bei „Sitzblockaden“ geblieben wäre.

        Zudem reden sie über die Leute alle in Schubladen. und nochmal jetzt betont. NICHT ALLE von Anonymous HACKEN. Es steht ihnen FREI ZU ENTSCHEIDEN ob sie bei sowas mit machen oder NICHT. Deswegen werde ich sie mal nen wenig Korrigeren anstatt: „Anonynmous-Anhänger haben keinerlei Legitimation dafür, ausser dass sie sich für bessere als andere halten. Wir wissen, wo es hinführt, das Andere nicht als gleichwertig, sondern als minderwertig und damit der Behandlung nach eigenem Gutdünken als verfügbar zu betrachten.“ Ehm nur so in Anonymous sind Nazis, Außenseiter, Hippies und noch ganz viel mehr vertretten, demnach kann diese aussage von ihnen schon mal gar nicht wahrheitsbeständig sein. Diese Leute halten sich für nichts besseres sie tun nur das was SIE als Politiker schon vor Jahren verloren haben. Ihrer MORAL folgen. Als sie frisch angefangen haben hatten sie doch bestimmt so tolle Pläne dieses Land zum besseren zu wenden… wo sind die Ideen denn alle her Eisel? nähmen sie sich doch ein Beispiel an den Französischen Kollegen von dem ich da oben gesagt habe ich würde ihn wählen, wäre ich 1. Bürger von Frankreich und 2. wenn er nicht freiwillig zurückgetretten wäre.

        Nochmals freundliche Grüße

      • Warum sollte ich mich über solchen Unsinn aufregen wie die Behauptung, ich würde hier Diskussionen anzetteln, um mit meinem Buch Geld zu verdienen ?
        Ich versuche hier alle Fragen zu beantworten, die mit dem Thema des Blogs „Internet und Demokratie“ zu tun haben. Wenn sie mir den Antworten nicht zufrieden sind, müssten sie schon genauer sagen, wo Sie widersprechen.
        Im übrigen sind Ihre Beschimpfungen nicht gerade eine einaldung zur sachlichen Debatte.

      • Don´tSayMyName said

        Nochmals hallo her Eisel.

        Ich denke mal NIEMAND hier ist zufrieden mit ihren achso tollen Antworten. Da sie ihr starres Blickfenster weder auflockern können noch wollen kann mir die Diskussion hier genauso am Ar…. vorbeigehen, als wie wenn ich mit einem fanatischen Christen darüber Diskutieren würde, wieso ich nicht an Gott glaube als Atheist. Weil das Standbild dieses Christen ist genauso wie ihre unverrückbar und unaushebelbar und nur ganz wenige davon können sich davon distanzieren und auch mal sich das durch den Kopf gehen lassen, das es auch vlt anders sein kann.

        Und wieder einmal haben sie mir nur eine kurz Antwort auf meinen mindestens 1,5 Seiten langen Beitrag gebracht, ich gehe auch schon davon aus das sie sich ihn ihrem nächsten Kommentar darüber aufregen das ich Rassistisch gegenüber Christen bin. (was wie ich festhalten will nicht stimmt meistens fragen diese leute dann mich und wenn ihnen meine Antwort nicht passt dann geh ich einfach, weil ich weiß das ich gegen solche Leute keine Diskusion gewinnen kann)

        Zudem scheinen sie im Antworten über die Kompetenz ihrer Leute immer son wenig weghalten zu wollen…
        Ich gehe mal davon aus das eure IMMENSES Ego davon abhält mal den Tipp (der schon in einigen Nachrichten Forumen drin ist! )
        den euch die Anons gegeben haben weiterzuverfolgen.
        Dabei dachte ich aber das ihr immer so fanatisch gegen Kinderpornografie arbeitet, würde es da mal schaden die Hilfe von Anonymous anzunehmen, wenn man schon doch Bundestrojaner (Viruse gehören auch zum Hacken Mister Herr Eisel) benutzt.

        Zudem wäre die Antwort nett was das bitte mit dem Zwei Strike Modell soll…
        dreht ihr da oben jetzt alle an sämtlichen Rädern?! Oder wird das euer Ausweichplan für ACTA?
        Nur so das Modell ist beinahe sogar noch Menschensrechtswidriger und undemokratischer als ACTA (eben nur beinahe)

        Ich würde mich dieses mal über eine etwas längere Antwort freuen die, wenn sie es wenigstens zu 5% schaffen würden, ihre eingefahrene Ansichtweise nicht so rausstechen lässt und das hier sollte mein letzer Beitrag zu ihren Blog werden, sollte sie mir wieder eine unzureichende/mangelnde Antwort geben.

        Nochmals viele Liebe Grüße und ein Pflaster für ihr angekratzes Ego. (Was unter anderem eindeutig unter Fettsucht leidet, wie hier einige gerne als Scherz vormulieren würden. Und Bitte sehen sie diesen letze Aussage nicht zu ernst aber mal ganz ehrlich…. Ihr Ego ist einfach zu schwer.)

      • Niemand zwingt Sie auf meinen Blog zu gehen, wenn Ihnen die Beiträge und meine Antworten nicht zusagen. Im übrigen laden Ihre ständigen Beschimpfungen nicht zur sachlichen Debatte ein.

    • Don´tSayMyName said

      … und wieder haben sie es getan… haben mit einer verballen zerdämpfung ihre antwort weggeschoben…
      das nennt man PROVOZIEREN auf gut Deutsch.

      Sie antworten mir weder auf ihre Gedanken zur Kompetenz unsere Exekutive wie im Fall „Operation Himmel“.
      Noch Antworten sie mir wieso sie nicht dem Tipp von Anonymous folgen damit sie diese perversen Kinderpornografien zerstören können.
      Noch haben sie mir eine Antwort auf das zwei Strike Modell gegeben was wohl jeder sagen wirde unter aller Kanone ist in sachen demokratisch.
      Und zudem Wundern sie sich wie so Leute etwas grober werden mit ihrem Umgangston bei ihren simplen, banalen, 0815 Antworten die sie alle in der Politik gelernt haben nähm ich an…

      geben sie mir jetzt mal eine antwort zu den ganzen Dingen da und ich BITTE sogar darum weil mich würde es interessieren wie man solche Sachen ignorieren/ als gut verheißen kann.

      Wenn sie wegen jedem kleinen kreativen leicht provzierenden Satz mit einer verdumpfungs Antwort kommen dann provozieren sie zu einem großen Teil mit weshalb ich auch langsam glaube,wie viele andere hier, dass das hier nichts weiter als eine Hass Kampagne gegen diese Leute sind weil ich schon in zich news lese wie Anonymous SIE angegriffen hat, das kann ja wohl kaum Zufall sein das diese Leute genau ihre Meinung abdrucken, anstatt sich die Kommentare zu lesen die sie hier trauen ins Netz zu stellen.

      Nochmals viele Freundliche Grüße.

      und ps.: Ich schreibe hier in diesen Block weil es mich schokiert wie Banal man auf solche Ausführlichen, und wichtigen Fragen antworten KANN!

      • Es tut mir ja schrecklich leid, wenn ich Sie mit meiner Meinung provoziere – aber deshalb werde ich nicht aufhören, sie zu äußern.

        Aus Ihren Texten Fragen herauszufinden, ist übrigens ziemlich schwierig, da sie einen Stil „ohne Punkt und Komma“ pflegen. Ich versuche es aber gerne noch einmal. Vielleicht ist es einfacher, wenn wir eine Frage nach der anderen abhandeln, also fangen sie doch einfach mit der für Sie dringendsten Frage an.

      • Don´tSayMyName said

        wie wers damit ich gebe ihn jetzt ma ne liste damit sie mir net mit noch einer Ausrede einher kommen:

        Frage:

        1.) Was halten sie von der Kompetenz ihrer Mitarbeiter wie z.B. bei der Operation „Himmel“? Wo angeblich ihre Exekutive 12.000 Leute erwischt haben soll die Kinderpornos runtergeladen haben, dass aber nichts weiter als eine fette Lüge an der Presse war.

        2.) Wieso folgt ihre Exekutive (Polizei ect.) nicht den Tipps der Anonymous bewegung zur größten Kinderpornoseite des i-nets wo man doch denkt das wir fanatisch gegen sowas sind?

        3.) Wie man das 2 Strike Modell gut heißen kann? Das absolut undemokratisch ist und WIEDER hinter verschlossenen Türen besprochen wurde. (was nichts weiter wie der kleine Bruder von ACTA ist)

        4.) Ob sie es witzig finden die Bürger mit einer solchen Sch… PDF von ACTA zu informieren? Weil ich weiß net was sie alles darin lesen können, aber ich als Bürger kann ihnen sagen wie viel ich lesen konnte: Die erste Seite des Abkommens ganz nett vormurliert, die restlichen 6 waren mit schwarzem Marker oder was auch immer ZENSIERT!
        1 von 7 Seiten lesbar… äh ich meine… Hallo? Sollte das ein schlechter Witz sein? ernsthaft?! Und da erwarten sie das die Leute hier RUHIG mit ihnen Reden?!

        5.) und die letze Frage: Ob sie daran bedacht haben das eine pure CONTRA Einstellung … zum Beginn einer Diskussion nicht wirklich ideal ist? Gab es denn keine pro-contra Möglichkeit? Denn sie als erfahrender Politiker, und jemand der resachiert hat wie anonymous ist sollte wissen das eine pure contra Einstellung nur Probleme mit sich zieht und Diskusionen beinahe nur zum scheitern und provozieren führen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Don´tSayMyName

      • 1) Ich habe keine Mitarbeiter.

        2) Meine Meinung zum Thema „Kampf gegen Kinderpornographie im Netz“ lesen Sie hier:
        https://internetunddemokratie.wordpress.com/2011/12/01/loschen-und-sperren-sind-keine-alternativen/

        3) Keine Ahnung, welches „ACTA-Dokument“ Sie gelesen haben. Hier ist der Vertragsentwurf, da gibt es keine „Schwärzungen“:
        http://register.consilium.europa.eu/pdf/de/11/st12/st12196.de11.pdf

        4) In der Tat habe ich eine glasklare und kompromisslose „Contra“-Haltung gegen die, die die Informations- und Meinungsfreiheit durch willkürliche Selbstjustiz einschränken wollen.

      • Don´tSayMyName sagte said

        Tja wieder mal nicht ganz verstanden und nen wenig doff getan… egal ich werde sie äh jetzt mal fett ärgern… mit der Wahrheit: ein kleines Dokument von einer oft von Anonymous benutzen veröffentlichungsseite die sie wohl auch kennen sollten durch ihre Reserchen(sollten sie wirklich ausführlich gewesen sein), und eine Menge logischer Argumente enthält. Text stammt nicht von mir so sollten sie Argumente wie: „Beleidigung zeigt schwache Argumentation“ oder „Ihr Argument untergräbt sich selbst“ lieber sparen, weil sie davon äh schwer sowas finden werden. Ich gebe ihnen au gleich mal den Link zur Seite:

        http://pastebin.com/X3dAE9RH

        Dieser Bericht ist nicht nur um einiges besser formuliert als ihre sogenannten „Kommentare“, sondern auch um einiges Respektvoller als ihr Sprachgebrauch gegenüber zu Anonymous da unwissende sie für Terroristen halten könnten bei ihren Beschreibungen, wir sollten uns aber drauf einigen das Terroristen „physische“ Gewalt (wenn ich ihnen also z.B. ins Gesicht schlage oder erschieße) einsetzen, Anonymous davon aber noch nie gebraucht gemacht hat. Man sollte physisch nicht mit digital vergleichen da es auch was anderes ist wenn sie ein computervirus haben oder einen Grippevirus.

        Nochmals freundliche Grüße

      • Erstens sollten Sie einmal den Text lesen, auf den verlinkt haben. Dort heisst es zu Beginn:
        „Der folgende Text von „Anonymous“ enthält mehrere Unwahrheiten. Insbesondere war der Admin-Bereich meiner Homepage keineswegs „für jeden Internetnutzer frei zugänglich“, sondern der Zugang zu diesem Admin-Bereich war nur mit Benutzernamen und Passwort möglich. Beides hat „Anonymous“ (bzw. wer auch immer den unten stehenden Text so gezeichnet hat) aus einer gesicherten Datenbank gestohlen. Mit diesen gestohlen Zugangsdaten wurden auf meiner Homepage sehr wohl Texte gelöscht, andere gefälscht und manipuliert und wieder andere zusätzlich eingestellt. Ausserdem wurde mit Hilfe der gestohlenen Zugangsdaten der Zugang zum Admin-Bereich geändert und für mich gesperrt. Dies alles ist dokumentiert und sowohl eine undemokratische Unterdrückung der Meinungs- und Informationsfreiheit als auch schlicht kriminell.“

        Zweitens habe ich Anonymous-Anhänger nirgends als Terroristen bezeichnet, sondern mit dem Vorwurf des „digitalen Faustrechts“ und der „Selbstjustiz im Internet“ konfrontiert und dies begründet. Vielleicht lesen Sie doch erst einmal, was sie kritisieren wollen.

  2. Rob said

    Eigene Meinung zu den 7 Erkenntnissen:

    1. These:
    Das kann man so stehen lassen. Anzumerken ist noch, das die Netzkultur einzig und alleine dank der privaten Nutzung zu dem wurde, was es heute ist.

    2. These:
    Ich wüsste nicht wie das volle Potential des Internets aussehen könnte im Vergleich zum Jetzt.
    Da das Internet unbegrenzt ist, Menschen nicht lokal an Stellen des Internets gebunden sind und dem Wille diese Stellen zu verlassen und anderso aktiv zu sein, nichts im Wege steht (nichts physisches), bedarf es auch keiner Politisierung des Internets. Man kann eigendlich aus Sicht eines privaten Person behaupten, das die Anarchie virtuell funktioniert.
    Mit medialer und technischer Aufklärung bräuchte man nichtmal bessere Datenschutzrichtlinien, da ein erfahrener User viel ehr sich von Datenkraken im Internet lösen können als Unerfahrene. Diese Aufklärung gehört in die allgemeine Schule des 21. Jahrhunderts.

    3. These:
    Sicherheit im Netz erlangt man ebenfalls durch die technischer und medialer Aufklärung.
    Wer in etwa weiß wie sich Daten verbreiten, wie man das beeinflussen kann usw der ist relativ Sicher. Ich wüsste nicht wie Sicherheit im Internet durch politische Aktivitäten umgesetzt werden könnte.
    Gauck ging darauf nciht ein, können Sie das?
    Allgemein halte ich auch Abseits des Internets Aufklärung immer für die bessere Wahl gegenüber Gesetzgebungen. Nur wenn das nicht klappt, kann man über Gesetze dazu nachdenken.

    4. These:
    Finger weg von der Anonymität des Internets! Wie noch nie in der Geschichte der Menschheit kann man so neutral behandelt werden wie im Internet. Es liegt bei jedem selbst, was er dem gegenüber anvertrauen will. Klar lässt sich das zu Straftaten missbrauchen, aber das Werkzeug ist nicht der Verbrecher, sondern der Mensch selbst. Da das Internet nicht primär dazu gemacht worden ist, Verbrechern eine Plattform zu bieten, hat es das auch nicht zu verantworten. Brechstangenhersteller wurden ja auch nicht dafür belangt, dass Leute damit Vandalismus betreiben können.
    Ganz davon abgesehen das WENN die Politik wirklich einmal versucht, die allgemeine Anonymität im Netz zu berühren, dass das Ergebnis davon sein wird, das so ziemlich alle Netzkompetenten Nutzer ins Darknet abwandern.
    Und dort sind sie erst Recht nichtmehr von der Strafverfolgung zu schnappen. Und Sie können sich sicher sein, das diese Netzkompetenten Nutzer bald schon den Großteil ausmachen werden. Erst Recht mit der von mir erwähnten, nötigen Aufklärung in der Schule.

    5. These
    Richtig. Diese Interessengruppen haben meist nie die aktuelle Software dafür, um sich vor Angriffen zu schützen. Wenn sie dieses Werkzeug nicht nutzen, haben sie auch selber Schuld. Wenn mein Bankkonto leer geräumt wird, weil Hacker die Bankdaten erhackt haben, weil die Bank nicht die aktuelle Sicherheitssoftware benutzt, dann gebe ich der Bank die Schuld dafür. Ich würde niemals für die Inkompetenz meiner Anbieter haften. Vorrausgesetzt, diese war so offensichtlich das ich selbst eigendlich der Inkompetente war.

    6. These
    Richtig

    7. These
    Auch richtig. Nur hier wird mir langsam wieder klar, dass die Politik sehr weit hinter der Aufgabe hinterherhinkt, dies praktisch umzusetzen. Wir Netzaktiven und -aktivisten sprechen schon lange davon und es ist immernoch keine wirkliche Möglichkeit zur Gestaltung der Politik durch das Internet für den einzelnen Bürger zu sehen. Oh ja, Internetpetitionen gibt es, und diese Dialogseite mit der Kanzlerin oder was das genau ist. Das sind zweit gute Anfänge, doch wir denken scho nviel länger viel größer. Mehr direkte Demokratie wagen wäre hier mein Motto!

    – Expect Us

  3. gonnorock said

    In diesen Thesen erklärt Gauck das Internet zwar zu einer „Kulturleistung der Menschheit von historischer Bedeutung“, betont dabei aber vor allem die Gefahren, die die Technik mit sich bringt.

    So behauptet Gauck beispielsweise, dass die Anonymität des Netzes die Arbeit der Justiz erschwere. Die Anonymität werde „zunehmend für kriminelle Zwecke missbraucht“. Gauck selbst nennt als Grund für seine Tätigkeit als Schirmherr, die er aufgrund seiner Kandidatur für das Bundespräsidentenamt derzeit ruhen lässt und nach seiner Wahl niederlegen wird, er wolle sich für „gesicherte Identitäten auch im Web – dass ich weiß, wer mein Gegenüber ist“ einsetzen, gleichzeitig aber auch für gesicherte Anonymität „wo ich es will“ – wie das funktionieren soll, verrät er nicht.

    Dabei wäre einiges erklärungsbedürftig, was die Position Gaucks zur Freiheit im Internet angeht, immerhin könnte er als künftiger Bundespräsident hier wichtige Impulse geben. Doch schon das Vorwort zur Studie, dürfte bei vielen netzaffinen Bürgern nicht gut ankommen, zu steil sind Gaucks Thesen: „Das weltweite Internet bietet alle Voraussetzungen, um die in den ersten zehn Artikeln unserer Verfassung verankerten Grundrechte aller Bürger in diesem Land auszuhöhlen.“ Aber warum sollte das Internet die Gleichheit der Bürger vor dem Gesetz (Artikel 3) oder die Glaubens- und Gewissensfreiheit (Artikel 4), den Schutz von Ehe und Familie (Artikel 6) oder die Versammlungsfreiheit (Artikel 8) gefährden?

    In seinem knappen Einleitungstext bleibt Gauck dafür jeden Ansatz einer Erklärung schuldig – eine miserable Leistung für einen Demokratielehrer. Eine besondere Bedrohung stellt das Internet laut Gauck für den Artikel 5 des Grundgesetzes dar, die Meinungs- und Pressefreiheit. Das scheint absurd, denn noch nie hatte eine derart große Zahl von Menschen die Möglichkeit, mit relativ kleinen Mitteln ein großes, sogar internationales Publikum zu erreichen und somit auch auf Missstände aufmerksam zu machen.

    Dies erwähnt Gauck jedoch nicht einmal ansatzweise, weshalb er sich fragen lassen muss, wie er zu kritischen Veröffentlichungen jenseits der etablierten Presse steht. Gaucks Anklage gegen das Internet gipfelt schließlich in der ebenfalls völlig unbegründeten Behauptung, auch Artikel 1, die Würde des Menschen, sei durch das Netz bedroht. Wer Gaucks Vorwort gelesen hat, stellt sich unweigerlich die Frage, warum er in dieser Notlage noch nicht das Bundesverfassungsgericht um Hilfe angerufen hat.

    Für Gauck ist es vielmehr wichtig, „dem Internet und seinen Nutzern mehr Sensibilität, mehr Aufmerksamkeit und Forschung“ zu widmen, „um solche Gefahren für unser aller Freiheit künftig richtig einschätzen und Vertrauen in das Medium fördern zu können“. Dieser Denkansatz Gaucks ist auch wichtig, um zu verstehen, für welche politischen Ziele die Studie des DIVSI genutzt werden kann.

    Für die Studie hat das SINUS-Institut 2.000 Menschen ab 14 Jahren in einer repräsentativen Umfrage face-to-face persönlich befragt, zudem fanden 60 Interviews bei den Menschen zu Hause statt. Dabei wurde auch untersucht, wie sehr das Internet in der häuslichen Umgebung der Befragten integriert ist. DIVSI-Direkor Matthias Kammer ist überzeugt, dass die Studie den Zustand der Internetgesellschaft präziser beschreibt, als das jemals zuvor geschehen sei.

    Zu den wichtigsten Erkenntnissen gehört, dass die Zahl der Internetnutzer weitaus geringer ist, als es die bisherigen Untersuchungen nahe legen. So war bislang vor allem bekannt, dass 80 Prozent der Haushalte einen Internetanschluss besitzen.

    Über das tatsächliche Nutzungsverhalten sagt dies jedoch noch nichts aus. Doch genau dies hat das Sinus Institut untersucht und kam zu dem Ergebnis, dass 40 Prozent der Deutschen „Digital Outsiders“ seien. Diese leben komplett oder nahezu komplett ohne Internet. In diese Gruppe fallen auch jene, die das Internet nur sehr selten und ausschließlich mit fremder Hilfe benutzen, sei es aus Angst oder fehlender Kompetenz bei der Bedienung der Geräte.

    Silke Borgstedt vom Sinus-Institut erläuterte, dass die „Digital Outsiders“ entweder vollkommen offline oder vom Umgang mit dem Internet stark verunsichert seien. Viele Mitglieder dieser Gruppe, die das Internet trotzdem ab und an nutzen, täten dies nicht freiwillig. Der Internetzugang werde ihnen von außen aufgedrängt. Da sie sich selbst vom Internet keinen Mehrwert versprächen, wollen sie das Internet auch gar nicht verstehen, so Borgstedt. Für sie sei das Netz vor allem gefährlich.

    Die „Digital Outsiders“ unterteilt die Studie nochmals in zwei Gruppen. Die „ordnungsfordernden Internet-Laien“ nutzen des Netz demnach zurückhaltend und äußerst vorsichtig. Allerdings gleicht die Internetnutzung aus Angst davor, Fehler zu machen, eher einer Vermeidungsstrategie – gemacht wird nur, was gefahrlos erscheint. Mit Themen wie Datenschutz und Sicherheit kommen sie im Netz mangels intensiver Nutzung eher wenig in Berührung, Schlagzeilen über Datenskandale in den Medien schrecken sie jedoch um so mehr auf.

    Um diese Gefahren einzudämmen, fordern sie einen starken Staat, der im Internet für Ordnung sorgt und die überkomplex erscheinende virtuelle Welt zügelt. Die Möglichkeiten des Einzelnen, sich vor Gefahren im Netz zu schützen, erscheint dieser Gruppe gering – digitale Enthaltsamkeit scheint dafür die einzige Möglichkeit zu sein.

    Auch die „internetfernen Verunsicherten“, die zu zwei Dritteln komplett offline sind und die älteste Gruppe darstellen, fordern einen starken Staat. Obgleich sie selbst mit dem Internet gar nicht in Berührung kommen, wirkt es auf sie verunsichernd und auf eine diffuse Weise bedrohlich. Ihre Ängste betreffen dabei weniger sie selbst, da sie das Netz ja nicht nutzen, dafür sorgen sie sich allerdings um ihre Kinder und Enkel. Anonymität im Internet sollte es ihrer Meinung nach schlicht nicht geben. Zu ihren Forderungen gehören einfache und sichere Dienstleistungsangebote mit Garantie-Verpflichtungen, die von vertrauensvollen Institutionen bereitgestellt werden sollen.

    Beide Untergruppen neigten nach den Beobachtungen der Forscher zudem dazu, eventuell vorhandene Computer in unwohnlichen, schlecht beheizten Wirtschaftsräumen aufzustellen oder aber hinter Schranktüren zu verstecken.

    Bei der mit 41 Prozent etwas größeren Gruppe der „Digital Natives“ hingegen sind internetfähige Geräte ein integraler Teil der Wohnumgebung. Diese Gruppe, die die Studie nochmals in „unbekümmerte Hedonisten“, „effizienzorientierte Performer“ und „digital Souveräne“ untergliedert, sehen das Netz als natürlichen Bestandteil ihrer Lebenswelt und können sich laut Studie nicht einmal vorstellen, dass es Menschen gibt, die im Internet nicht zu Hause sind. Alle drei Untergruppen neigen dazu, die Eigenverantwortung des Nutzers auch im Umgang mit den Gefahren im Netz zu betonen und staatliche Eingriffe überwiegend abzulehnen. Die Studie kommt daher zu dem Schluss, dass bei den Digital Natives eine Sensibilität gegenüber Menschen mit geringerer Internet-Kompetenz, die Risiken und Gefahren in höherem Maße ausgesetzt seien, erzeugt werden müsse.

    Allerdings ist der Studie zufolge auch ein guter Teil der Digital Natives nicht in der Lage, sich sicher im Netz zu bewegen. So stimmen die „unbekümmerten Hedonisten“, die die Studie als „fun-orientiert“ und „nicht risikosensibilisiert“ einstuft, typischerweise Aussagen zu wie: „Ich mache mir um die Sicherheit im Internet keine Gedanken, was soll mir schon passieren?“ oder „Wenn mir Daten im Internet verloren gehen, bin ich zuversichtlich, sie irgendwann wieder zu bekommen“. Eigenverantwortung scheitere an Bequemlichkeit und Desinteresse, zugleich bestehe aber ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber Institutionen, weshalb die Gruppe für ein freies Internet plädiere.

    Den „digital Souveränen“ wirft die Studie in Fragen der Sicherheit eine „ich-zentrierte Perspektive“ vor, weil sie aus dem Glauben heraus, selbst souverän im Internet navigieren zu können und somit auch vor Gefahren gefeit zu sein, die Forderung der unsicheren Internetnutzer nach mehr staatlicher Kontrolle und Überwachung ablehnen. Mit dieser Haltung, so suggeriert das DIVSI, bringen sich die „digital Souveränen“ jedoch selbst in Gefahr:

    „Auch die Digital Souveränen selbst unterschätzen ihre Schutzbedürftigkeit“, so das Fazit über diese Gruppe – eine unverholene Forderung, auch dieser Gruppe die Vorzüge eines strenger regulierten Internets nahe zu bringen.

    Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die Studie den „Souveränen“ zwar Selbstüberschätzung attestiert, jedoch gleichzeitig diese Gruppe zusammen mit den „Performern“ als geeignete Multiplikatoren sieht, um andere Nutzergruppen für Sicherheitsrisiken zu sensibilisieren. Die „effizienzorientierten Performer“ entspringen laut Studie einem gehobenen sozialen Milieu, weisen das höchste Einkommensniveau auf, sind erfolgs- und leistungsorientiert und nutzen das Internet vorwiegend zur Arbeitserleichterung. Sie wollen ein freiheitliches Internet, nehmen aber auch den Staat und vor allem große Markenunternehmen in die Pflicht, für Sicherheit im Netz zu sorgen.

    Die mit 20 Prozent kleinste Gruppe, die „Digital Immigrants“, sehen Technik eher als Mittel zum Zweck und nutzen das Internet sehr gezielt. Die Gruppe zeichnet sich dadurch aus, dass sie sich erst informiert, bevor sie einen Dienst nutzt und sehr sensibilisiert für Sicherheits- und Datenschutzthemen ist. Sie sehen die Verantwortung für einen sicheren Umgang mit dem Internet beim Nutzer – aber nicht ausschließlich.

    So vertraut die Untergruppe der „postmateriellen Skeptiker“ in Sicherheitsfragen vor allem nichtstaatlichen Organisationen, die Missstände und Sicherheitslücken aufdecken können. Die „verantwortungsbewussten Etablierten“ hingegen sehen besonders den Staat in der Pflicht, für Sicherheit im Internet zu sorgen und die Nutzer zu einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Medium zu bewegen.

    Insgesamt kommt die Studie zu dem Schluss, dass die Hälfte der Bevölkerung nicht an absolute Sicherheit im Internet glaubt, ein Drittel hingegen schon – und zwar überwiegend ausgerechnet die „Digital Natives“, die es eigentlich besser wissen müssten. Zugleich seien 39 Prozent der Bevölkerung mit Sicherheit und Datenschutz überfordert und entsprechend verunsichert. Ganze 74 Prozent fordern, dass der Staat und die Wirtschaft im Internet für ihre Sicherheit sorgen, 60 Prozent verorten die Verantwortung sogar primär dort, wollen sie also von sich wegschieben. Das Fazit der Studie: „Wer sich nicht auskennt, fordert Schutz, wer sich sicher fühlt, fordert Freiheit“ – diesem Dilemma müsse sich die Politik stellen.

    • Irgendwer said

      Erstmal alle Achtung, dein Beitrag ist lang und ausführlich.

      Meiner bescheidenen Meinung nach ist das Internet sicher genug. Wer sich unsicher fühlt kann auf Sicherheitslösungen verschiedener Software hersteller zurückgreifen. Ansonsten sollte man halt einfach nicht auf schmutzigen oder zwielichtigen seiten unterwegs sein, dann fängt man sich auch keine viren oder ähnliches ein. Ich sehe für mich als privatperson und student das risiko opfer eines hackerangriffs zu werden relativ gering. Was gibt es bei mir schon zu holen?

      Die Leute die das Internet meiden, meiden es nur weil sie nicht wissen wie man damit umgeht. Aufklärung ist hier angebracht, keine stärkere reglementierung seitens der Politik. Sollte man sich seiner Werte trotzdem unsicher sein, so schließt man den Rechner auf dem man wichtige sachen verwaltet einfach nicht ans netz an, oder geht nur kurz online um etwa gesammelte online banking aufträge mit einem schlag zu übermitteln…

      Mittel und Wege sich zu schützen gibt es genügend, wenn aber die ,,Digital Outsiders“ mehr ordnung im Internet fordern weil sie Angst davor haben, zeigt dass nur, dass sich dort eine Gruppe nicht wirklich mit dem Thema beschäftigt hat und wie leichtsinnig sie in die Politik vertraut. Politiker sind ihrerseits selbst oft technisch nicht sehr versiert, denn schließlich geht es in ihrem Beruf auch nicht darum mit dem Internet arbeiten zu können. Wenn ich bedenke dass von diesen Leuten die Zukunft des Internets abhängt wird mir ganz anders… aber das ist etwas anderes…

      • Wer sich mit dem Internet befasst merkt schnell, dass auch dort Regeln zum Schutz der Schwächeren gegenüber den Stärkeren durchgesetzt werden müssen – vom Datenschutz bis zur Abwehr der Blockade unliebsamer internetangebote.

      • gonnorock said

        Nur sind Sie nicht auf der Seite der Schwachen, sondern auf der seite der Starken.

        Wie Sie so oft schreiben: „Ihre Befangenheit richtet sich selbst“!

      • Wer die Macht hat und davon willkürlich Gebrauch macht, unliebsame Internetangebote zu blockieren, ist der Starke – wer das Opfer solcher Blockaden ist, ist der Schwache,

  4. Roland Köhler said

    Wann und wo hat Herr Gauck diese Thesen formuliert/veröffentlicht?

  5. Sunny said

    Ich muss Ihnen ja eines sagen Herr Eisel, durch Ihre Anonymous Artikel haben Sie dafür gesorgt dass Sie zwar nun ziemlich unbeliebt sind, aber von nun an haben Sie mit Sicherheit die doppelte Anzahl an Visiter-Zahlen auf Ihrer Seite!

    Eine klevere Denkweise oder einfach ein ungewollter, aber nicht ganz negativer Zufall?!

    • Erstens geht es mir nicht um Beliebtheit bei Anonymous-Anhängern: wenn ich mir manches durchlesen, was hier von Leuten geschrieben wird, die sich auf Anonymous berufen, bin ich zufrieden damit, bei denen unbeliebt zu sein.
      Zweitens wird niemand gezwungen, diesen Blog zu besuchen.

  6. Irgendwer said

    ,,Auch im Netz kann sich Freiheit nur dann entwickeln, wenn berechtigtes Vertrauen in die Sicherheit herrscht.
    Erforderlich dafür ist eine Sicherheitspolitik, die uns erklärt, mit welchen Maßnahmen sie unser Recht im Internet schützt, von welchen Verhältnismäßigkeitsgrundsätzen sie sich leiten lässt und gegen welche Risiken wir uns in eigener Verantwortung schützen müssen.“

    Sobald die Politik versucht unsere Rechte im Internet zu schützen, stehen mir die Haare zu berge. ACTA ist ein gutes und sicherlich nicht das letzte Beispiel für sowas. Offiziell heißt es, dass ACTA die Urheberrechte im Internet schützen soll. Demokratisch gesehen ein sehr richtiger und vertretbarer Gedanke. Praktisch gesehen werden aber die Provider zur Internetpolizei, was überhaupt nichts mit demokratischer Verteilung von Gewalten zu tun hat. Privatleuten wird damit die direkte kontrolle über mein und auch IHR handeln im Internet gewährt.

    Das Internet gehört unzensiert und ungesichert. Den Urheberrechten kann auch anders genüge getan werden als mit ACTA, und wenn dann zuallererst mal mit einem Abkommen was nicht hinter verschlossenen Türen gestaltet wird. Der Grund dafür war noch gleich?! Achja man wollte Vertragspartner nicht verunsichern… man wollte mich (und sie?) NICHT mit einbeziehen.

    Wenn ich sage unzensiert und ungesichert, meine ich, dass es nicht notwendig ist unser Strafgesetz zu erweitern. DDoS Attacken und sonstige Hackangriffe, sowie Urheberrechtsverletzungen sind rechtlich eindeutig geregelt und bedürfen keiner weiteren anpassung an das Internet. Wie gesetze durchgesetzt werden ist ein wichtiges Thema. Ganz sicher gehören sie nicht durch den Provider durchgesetzt!

    Mit freundlichen Grüßen

    Irgendwer

  7. Herr Eisel,

    Auch ich sehe in Gaucks 7 Thesen nichts sagende Platituden die sich leicht zum Anlass zur Zensur auslegen lassen

    „“Die Menschen müssen darauf vertrauen dürfen, dass die Technologie ihnen nutzt.
    Dafür ist ein transparenter und demokratischer Gestaltungsprozess erforderlich, in dem Politik, Wirtschaft und Gesellschaft produktiv zusammenwirken. Nur auf dieser Basis wird das Internet sein Potenzial voll entwickeln.““

    Wenn meine Homepage ein demokratischer Gestaltungsprozess geworden ist, werden die Kosten unerschwinglich sein.

    „“Die Anonymität des Netzes und die damit erschwerte Arbeit der Justiz wird zunehmend für kriminelle Zwecke missbraucht““

    Also meine 16 Jährige Tochter wird gezwungen ihren vollen Namen und Addresse preis zu geben.

    .

    • Anonymität gehört zur Demokratie , man denke nur an das Wahlgeheimnis oder die ärztliche Schweigepflicht. Was habe nicht dazu gehört, sind Angriffe auf die Freiheits- und Menschenrechte aus dem Schutz der Anonymität.

      • Irgendwer said

        Vor aids schützt man sich nicht indem man sex verbietet, sondern kondome erlaubt bzw. über ihren nutzen aufklärt und verbreitet.

        Wir erreichen Sicherheit im Internet nicht durch kontrolle und zensur, sondern durch aufklärung und schutz vor solchen angriffen!

      • Auch im Internet muss der Schwächere vor dem Stärkeren geschützt werden. Deshalb bin ich gegen digitales Fausrecht und Selbstjustiz, bei dem man sich einfach anmaßt die Freiheit Anderer durch die Blockade ihrer Internetangebote einzuschränken.

      • gonnorock said

        Sie sind nicht auf der Seite der Schwächeren. Sie ärgern sich nur, dass all die schönen Verlagshäuser und Fernsehsender, die unter der Kontrolle von Macht und Geld stehen, Ihnen im Internet nichts mehr nutzen, weil hier jeder eine Stimme hat.

        Alle Macht geht vom Volke aus, nicht nur von reichen und Mächtigen.

      • Wer die Macht hat und davon willkürlich Gebrauch macht, unliebsame Internetangebote zu blockieren, ist der Starke – wer das Opfer solcher Blockaden ist, ist der Schwache.

      • gonnorock said

        Wer korrupte Bundeskanzler toll findet, Finanzminister mit Schmiergeldkoffern installiert und auf der Seite von klüngelnden Bundespräsidenten steht, hat moralisch komplett versagt. Sie und Ihre machtgeilen Parteifreunde sollten nur noch schweigen!

      • Beschimpfungen offenbar nur die Schwäche eigener Arrgumente

      • Beschimpfungen offenbar nur die Schwäche eigener Argumente

  8. Jens Heisterkamp said

    Das gehört zu den guten Seiten des Internet: dass wir uns dank mancher Forenbeiträge über den Verfall von Anstand und Selbstbeherrschung keine Illusionen machen müssen.

  9. Freigeist ohne Christ said

    Warum müssen hier die „Alten“ aus unserer Gesellschaft das Maul aufreisen, wo sie doch mit dem Internet / PC so vertraut sind um max. Sudoku zu spielen. Warum müssen die „Alten“ den Jungen immer etwas aufdrücken. Demographisch ist das verständlich, aber langsam sollten die „Alten“ verstehen das das Neue und Unbekannte nicht schlecht ist, nur weil Sie es nicht verstehen.

    Sie als christlicher (oh Sie glauben also – soll heißen das Sie nicht wissen) Politiker einer aussterbenden Rasse angehören, die vielleicht bald geschützt werden muss – dann bitte Anonymous anrufen.

    In Ihren Antworten bleiben Sie meist eine Klare Stellungnahme schuldig. Ihr Buch – ich habe mich bemüht es zu lesen – spiegelt nur Ihre geistige Herkunft und Borniertheit – Sie betreiben Sophismus und hauen das anderen um die Ohren.

    Aber in einer Demokratie dürfen auch Sie so tun als wären Sie derr Herr der Erkenntnis.

    Das Beste kommt aber noch – Höchststrafe – AB SOFORT NICHTBEACHTUNG – wo es keinen Gott gibt brauchen Sie uns keinen malen!!

    • Ihre Beschmimpfungen zeigen nur, dass Sie keine Kraft für Argumente haben. Im übrigen zwingt Sie kein Mensch, in diesem Blog zu schreiben.

      • Don´tSayMyName said

        Worin sehen sie in diesem oben genannten Kommentar einen Angriff? Garantiert nicht auf ihre Person selbst höchstens auf ihre Weltanschauung. Bitte differenzieren sie sich davon und sagen sie jetzt mal offen und ehrlich was sie selber von „Freiheit“ verstehen und das bitte ohne ihre 0850 Sätzen wie ich zitiere: „Beschimpfungen offenbar nur die Schwäche eigener Argumente“ oder auch ganz oft gesehen „Wer die Macht hat und davon willkürlich Gebrauch macht, unliebsame Internetangebote zu blockieren, ist der Starke – wer das Opfer solcher Blockaden ist, ist der Schwache,“. Darum handelt nähmlich meine Frage nicht sondern darum was SIE als Person von ACTA halten, oder weshalb sie die Großfirmen / Reichen / Mächtigen als eine schwache Einheit zählen? Die schwachen hier sind und bleiben die normalsterblichen, nicht das sie das vergessen, ich gebe ihnen ein Beispiel eines normal Sterblichen da ich denke das sie sowas gar nicht mehr kennen: Familienvater mit 2 Kindern einer Frau einem normal Verdienst Job. Jedes mal wenn sie was von den „Schwachen“ sagen sticht es heraus das sie damit die Firmenbesitzer meinen… worin sind die schwach im Gegensatz zum normal Bürger? Bitte beantworten sie doch diesen Kommentar ehrlich, OHNE dabei wieder das Gesetzbuch rauszuziehen und mir daraus was vorzulessen oder ihren netten Antworten wie ich sie oben doch zitiert habe.

        Selbst Kreative zu werden muss nicht Falsch sein deswegen nehmen sie sich doch einen Ruck und tuhen sie das auch mal,

        Mit ganz vielen Grüßen

        Ein zukünftiger Wähler der das was Anonymous hinkriegt zwar als Gut bewertet aber trotzdem auch gerne sich die Meinung eines erfahrenen Polikers anhört.

      • Sie fragen, was ich unter Freiheit verstehe. Die Antwort ist in diesem Zusammenhang ziemlich einfach, ich verstehe darunter nämlich die Freiheit des Andersdenkenden. deshalb werde ich immer gegen die von Anonymous-Anhängern propagierte und betrieben unliebsamer internetangebote (wie gerade wieder in den sattacken gegen meine homepage demonstriert) Stellung nehmen.

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